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Das Gedächnis: Die Lebensverwalter der BfA

Sie ist ein Monstrum - riesig und ziemlich unheimlich. Die 27.000 Bediensteten der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte regeln die Rente für 34 Millionen Deutsche. Und sie schreiben Briefe. Meistens unangenehme.

Es fing an mit einem Brief. War ein blödes Gefühl. Unangenehm. Der Brief fing an mit "Sehr geehrte" und Zahlenkolonnen und "verpflichtet" und "Klärung des Versicherungskontos" und "mitzuwirken" und "verbindlich festgestellt". Verbindlich. Festgestellt. Klang fies. Klang nach Sei-auf-der-Hut. Im Briefkopf stand "Bundesversicherungsanstalt für Angestellte", kurz BfA. Die Rente.

Der Fehrbelliner Platz - weniger Platz als Kreuzung. Fünf mehrspurige Straßen rasen hier ineinander. U-Bahn-Station, Dönerbude, Kleiderladen "Anziehbar" und graues Parkhaus aus Beton. Rund um die hässliche Riesenkreuzung hat es sich die Behörde vor mehr als 80 Jahren bequem gemacht und wuchs und wucherte. Heute sitzt die BfA in einer wilden Ansammlung von Backstein- und Betonbauten mit schmutzigen Fenstern - 16.000 Mitarbeiter in der Zentrale, 26.800 insgesamt, Krake im Berliner Westen.

Es fängt immer an mit einem Brief und geht weiter mit dem Gedanken: "Die sollen mich in Ruhe lassen" und einem Brief zurück: "Sehr geehrte" und "nicht nachvollziehen" und "deshalb" und "Widerspruch". Ein solcher Brief braucht keine Adresse, sondern nur die Buchstaben BfA und die Zahl 10704 vor dem "Berlin". Alle Briefe mit der 10704 landen bei Herrn Krause und seinen 224 Leuten in der Poststelle, normalerweise täglich um die bis zu 55.000 "Einzelvorgänge", wie Herr Krause die Briefe nennt, im April aber 150.000 mehr. Weil so viele erboste Rentner so viele Widersprüche schicken. Weil sie auf einmal die Pflegeversicherung alleine zahlen sollen. Weil sie sich dagegen wehren wollen. "Im Moment sitzen wir ein bisschen in der Tinte, drei Tage Rückstand", sagt Herr Krause. Er trägt Bart und braucht gute Nerven.

Leiterwagen, Postschwingen, Schubfächer - es geht recht altmodisch zu in Krauses Reich. "Manche denken, hier fehlt nur noch die Schiefertafel, aber wie man es auch dreht und wendet, mehr kann man hier maschinell nicht machen. Die Eingänge sind zu individuell", sagt er. Mal schickt die Oma eine Extra-Briefmarke als Rückporto, mal der Opa die halbe Miete und lustige Familienfotos. Je sieben Leser sitzen in drei Gruppen an riesigen Tischen und stempeln und sortieren und legen ab. Nach Sozialversicherungsnummern. Eine solche Nummer hat jeder, der je Sozialabgaben gezahlt hat, elf Zahlen, ein Buchstabe, individueller als die Nase, einzigartig.

Diese Nummer wird in der zentralen Datenstelle der Rentenversicherungsträger in Würzburg geboren. Etwa Nummer 65 200174 R 52 7. Die ersten beiden Ziffern sagen "angestellt" und aus "Berlin". Die nächsten sechs sind das Geburtsdatum, das R kommt vom ersten Buchstaben des Geburtsnamens, die 52 heißt weiblich, weil 00 bis 49 männlich und 50 bis 99 weiblich sind, und die letzte Ziffer, die 7, ist eine aufwendig berechnete Prüfziffer, die zusammen mit dem Geburtstag bestimmt, wer den Brief bearbeitet.

