Immobilienkrise FBI ermittelt gegen 14 Firmen


Nach der verheerenden Hypothekenkrise in den USA schaltet sich die US-Bundespolizei FBI ein. Mindestens 14 Unternehmen stehen im Verdacht betrogen und Insiderhandel betrieben zu haben. Zum Kreis der Verdächtigen gehören die ganz großen Namen der Finanzwelt.

Die Bundespolizei FBI ermittelt im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise gegen 14 Unternehmen wegen des Verdachts auf Betrug oder Insiderhandel. Namen der betroffenen Firmen nannte das FBI vorerst nicht.

Die Ermittler arbeiten mit der Börsenaufsicht SEC zusammen, sagte Neil Power, Chef der Abteilung für Wirtschaftskriminalität beim FBI in Washington. Betroffen seien Firmen aus dem gesamten Finanzsektor, von Hypothekeninstituten bis hin zu Finanzunternehmen, die Hypotheken bündeln und als Wertpapiere an Investoren verkaufen.

Ermittlungen gegen UBS, Merrill Lynch und Morgan Stanley

Die SEC untersucht derzeit unter anderem die Vorgänge bei der Schweizer Bank UBS und den US-Investmentbanken Morgan Stanley, Merrill Lynch und Bear Stearns an. Ob eines dieser Geldhäuser auch vom FBI untersucht wird, war unklar.

Auch die FBI-Behörden in New York und Connecticut ermitteln derzeit, ob Wall-Street-Banken wichtige Informationen über die hochrisikoreichen Hypotheken-Wertpapiere zurückgehalten haben. Power sagte, es gebe da gewisse Unregelmäßigkeiten bei den bankrotten Hypothekeninstituten, die jetzt untersucht würden.

Reuters/AP AP Reuters

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