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IPS Monitor IPS Monitor: Zehn Displays im Vergleich

Eine Frau spielt am PC und schaut auf den IPS Monitor
Am IPS Monitor zu spielen, bringt Freude. Für das Homeoffice eignet sich der Paneltyp ebenso.
© gorodenkoff / Getty Images
Welche Vorteile hat ein IPS Monitor und für wen lohnt sich die Anschaffung? Wie Sie den richtigen Bildschirm für Games und Homeoffice finden.

Inhaltsverzeichnis

Egal ob Sie am Computer spielen oder im Homeoffice arbeiten, ein vernünftiger Monitor ist in beiden Fällen wichtig. Bei vielen Herstellern, Größen und Auflösungen verlieren Käufer schnell die Übersicht. Und was war nochmal Full HD, QHD, UWQHD und 4K? Zeit, Ordnung in das Monitor-Wirrwarr zu bringen.

1. IPS Monitor: Full-HD-Displays

IPS Displays mit Full-HD-Auflösung erfreuen Gamer auch 2021. Der Grund dafür liegt in der Bildwiederholfrequenz begraben. Die Hersteller sind in der Lage, IPS Monitore mit bis zu 360 Hertz bezahlbar zu verkaufen. Je höher die Auflösung wird, desto mehr müssen Zocker für eine steigende Bildwiederholrate bezahlen. 

Gigabyte G27F: Für normale Gamer

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Der Gigabyte G27F ist ein ausgewiesener Gaming-Monitor. Seine Bildwiederholrate beträgt 144 Hertz bei einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde. An seinem Standfuß ist er in der Höhe verstellbar. Wenn Arbeitslaptop und Gaming-Computer am gleichen Schreibtisch stehen, eignet sich das IPS Display nur mittelmäßig als Office-Monitor, denn USB-Buchsen um das Handy zu laden, hat der Monitor nicht.

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Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

1920 x 1080

Pixeldichte:

81,59 dpi

Bildwiederholfrequenz:

144 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

FreeSync

Asus ROG Swift PG259QN: Für Hardcore-Gamer 

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Den brauchen wirklich nur Hardcore-Gamer: 360 Hertz bietet der Asus ROG Swift PG259QN. Als Office-Monitor ist der Bildschirm überdimensioniert. Wer sich für das Display interessiert, will eine leistungsstarke Nvidia-Grafikkarte im Gaming-PC verbaut wissen. Der IPS Monitor bietet die G-Sync-Technologie von Nvidia, die dafür sorgt, dass das Actiongetümmel unverzerrt über den Monitor flimmert.

ROG Swift PG259QN  bei Amazon kaufen

Größe:

24,5 Zoll (62,23 Zentimeter)

Auflösung:

1920 x 1080

Pixeldichte:

89,91 dpi

Bildwiederholfrequenz:

360 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

G-Sync

Full HD fürs Büro: BenQ GW2480

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Wenn Sie Ihren Laptop mit einem Bildschirm verbinden möchten, an dem Sie nur arbeiten wollen, ist der BenQ GW2480 die richtige Alternative. Der Hersteller verspricht, Ihre Augen zu schonen, indem der IPS Monitor wenig blaues Licht als Beleuchtung verwendet. Das blaue Licht steht im Verruf, Augen zu reizen. Wegen seiner Reaktionszeit von 5 Millisekunden eignet sich der Bildschirm für Spieler nicht. 

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Größe:

23,8 Zoll (60,45 Zentimeter)

Auflösung:

1920 x 1080

Pixeldichte:

92,56 dpi

Bildwiederholfrequenz:

60 Hz

Reaktionszeit:

5 Millisekunden

Synchronisation:

Keine

2. Die goldene Mitte: QHD-Displays

Immer leistungsstärkere Grafikkarten machen immer höhere Auflösungen in Spielen möglich. Inzwischen sind WQHD-Displays mit 144 Hertz bezahlbar und immer mehr Spieler steigen auf die höhere Auflösung um. 

Preis-Leistungs-Monitor: AOC Gaming CQ32G1

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Der AOC Gaming CQ32G1 bietet einen interessanten Mix aus Preis und Leistung. Seine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz erfreut Gamer ebenso wie seine Reaktionszeit, die laut Hersteller 1 Millisekunde beträgt. Zur Erinnerung: Je höher die Reaktionszeit, desto eher neigt ein IPS Monitor zu Bewegungsunschärfe in flotten Spielsituationen.

Was für den Monitor spricht, sind seine 31,5 Zoll – unter 400 Euro sind Monitore mit ähnlichen Leistungsdaten eine Rarität. Ins Homeoffice fügt sich der Monitor nicht nahtlos ein, da AOC versäumt, ihm einen USB-Hub zu spendieren, über den Sie etwa Ihr Smartphone laden können.