25 Millionen Versicherte, 9,1 Millionen Rentner, 1,8 Millionen Arbeitgeber. All diese Millionen Menschen verpackt in Zahlen, in Tausenden Computern und zwischen Millionen hellbrauner Aktendeckel abgelegt. Milliarden Formulare mit jedem Karriereschritt und jeder Krankheit all dieser Menschen, übersetzt in noch mehr Zahlen zwischen noch mehr braunen Deckeln, und auf Magnetbändern archiviert für bis zu 120 Jahre - die überlebt keiner. Gigantisch, gruselig.

In jede normale deutsche Behörde gehören Gummibäume - in Tonköttel versenkt, mit Wasserstandsstäbchen bewehrt, bisschen staubig, bisschen traurig. In der BfA wuchern Wälder. Die Toiletten im 50er-Jahre-Gelb gekachelt, die Gänge lindgrün, hellbraun und altrosa, 40 Kilometer lang, 350.000 Quadratmeter Bürofläche, scheppernde Aufzüge und ein Paternoster. Dieser unser Vater schiebt seit einigen Jahrzehnten seinen Dienst in der "Mutter", wie alte BfA-Beamte ihre Behörde nennen. Mutter aller BfAler, Mutter aller Rentner. Sie bezahlt sie, sie ernährt sie. Eine Mutter muss man ehren.

Wie aus Enkels Rentenbeitrag Omas Rente wird, funktioniert so: Die Krankenkassen bekommen alle Sozialabgaben von den Arbeitgebern. Kranken- und Pflegeversicherung behalten sie, den Rest verteilen sie an die Bundesagentur für Arbeit und die Rentenversicherer. Bisher sind 22 Landesversicherungsanstalten (LVA) für die Arbeiterrenten zuständig, die Seekasse für die Seemännerrente, die Bundesknappschaft für die Kumpelrente und die BfA für die Angestelltenrente. Doch diese Kaiserzeiten-Zuteilung wird im nächsten Jahr Vergangenheit, denn allen außer der BfA gehen die Kunden aus - wenige Lohntüten-Arbeiter, noch weniger Kumpel, am wenigsten Seemänner. So werden in Zukunft alle für alle zuständig sein. Am Anfang der Verwandlung von Beitrag in Rente überweisen also die Krankenkassen das Geld auf die Konten all dieser Sozialmütter. Allein die BfA unterhält zirka 50 Konten bei verschiedenen Banken im ganzen Land, auf die Tag für Tag zwischen 100 Millionen und 1,3 Milliarden Euro auflaufen. Was dann folgt, klingt nach Global Player und Finanzjongleur - der Einsatz der Herren Behrens und Wilhelm.

Wenn Herr Behrens und Herr Wilhelm morgens das Büro betreten, schalten sie die Computer an und räumen alle Konten leer. Telefonieren wie die Wilden, hin und her, willste 120 Millionen, neee, 2,02 Prozent ist zu wenig, komm, leg einen drauf, okay, über 2,03 können wir reden, ja, ich schick das Fax, prima, bis die Tage, und legen auf und feixen: Mensch, den ham wa aber hochgekitzelt! Wilhelm und Behrens zocken mit der Rente.

Sobald Geld auf einem der 50 Konten eingeht, verteilen es die beiden Beamten auf etwa 100 andere Konten besonders abgesicherter Banken. Dort soll es bis zur Rentenauszahlung am Monatsende möglichst viel Rendite bringen. Während sie in aller Ruhe Kaffee schlürfen, vermehrt sich Enkels Beitrag für Omas Rente - früher mit Zinsen von über neun Prozent, heute mit knapp über zwei. "Unser oberstes Gebot lautet: kein Risiko. Die Gelder müssen immer sicher und liquide angelegt sein", sagt Herr Behrens. Er trägt rote Socken und sieht nach gewissenhaftem Sparer aus. Der Gewinn, den er und Wilhelm erzielen, deckt einen Teil der Unterhaltskosten der Behörde - 1,82 Milliarden pro Jahr. Alle übrigen Milliarden werden am Stichtag von den 100 Konten zusammengezogen und auf ein einziges überwiesen, das die Post bei der Deutschen Bundesbank führt, um es von dort aus an die neun Millionen Konten der BfA-Rentner zu überweisen - fünf Milliarden Euro.

