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Daimler: Strafbefehle gegen Ex-Manager

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart ohnehin im Visier, aber jetzt beantragte sie auch zwei Strafbefehle gegen Ex-Vertriebschef Eckhard Panka. Er soll Daimler-Mitarbeiter beauftragt haben, sein Privathaus umzubauen.

Daimler steht im Fokus der Stuttgarter Staatsanwaltschaft: Wegen des Vorwurfs der Untreue hat die Behörde gegen den ehemaligen Vertriebschef von DaimlerChrysler in Deutschland, Eckhard Panka, beim Amtsgericht zwei Strafbefehle in Höhe von insgesamt mehr als 100.000 Euro beantragt. Vergangenes Wochenende war zudem bekannt geworden, dass Vorstandschef Dieter Zetsche wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage im Prozess gegen einen Spediteur ins Visier der Ermittler geraten ist.

Es bestehe der Verdacht, dass Zetsche als Zeuge in einem Prozess gegen einen Spediteur und Graumarkthändler im Jahr 2002 die Unwahrheit gesagt habe, hatte eine Sprecherin der Anklagebehörde bestätigt. Zetsche soll einem Bericht zufolge 2002 vor dem Landgericht Stuttgart bestritten haben, dass der Konzern in seiner Zeit als Vertriebsvorstand in den Jahren 1995 bis 1998 Graumarktgeschäfte systematisch toleriert oder gefördert habe.

Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin habe nun der Staatsanwaltschaft neue Unterlagen vorgelegt, die den gegenteiligen Verdacht nahelegten. Bei Graumarktgeschäften werden die Autos am offiziellen Vertrieb vorbei oftmals billiger verkauft. Damit kann der Vertrieb seine Verkaufszahlen leicht in die Höhe treiben.

Dem früheren Vertriebschef Panka werde zur Last gelegt, Mitarbeiter der Daimler-Bauabteilung mehrfach für private Zwecke eingesetzt zu haben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft und bestätigte damit einen Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Dadurch sei dem Konzern ein Schaden in Höhe von rund 46.000 Euro entstanden.

Daimler-Mitarbeiter sollen privat für Ex-Vertriebschef gearbeitet haben

Laut "Stuttgarter Nachrichten" hat der Anwalt des Ex-Managers beim Amtsgericht Stuttgart Einspruch gegen die Strafe eingelegt. "Sollte es dabei bleiben, kommt es zum Prozess", sagte die Sprecherin des Amtsgerichts dem Blatt zufolge. Wie die Zeitung weiter schreibt, beläuft sich die Höhe der beantragten Tagessätze auf jeweils 640 Euro, so dass Panka 128.000 Euro Geldstrafe zahlen müsste. Zudem wäre er vorbestraft. Panka war vom Konzern im Dezember 2004 in den vorzeitigen Ruhestand geschickt worden, nachdem die Vorwürfe intern bekannt geworden waren. Die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein.

Zeitweise wurde gegen 20 Beschuldigte wegen des Verdachts der Untreue oder Bestechlichkeit ermittelt. Inzwischen seien nur noch fünf Verfahren offen, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde wirft laut "Stuttgarter Nachrichten" dem ehemaligen Manager zum einen vor, in den Jahren 2000 und 2001 sein Privathaus mit unzulässiger Hilfe aus dem Konzern umgebaut zu haben. Zwei Mitarbeiter der Daimler-Bauabteilung sollen dafür insgesamt 21 Arbeitstage lang eingesetzt worden sein, wodurch dem Konzern ein Schaden von rund 8.000 Euro entstanden sei. Die beantragte Strafe dafür seien 40 Tagessätze.

Einer der beiden Mitarbeiter aus der Bauabteilung wurde nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zudem in den Jahren 2003 und 2004 an insgesamt 45 Arbeitstagen beim Bau einer Finca auf Mallorca eingesetzt. Zusammen mit den Reisekosten sei dem Konzern dadurch ein Schaden von rund 38.000 Euro entstanden, schrieb das Blatt. Hierfür hat die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben eine Geldstrafe in Höhe von 180 Tagessätzen beantragt. Der Vorwurf der Bestechlichkeit gegen Panka wurde hingegen fallen gelassen, wie die Sprecherin sagte.

AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(