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Größe:

31,5 Zoll (80 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

93,24 dpi

Bildwiederholfrequenz:

144 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

FreeSync

170 Hz bei QHD: Asus TUF Gaming VG27AQ1A

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Eine Nummer kleiner ist der Asus TUF Gaming VGA27AQ1A mit 27 Zoll. Dafür brilliert er mit einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde und einer Bildwiederholfrequenz von 170 Hertz. Allerdings richtet sich Asus mit dem ASUS TUF Gaming VG27AQ1A wirklich nur an Spieler. Einen integrierten USB-Hub lässt der Monitor vermissen. Für etwas mehr Komfort am Arbeitsplatz lohnt das IPS Display damit nicht.

Asus TUF VG27AQ1A  bei Amazon kaufen

Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

108.79 dpi

Bildwiederholfrequenz:

170 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

G-Sync 

LG 27GN850-B

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Der LG 27GN850-B macht ebenfalls ausschließlich Gamer glücklich. Seine 144 Hertz bei 1 Millisekunde Reaktionszeit lassen keinen anderen Schluss zu. Leider spart LG auch am USB-Hub. Immerhin können Gamer den Bildschirm in der Höhe verstellen.

LG 27GN850-B  bei Amazon kaufen

Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

108.79 dpi

Bildwiederholfrequenz:

144 Hz

Reaktionszeit

1 Millisekunde

Synchronisation:

G-Sync 

G-Snyc und Freesync: Gigabyte Aorus FI27Q

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Egal ob AMD oder Nvidia: Beide Lager fahren mit dem Gigaybte Aorus F127Q gut. Der IPS Monitor bietet FreeSync und G-Sync bei einer Bildwiederholrate von 165 Hertz. Selbst als Arbeitsbildschirm macht er dank zwei USB-3.1-Buchsen eine gute Figur. 

Aorus FI27Q  bei Amazon kaufen

Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

108.79 dpi

Bildwiederholfrequenz:

165 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

FreeSync und G-Sync

QHD fürs Büro: Viewsonic VG2755-2K

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Wenn Sie einen IPS Monitor mit QHD-Auflösung für das Homeoffice suchen, ist der Viewsonic VG2755-2K die richtige Wahl. Er bietet gleich drei USB-3.1-Ports und einen USB-C-Steckplatz. Wie BenQ verspricht auch Viewsonic, Ihre Augen dank einer "EyeCare-Technologie" zu schonen. Außerdem ermöglicht der Standfuß des IPS-Monitors, ihn in der Höhe und Neigung zu verstellen. Gamer halten von dem Bildschirm lieber Abstand wegen seiner Reaktionszeit von 5 Millisekunden.

Viewsonic VG2755-2K bei Amazon kaufen

Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

108.79 dpi

Bildwiederholfrequenz:

60 Hz

Reaktionszeit:

5 Millisekunden

Synchronisation:

Keine

RGB-Monitor: Razer Raptor

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Razor genießt unter Zockern große Beliebtheit. Kein Wunder, dass der Hersteller den Markt der IPS Monitore erobern will. Sein Raptor bietet 1 Millisekunde Reaktionszeit bei einer Bildwiederholrate von 144 Hertz. Leider versäumt Razer es, den Raptor so richtig fit für den Arbeitsplatz zu bekommen. Immerhin einen USB-C-Anschluss und einen USB-3.1-Steckplatz spendiert der Hersteller seinem Monitor. Schön: Sowohl G-Sync- als auch FreeSync-Technologie sind an Bord.

Razer Raptor  bei Amazon kaufen

Größe:

27 Zoll (68,58 Zentimeter)

Auflösung:

2560 x 1440

Pixeldichte:

108.79 dpi

Bildwiederholfrequenz:

144 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

FreeSync und G-Sync

3. Für starke Grafikkarten: UWQHD Display

Pixelfanatiker, die nach einer möglichst hohen Auflösung gieren, finden ebenfalls IPS Monitore. Die Oberklasse-Bildschirme haben ihren Preis. Außerdem bedarf es einer High-End-Grafikkarte, um die IPS Displays beim Zocken auszukosten. Wer sich die Hardware dafür leisten kann, schreckt nicht davor zurück, einen Monitor für 900 Euro oder mehr zu kaufen.

Für Edelgamer: MSI Optix MPG341CQR-009

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666,00 €899,00 €

Wer einen absoluten High-End Gaming-PC sein Eigen nennt, darf auf den MSI Optix MPG341 CQR-009 schielen. Der IPS Monitor ist 34 Zoll (86 Zentimeter) groß und löst mit 3440 x 1400 Pixeln auf. Seine Bildwiederholfrequenz beträgt 144 Hertz bei 1 Millisekunde Reaktionszeit. Im Homeoffice macht das IPS Display ebenfalls eine gute Figur: Insgesamt befinden sich am Bildschirm fünf USB-Buchsen (1x USB 3.2 Type C, 1x USB 3.2 Type B, 1x USB 3.2 Typ A, 2x USB 3.2 Type A). Mehr geht nicht.