Jahrhundertelang waren alte Menschen ohne Kinder arm dran. Erst 1889 verfiel Reichskanzler Otto von Bismarck der Idee, dass volle Mägen Meuterer müde machen. Er erließ das Invaliditäts- und Alterssicherungsgesetz, auf dass der soziale Krieg seinen Kaiser nicht hinwegfegen möge. Aus dem Bismarckschen Konzept von Hälfte-Hälfte-Finanzierung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entstand die moderne Rente, deren heutige Berechnungsformel lautet: Entgeltpunkte mal Zugangsfaktor mal aktueller Rentenwert mal Rentenartfaktor. Aha. Mal ganz simpel: Für jeden Monat, den man einzahlt, gibt es Punkte, deren Wert regelmäßig neu berechnet wird (siehe Kasten).

"Die Sache mit der Rente mutet wie ein Zauberwerk an. Das, was wir hier machen, ist dann letztendlich doch nicht so kompliziert", sagt Herr Bohnsack. Er sitzt in der Leistungsabteilung, dem Herzen der BfA. Dezernat 4823, verantwortlich für den 23. Geburtstag, Buchstabe F bis Z ohne M. Die kleinste Arbeitseinheit heißt "Rate", 5,5 Mitarbeiter, die sich um die Prüfziffer eines Geburtstages eines geraden oder ungeraden Monats kümmern. Herr Bohnsack leitet 20 Raten. Er trägt die 40er-Jahre-Frisur derer, die nicht zu den Guten zählen. Sehr korrekt.

Geldwert: So geht Ihre Rente nicht verloren

Was muss ich nachweisen? Was aufbewahren? Können Ansprüche verfallen? Was Sie im Umgang mit der BfA wissen müssen

1. Nichts verfällt

Keiner der erworbenen Ansprüche auf die gesetzliche Rente kann verfallen. Sie können im Laufe Ihres Erwerbslebens alles nachmelden, sollte die BfA nicht richtig gerechnet haben. Allerdings: Die Unterlagen ehemaliger DDR-Firmen werden nur bis 2006 aufbewahrt. Auch Arbeitsamt und Krankenkassen lagern Dokumente nur sieben bzw. fünf Jahre. Es könnte also später schwierig werden, fehlende Zeiten nachzuweisen. Deshalb:

2. Dokumente aufbewahren

Am besten alles aufbewahren: Zeugnisse, Semesterbescheinigungen, Gehaltsabrechnungen, Bescheinigungen der Krankenkasse, des Krankenhauses, des Arztes, der Hebamme, des Arbeitslosengeldes - sie sind wichtig, um die Zeiten später zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzuweisen. Kinder, Ausbildung, Krankenzeiten - alles kann angerechnet werden.

3. Zeiten und Summen prüfen

Wer nicht bis zum Rentenantrag ein halbes Jahr vor dem Ausscheiden aus dem Berufsleben warten will, kann sofort die BfA-Briefe kontrollieren. Die BfA hat an Millionen Haushalte Renteninformationen verschickt, aus denen hervorgeht, was bereits angerechnet wird. Einen offiziellen Überblick gibt der "Versicherungsverlauf", den die BfA ab dem 45. Lebensjahr verschickt. Anhand der aufbewahrten Dokumente kann man die dort angegebenen Zeiten kontrollieren. Dass Zeiten fehlen, ist normal, wenn man noch nie eine Kontenklärung beantragt und bisher noch nie ein Dokument zur BfA geschickt hat. Gespeichert sind dann nur die Zeiten und Summen, die von den Krankenkassen mitgeteilt wurden. Fehlen Zeiten oder sind Summen falsch, kann man jederzeit die Dokumente nachreichen.

4. Kontenklärung machen

Wer schon jetzt die bei der BfA vorhandenen Lücken in der Erwerbsbiografie füllen möchte, kann dies mit Hilfe der BfAFormulare zur Kontenklärung tun. Eine Pflicht dazu besteht nicht.

