Insolvenzverwalter Wird BenQ zum No-Name-Hersteller?


Hoffnungsschimmer für die BenQ-Beschäftigten: Der Insolvenzverwalter will Teile des Unternehmen und Arbeitsplätze retten, indem es künftig Handys für andere produziert.

Der insolvente Mobiltelefon-Hersteller BenQ soll offenbar mit neuen Geschäftsmodellen teilweise gerettet werden. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" teilte Insolvenzverwalter Martin Prager bei einem Krisentreffen mit, man prüfe, ob BenQ die Geräte künftig nicht mehr unter eigenem Namen verkaufe, sondern für große Auftraggeber produziere. Diese Firmen könnten die Telefone dann unter ihren Markennamen selbst vertreiben.

Aus der Gesprächsrunde verlautete demnach, Prager wolle Investoren und Geschäftspartner für dieses Vorhaben suchen. Er führe bereits erste Gespräche. Prager hatte mit Vertretern von Siemens, der IG Metall, der Bundesagentur für Arbeit und der Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen über eine Beschäftigungsgesellschaft gesprochen. Wie viele der 3000 Beschäftigten gehen müssen, soll frühestens in einer Woche bekannt gegeben werden.

AP AP

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