Optix MPG341 CQR-009  bei Amazon kaufen

Größe:

34 Zoll (86,36 Zentimeter)

Auflösung: 

3440 x 1440

Pixeldichte:

109,68 dpi

Bildwiederholfrequenz: 

144 Hz

Reaktionszeit:

1 Millisekunde

Synchronisation:

FreeSync und G-Sync 

Was das Panel mit dem Bild zu tun hat

Wenn Sie online nach Monitoren stöbern, fällt Ihnen auf, dass die Hersteller verschiedene Paneltypen angeben. Was aber ist ein Panel überhaupt? Zunächst einmal gilt es die Technologie zu verstehen: Bei Liquid-Crystal-Displays (LCD) beleuchten Hintergrundlichter Flüssigkristalle und erzeugen so ein Bild. Nun gibt es drei Paneltypen: Twisted Nematic (TN), Vertical Alignment (VA) und In-Plane-Switching (IPS). Wichtig ist für Sie, dass die Panel sich darin unterscheiden, wie die Flüssigkristalle im Monitor angeordnet sind und ausgeleuchtet werden. Ein Panel ist also eine Bauweise. Und wie beim Häuserbau auch, hat jede Bauweise ihre Vor- und Nachteile:

  • TN: Ist günstig und hat eine schnelle Reaktionszeit. Aber der Winkel auf dem Sie das Bild auf dem Monitor erkennen, ist nicht so weit wie bei IPS oder VA. Schauen Sie seitlich auf ein TN-Panel, sehen Sie wenig.
  • IPS: Zeigt in der Regel die besten Farben an, bietet einen besseren Blickwinkel, reagiert aber häufig langsamer als ein TN-Panel und ist teuerer.
  • VA: Bietet üblicherweise den besten Kontrast, also das tiefste Schwarz, hat aber eine schwächere Reaktionszeit als TN und nicht so schöne Farben wie IPS.

Wie wichtig ist die Reaktionszeit? 

Die Reaktionszeit geben Hersteller in Millisekunden an. Sie beschreibt nichts weiter als die Zeit, wie lange der Monitor braucht, die einzelnen Bildpunkte von schwarz auf weiß zu wechseln. Je schneller das Display das schafft, desto besser. Eine hohe Reaktionszeit führt also zu einer Bewegungsunschärfe auf dem Monitor. Das ist besonders in actionreichen Spielen störend oder wenn Sie auf dem Bildschirm einen Film oder Sport mit schnellen Bewegungen schauen. Im Office-Gebrauch merken Sie die Bewegungsunschärfe nicht. Hier dürfen IPS Monitore langsam reagieren.

Welche Bildwiederholfrequenz brauche ich?

Die Bildwiederholfrequenz geben Hersteller in Hertz (Hz) an. Hier gilt: je mehr, desto besser. Gamer wollen mindestens 120 Hertz und damit 120 Bilder in der Sekunde sehen. Für das Homeoffice reicht ein Monitor mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz.

Gaming Monitore verfügen außerdem über FreeSync oder G-Sync. Es handelt sich dabei um Technologien der Chiphersteller AMD und Nvidia, die verzerrte Bilder beim Spielen vermeiden. Welche Technologie für Gamer die richtige ist, entscheidet sich danach, welche Grafikkarte im Computer ihren Dienst verrichtet. AMD-Karten arbeiten mit FreeSync und Nvidia-Chips mit G-Sync.

Welche Auflösung ist die richtige? 

Die gängigsten Auflösungen sind Full HD (1920 x 1080), QHD (2540 x 1440) und 4K (3840 x 2160) im Format 16 zu 9. Ultraweitwinkel-Monitore kennzeichnet ein "UW" vor der Auflösung, beispielsweise UWQHD (3440 x 1440). Ihr Format wächst in der Horizontalen auf 21 zu 9.

Allein auf die Auflösung zu schauen reicht aber nicht: Es kommt auch auf die Pixeldichte an, wie gut ein Bild auf dem Monitor aussieht. Die Pixeldichte geben Hersteller in "dots per inch" (dpi) zu deutsch Bildpunkte pro Zoll an. Sie beschreibt, wie viele Bildpunkte sich auf einem Quadratzoll des Monitors befinden. Je mehr das sind, desto feiner ist das Bild.

Auch hier gilt, dass eine hohe dpi besser als eine niedrige ist. Logisch: Ein 24 Zoll Monitor mit Full HD hat eine höhere Pixeldichte als ein 27 Zoll Monitor mit der gleichen Auflösung, weil auf dem kleinen Bildschirm mehr Bildpunkte auf einem Quadratzoll sind. Wenn die Sie die Pixeldichte Ihres Monitors ausrechnen wollen, gibt es dafür Online-Rechner.

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Quellen: pcgameshardware.de,  tomshardware.com

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

axp

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