5. Hier gibt's Hilfe

Bohnsacks Raten arbeiten in einem gigantischen Großraumbüro - hinter signalorangefarbenen Trennwänden aus Polster, mit beigemetallener Verkleidung über den Köpfen und grüngepunktetem Belag unter den Füßen. 70er-Jahre-Porno-Ambiente, aber hoch technisiert. Zurzeit sitzt auch Herr Bohnsack mit seinen Leuten ein bisschen in der Tinte. Seit die Bundesregierung im Jahr 2001 beschloss, jedem der 25 Millionen Versicherten eine Renteninformation zu schicken und sie zur "Kontenklärung" aufzufordern, brennt in Bohnsacks Raten die Luft.

Wie gesagt, bei jedem fing es an mit diesem Brief, und bei vielen ging es weiter mit einem Brief zurück, denn dieser Brief mit "verbindlich" und "festgestellt" verschreckt die meisten. Die Verschrecktesten der Verschreckten setzen sogleich Himmel, Hölle und sich selbst in Bewegung, um die fehlenden Zeiten schnell nachzuweisen, damit die wenige Rente nicht noch weniger werde. Und so schwärmen sie aus zu Hunderttausenden, belagern Einwohnermeldeämter, nerven Universitäten bis in ferne Länder, rufen verzweifelt in Bohnsacks Raten an, weil sie unbedingt klären wollen, weil sie aber doch nicht wissen, woher sie all die Zeugnisse, Bescheinigungen, Beweise hernehmen sollen: Bitte, ich schwöre, ich wurde geboren, ich ging auch zur Schule und hab schon gearbeitet, bitte, ich bin doch noch viel zu jung für die Rente!, rufen sie in die Hörer. Ja, zurzeit haben Bohnsacks Raten viel zu tun.

Eigentlich ist die Sache mit der Kontenklärung gut gemeint. Mancher, der kurz vor der Rente seine so genannte Erwerbsbiografie lückenlos nachweisen muss, erlebt Monate des Grauens - viele Unternehmen, zumal in der ehemaligen DDR, wurden längst dichtgemacht, die Unterlagen aber werden nur bis 2006 aufbewahrt. Auch das Arbeitsamt und die Krankenkassen heben ihre Datenbestände nicht mehr länger als sieben beziehungsweise fünf Jahre auf. So kann es später schwierig sein zu beweisen, dass man tatsächlich in dem Jahr und zu dem Geld dort gearbeitet hat oder krank oder arbeitslos war. "Wir raten unseren Kunden, alle fünf Jahre ihr Konto zu überprüfen, denn dann geht die Bearbeitung des Rentenantrags später viel schneller", sagt Herr Bohnsack.

Deshalb also schickt die BfA Briefe über Briefe, vier Tonnen Papier pro Tag, 25 Millionen Briefe im Jahr mit noch mehr Millionen Formularen, die V100 heißen oder V810 und in denen erstaunliche Fragen gestellt werden: "Waren Sie hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit?" Oder: "Haben Sie auf einem Rheinschiff eine Beschäftigung oder selbstständige Erwerbstätigkeit ausgeübt?" Oder: "Waren Sie Abgeordneter, Minister, Parlamentarischer Staatssekretär?" Nein, möchte man schreien, und auch nicht Sambatänzerin in der Arktis!

Das wahrhaft Irrsinnige an dieser jährlich 13,7 Millionen Euro teuren Brieflawine sind die Missverständnisse, die mit ihr übers Land hereinbrechen. Wenn Beamte in ihrem einzigartigen Dialekt zu beamteln beginnen, macht sich stets und sofort Panik breit. Es beginnt ja immer alles mit einem Brief, mit diesem "Sehr geehrte" und "verbindlich" und "festgestellt". Das, was so viele Empfänger daraus lesen, ist: "Alles, was du uns bisher nicht von dir mitgeteilt hast, kannst du dir getrost ins Poesiealbum kleben." Das, was die BfA mit ihrem Schreiben sagen will, ist: Diese Zeiten sind Ihnen auf jeden Fall sicher und werden deshalb gespeichert - die nicht aufgeführten Zeiten aber kann man jederzeit und mindestens bis zum endgültigen Rentenantrag nachreichen, in zehn Jahren, in 20, in 40, egal. Eigentlich steht also nichts Gemeines in den Briefen und erst recht nichts, was Widerspruch herausfordert - nur eben ein bisschen missverständlich und verbeamtelt und deshalb so unangenehm unsympathisch.

