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Fernseher per GPS verfolgt: Wie unser Elektroschrott nach Afrika kommt

Deutschland produziert zwei Millionen Tonnen Elektromüll pro Jahr - ein Teil davon gelangt illegal nach Afrika. Reporter haben ein TV-Gerät mit GPS ausgerüstet und sich auf Schrott-Suche gemacht.

Alte Fernseher oder kaputte Kühlschränke: Jedes Jahr produzieren allein die Deutschen rund zwei Millionen Tonnen Schrott. Der Export von nicht mehr funktionierenden Geräten ist verboten. Eigentlich sollten die Geräte auf Deponien landen – doch nur 700.000 Tonnen kommen dort an. Und die restlichen 1,3 Millionen Tonnen? Sie landen mitunter in Afrika auf Elektro-Friedhöfen und gigantischen Müll-Halden.

Eine Reporter-Gruppe wollte wissen, wohin ein alter Fernseher gelangt. Das Recherche-Team von "Follow the money" rüstete das Gerät mit GPS-System und einer Batterie, die mindestens sechs Monate Strom liefern sollte, aus und verfolgte die Reise des Elektroschrotts – bis nach West-Afrika. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes werden jedes Jahr rund 150.000 Tonnen ausgedienter Geräte aus Deutschland exportiert. Auf illegalen Müll-Deponien werden die Altgeräte ausgeschlachtet, um an wiederverwertbare Teile und verbaute Edelmetalle zu gelangen.

Seit heute ist der Film zu dem Projekt, das mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, online zu sehen. Dort zeigen die Reporter, wie der kaputte Fernseher zunächst von einem Mann, der kostenlos Elektroschrott abholt, eingesammelt wird - und sich dann auf eine Reise bis nach Afrika macht. Insgesamt verfolgen die Reporter ihren Fernseher 77 Tage und erhalten in der Zeit 2600 Funksignale. Am Ende kaufen sie das Gerät zurück, sie möchten nicht, dass dieser Fernseher Teil einer der größten Elektro-Müll-Kippen der Welt wird.

Die Geschichte des kaputten Fernsehers aus Deutschland ist auch eine über Klimawandel, flächendeckende Umweltzerstörung und Armut. Das Projekt vermittelt einen Eindruck, wie eine illegale, aber bestens vernetzte Schattenwirtschaft ein Geschäft aus Schrott macht. Afrikanische Exporteure, Gebrauchtwarenhändler, Speditionen und Reedereien verdienen am Schrott-Handel – die Polizei und der Zoll sind machtlos.

Katharina Grimm
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.