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Neues Filialdesign So stellt sich Burger King seine "Restaurants der Zukunft" vor

Burger King
© Burger King
Fastfoodriese Burger King hat Pläne enthüllt, wie man sich künftig die eigenen Filialen vorstellt. Das Konzept ist maßgeblich beeinflusst durch die Erfahrungen in der Corona-Krise.

Die Bewirtung von Gästen in geschlossenen Räumen ist in Zeiten von Corona eine heikle Aufgabe. Das dürften auch die Designer von Burger King im Hinterkopf gehabt haben, die in den vergangenen Monaten an einem neuen Filialkonzept für die Fastfoodkette gearbeitet haben. Die Pläne, die der Konzern in dieser Woche vorgestellt hat, passen jedenfalls gut in eine Welt mit Covid-19.

Die "Restaurants der Zukunft", wie der Burgerbrater die Läden in einem Promo-Video nennt, benötigen 60 Prozent weniger Platz als eine normale Burger-King-Filiale – und sie sind darauf ausgelegt, dass viele Kunden den Laden überhaupt nicht mehr betreten müssen.

Der Kunde kann draußen bleiben

Dafür sorgen unter anderem zusätzliche Drive-through-Möglichkeiten, die Designs sehen zwei oder gar drei parallele Autospuren vor. Der Platz für zusätzliche Fahrspuren wird dadurch frei, dass Küche und Sitzmöglichkeiten in den ersten Stock verlegt werden, während darunter die Autos entlangfahren können.

Ebenfalls nicht mehr den Laden betreten muss, wer vorab über die Burger-King-App bestellt und sich seine Essenstüte dann an einer Abholstelle in der Außenwand abholt. Die in der Visualisierung gezeigte Fächerwand erinnert an eine DHL-Packstation mit einsehbaren Fenstern. Zudem gibt es die Option, die Mitarbeiter via App zu informieren, dass man auf dem Parkplatz vorgefahren ist und die Bestellung gerne ans Auto gebracht haben möchte. Auf einigen mit Solarmodulen überdachten Parkplätzen darf man auch stehenbleiben, um sein Fastfood in den eigenen vier Autowänden vor Ort zu verzehren.

Wer zum Essen unbedingt sein Auto verlassen will, der bekommt als Alternative zum Im-Restaurant-essen Outdoor-Sitzplätze angeboten. Da passt es gut, dass die ersten Burger-King-Restaurants neuer Bauweise 2021 im sonnenverwöhnten Miami, in Lateinamerika und in der Karibik eröffnet werden sollen.

Die neuen Designs nehmen Trends auf, die viele Restaurants und Fastfoodketten schon jetzt praktizieren. Bestellung und Abholung von Essen ist in den USA – genau wie hier – im Zuge der Pandemie besonders gefragt. Die Manager der großen Ketten gehen aber davon, dass der Trend auch nach dem Ende der Pandemie bestehen bleibt, weil er maßgeblich auch mit der Möglichkeit des komfortablen mobilen Bestellens zusammenhängt. Daher würden auch andere große US-Ketten wie Taco Bell ihre Konzepte dementsprechend anpassen, analysiert das Wirtschaftsmagazin Forbes.  

Quellen: Burger King / Forbes


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