Die Diskussionen um Rente und Rentenversicherer haben das Vertrauen in das einstige Massen-Mantra "Ommm-die-Rente-ist-sicher" erschüttert. Man weiß es doch, "die da oben" wollen immer nur sparen. Die gönnen einem das Schwarze unterm Fingernagel nicht. Die Renteninformation - eine Desinformation, weil viel zu positiv berechnet. Die BfA - unfähig, weil ein Drittel der überprüften Bescheide falsch. Und überhaupt, die ganze Rente - nicht mehr als ein schlechter Witz. Mutter BfA hat ein ausgewachsenes Imageproblem. Einmal begann ein Fernsehbeitrag über die Behörde mit der Außenansicht des Gebäudes, unterlegt mit der Melodie "Spiel mir das Lied vom Tod".

"Die Menschen sind verunsichert. Es wurde so viel an der Rente herumgedoktert, dass keiner mehr weiß, was Sache ist", sagt Herr Rische. Herr Rische ist der Präsident der ungeliebten Mutter. Er sitzt mit an allen runden und eckigen Tischen, an denen es um die Rente geht. Herr Rische trägt einen roten Schlips und wirkt sympathisch wenig amtsgrau. Modern sei die BfA, sagt er, auf dem Weg ins papierlose Büro. Die Unternehmensberatung McKinsey habe den Dienstleistungsgedanken gesät. Die Saat geht nun auf, blüht prächtig und überhaupt: "Das deutsche Rentensystem hat alles überstanden, Kriege, Revolutionen, Wirtschaftskrisen. Es ist sehr wandlungsfähig, und die BfA ist es auch."

Alles in diesem System kann man also irgendwie reformieren, und irgendwie wird es auch in 40 Jahren noch Rente geben - weniger vielleicht, aber sicher mehr als nichts. Doch es gibt eine Sache, die macht Herrn Rische richtig Sorgen: die Sache mit der Schwankungsreserve. Sie ist das Gesparte der Rentenversicherung, das herhalten muss, wenn einmal weniger Rentenbeiträge zusammenkommen als nötig, ein Notgroschen für schlechte Monate. Früher mussten mindestens neun Monatsreserven vorhanden sein, doch seit den Siebzigern schmolzen die Politiker das Polster immer weiter ab, um den Bundeshaushalt zu entlasten - so wurden es drei, so wurde es eine, so sind es heute nur 20 Prozent einer Monatsrentenzahlung. Das reicht für sechs Tage. Nicht viel. Eigentlich zu wenig. "Die Rentner müssen keine Angst haben, auf einmal nichts überwiesen zu bekommen, aber es wird wahrscheinlicher, dass der Bund uns etwas zuschießen muss", sagt Herr Rische. Das hat er auch schon öffentlich gesagt. Das hat ihm jedes Mal ein Riesengeschrei eingebracht. Das muss er aber immer wieder öffentlich sagen, damit es besser wird - weniger auf Kante genäht. Zurzeit macht die Rente den Menschen zu viel Angst.

Es fängt an mit einem Brief. Und es geht weiter mit dem Brief zurück. Bei so vielen. Es fängt an mit einem Missverständnis und geht weiter mit noch mehr Missverständnissen und noch mehr Briefen. Es sind zu viele Menschen, die sich zu sehr als Nummer fühlen und zu viele Beamte, die in zu starkem Dialekt zu viele neue Briefe schreiben. Absender: BfA, 10704 Berlin.

Gesundheit: Das Kreuz mit den Bandscheiben

Kur heißt heute Reha - und die BfA verweigert jede dritte
von Franziska Reich / print
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?