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Mit goldenem Bentley: Vom McDonald’s-Brater zum Millionär - und das vor dem Schulabschluss

Robert Mfune wurde reich vor dem 20. Geburtstag. Tagsüber briet er Burger, nachts machte er Börsengeschäfte. Sein größter Stolz ist ein goldener Bentley.

Robert Mfune sagt, er sei ein Familienmensch.

Robert Mfune sagt, er sei ein Familienmensch. 

Die Armen werden immer ärmer, die Reichen schotten sich ab. Diese Beschreibung stimmt nicht immer. Robert Mfune hat auch heute noch die klassische Aufsteigerlaufbahn vom Tellerwäscher zum Millionär absolviert. Und das in Rekordzeit: Millionär wurde der Junge aus Southampton vor dem 20. Geburtstag.

Zwei Nebenjobs

Und wie geht das? Angefangen hat der soziale Aufstieg mit 16. Neben der Schule nahm Mfune zwei Jobs an. Bei McDonald’s riss er Schichten ab, in einer Finanzfirma servierte er den Online-Händlern Tee am Arbeitsplatz.  Der "Daily Mail" sagte er: "Als Tee-Junge habe ich viel gelernt, weil ich für sehr gut informierte Leute gearbeitet habe. Die Sachen, die ich hörte, nahm ich mit nach Hause und dort habe ich weiter geforscht." Nachdem er die Tricks der Händler verstanden hatte, stieg er selbst in das Geschäft der Daytrader ein. "Tee war nur ein Job, aber ich sah die Möglichkeit, viel zu lernen." 

Offenbar mit Erfolg. Als die Schule zu Ende ging, war er Millionär und besaß einen Bentley. Der Anfang war nicht leicht. Seinen ersten Händler-Account musste Mfune auf den Namen seiner Mutter einrichten, weil er selbst noch minderjährig war. Doch der Mutter wurden die Finanzgeschäfte in ihrem Namen schnell unheimlich, sie stoppte den Handel – vorerst. Kaum 18 eröffnete der Junge seinen eigenen Account und startete richtig durch. Der Job bei McDonald’s  brachte ihn übrigens kaum weiter.

Mit 19 konnte er seiner Mutter ein Haus und ein Auto kaufen. "Natürlich musste ich meiner Mutter ein Auto kaufen. Ich wollte schließlich nicht, dass die Nachbarn sie an der Bushaltestelle sehen, während ich gutes Geld verdiene."

Sein größter Spaß ist sein goldener Bentley. "Mit 18 kaufte ich den Bentley, mit 19 habe ich ihn mit Goldfolie überziehen lassen. Eigentlich wollte ich jedes Jahr ein neues Auto. Dann habe ich aber gedacht, warum den alten nicht verändern?" Protzig und zugleich sparsam - so geht Robert Mfune vor.

Heute sagt er: "Schule, McDonalds, Tee-Junge und mein eigenes Geschäft - das war die härteste Zeit in meinem Leben." Natürlich gebe es auch Hater, die ihn anfeinden. "Das ist doch ganz normal. Ich würde vielleicht auch so reagieren. Warum fährt man auch einen goldenen Bentley?"

Roberts Mutter Susan ist natürlich stolz auf ihren Sohn. Aber den goldenen Wagen mag sie nicht. "Der ist viel zu auffällig. Für mich? Nein, den würde ich nie kaufen."

Kra