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GDL-Streik: Bahn-Mitarbeiter fürchten wegen Ausfällen um Jobs

Eigentlich ist er für die besseren Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter gedacht: Laut Bahn-Betriebsratschef Jens Schwarz lässt der Streik einige von ihnen nun aber zittern.

Die Mitarbeiter der Bahn, die nicht streiken, leiden ebenso unter dem Tarifstreit

Die Mitarbeiter der Bahn, die nicht streiken, leiden ebenso unter dem Tarifstreit

Der inzwischen neunte Lokführerstreik mit seinen wirtschaftlichen Folgen lässt Beschäftigte der Bahn um ihren Arbeitsplatz fürchten. Der derzeitige Schwebezustand verunsichere die Kollegen zum Teil massiv, sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Jens Schwarz, am Mittwoch in Frankfurt. Er appellierte an das Unternehmen und an die Gewerkschaften GDL und EVG, sich schnell zu einigen. Der Konzernbetriebsrat vertritt die Interessen von rund 200.000 Bahn-Mitarbeitern.

Mit jedem Streiktag wachse die Belastung für die Kollegen, die sich nicht im Arbeitskampf befänden, aber dessen Auswirkungen abfedern müssten, sagte Schwarz. Die Bahn verliere nach seiner Einschätzung wegen des Streiks rund 100 Millionen Euro Umsatz pro Tag.

Die Lokführergewerkschaft GDL hatte am Mittwochmorgen ihre bereits neunte Streikwelle auf den Personenverkehr ausgeweitet. Am Dienstagnachmittag hatten #link;http://www.stern.de/wirtschaft/news/bahnstreik-gdl-streikt-ab-mittwoch-ueber-pfingsten-ende-unklar-2194760.html;schon die Lokführer der Güterzüge die Arbeit niedergelegt#. Wann der Streik enden soll, lies die GDL zunächst offen. Im laufenden Tarifkonflikt will die Bahn möglichst inhaltsgleiche Tarifverträge mit den beiden Gewerkschaften EVG und GDL erreichen. Die Forderungen sind jedoch sehr unterschiedlich.

awö/DPA / DPA