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Notebook für die Uni Laptop für Studenten gesucht? Passende Modelle für Hausarbeit & Co.

Laptop für Studenten: Ein Student sitzt am Laptop, notiert aber etwas per Hand auf seinem Block.
Gegen den guten alten Notizblock sieht auch der beste Laptop für Studenten alt aus.
© Eva-Katalin / Getty Images
Je nach Fachgebiet muss ein Laptop für Studenten unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen. Ein Informatiker will Linux mit ordentlich Leistung, Grafiker ein feines Display und für Geisteswissenschaftler darf es leicht und günstig sein. So finden Sie das passende Modell. 

Inhaltsverzeichnis

Egal ob Jura, Informatik oder Sport – einen Laptop braucht jeder Student, aber nicht jeder Studierende braucht das gleiche Notebook. Während Grafiker und Informatiker in Photoshop oder virtuellen Maschinen tüfteln, vertiefen sich Historiker oder Soziologen eher in Schreibprogramm und Recherche. Weil Photoshop und virtuelle Maschinen eine Menge Leistung brauchen, sind die Prozessoren und Grafikkarten der Laptops für Design- und Informatik-Studenten naturgemäß etwas kostspieliger. Ansonsten einen sich die Notebooks für Hochschüler in den folgenden Spezifikationen: 

  • Minimum ein Vierkern-Prozessor
  • Minimum acht Gigabyte Arbeitsspeicher, besser 16 GB
  • Minimum 256 Gigabyte Systemspeicher, besser 512 GB
  • Full-HD-Display oder höher auflösend
  • Zwischen 13 bis maximal 17 Zoll Display
  • HDMI-, USB-C-, USB-A-, microSD-Anschluss von Vorteil

Laptop für Studenten: Die Geisteswissenschaftler

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  • Prozessor: Core i5 1135G7
  • Arbeitsspeicher:  8 GB
  • Systemspeicher: 256 GB
  • Display: 15,6 zoll (39,62 cm), Full HD
  • Anschlüsse: HDMI, Audio, Card Reader, 2x USB-C, 2x USB-A
  • Akkulaufzeit: Bis zu 10,9 Stunden

Für angehende Juristen und Historiker die mit Windows arbeiten wollen, ist das Samsung Galaxy Book ein formidabler Laptop. Die flotte SSD-Festplatte fasst 256 Gigabyte Daten, was für PDF- und Word-Dokumente ausreicht. Das Display belegt mit 15,6 Zoll (39,92 Zentimeter) einen angenehmen Mix aus Handlichkeit, ohne zu klein zu geraten. Die Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) eignet sich zum Arbeiten ebenso wie für den Serienmarathon. Als Prozessor dient ein Intel Core i5 1135G7 mit vier Kernen, die bei 2,4 Gigahertz im normalen, und 4,2 Gigahertz im Turbo-Modus arbeiten. Der Arbeitsspeicher liegt mit acht Gigabyte in der Norm, könnte aber etwas größer sein. Trotzdem sollte er ausreichen, um bis zum Master oder Examen (in Regelstudienzeit) an dem Gerät zu arbeiten. 

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  • Prozessor: Intel Core i5 1035G7
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Systemspeicher: 256 GB
  • Display: 13,5 Zoll (34 cm),  2256 x 1504 Pixel
  • Anschlüsse: Surface Connect, Audio, 1x USB-C, 1x USB-A
  • Akkulaufzeit: Bis zu 11,5 Stunden

Wer eine höhere Auflösung bei kleinerem Display wertschätzt, greift lieber zum Microsoft Surface Laptop 3. Auf 13,5 Zoll (34 Zentimetern) löst dessen Display mit 2256 x 1504 Pixeln auf. Der SSD-Speicher ist mit 256 Gigabyte genau wie der Arbeitsspeicher mit acht Gigabyte gleich groß wie beim Galaxy Book. Einziges Manko: Der verbaute Intel-Core-i5-1035G7-Prozessor kommt aus der Vorgänger-Generation an Intel-Chips. Macht aber nichts, denn leistungstechnisch sind die Prozessoren von Galaxy Book und Surface Laptop 3 vergleichbar.

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  • Prozessor: Apple M1
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Systemspeicher: 256 GB
  • Display: 13,3 Zoll (33,8 cm), 2560 x 1600 Pixel
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 3 (harmoniert mit USB-C-Anschlüssen), Audio
  • Akkulaufzeit: Bis zu 15 Stunden

Geisteswissenschaftler die lieber mit MacOS arbeiten, sollten zum MacBook Air mit M1-Chip greifen. Warum kein MacBook Pro? Zum einen ist das MacBook Air 100 Gramm leichter. Von der Leistung und den Anschlüssen einen sich MacBook Air und Pro – fast. Das MacBook Air bekommt einen abgespeckten M1-Grafik-Chip, der sieben anstatt acht Grafikkerne hat. Die Displays bieten die gleiche Auflösung bei gleicher Diagonale.

Einziger Display-Unterschied: Das Display der Pro-Version bietet eine etwas hellere maximale Helligkeit. Außerdem sind die Lautsprecher und das Mikrofon am MacBook Pro etwas besser, wenngleich die Webcam bei Air und Pro die gleiche ist. Bei der Tastatur gibt es aber einen grundlegenden Unterschied: Dem MacBook Pro spendiert Apple eine Touch Bar anstatt der Sondertasten "Esc", "F1" und so weiter. Die Touch Bar gibt es für das Air nicht, hier bleiben die Tasten eben Tasten.

Design und Video: MacBook Pro der Laptop der Stunde

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  • Prozessor: Apple M1
  • Arbeitsspeicher: 8 GB 
  • Systemspeicher: 256 GB 
  • Display: 13,3 Zoll (33,8 cm), 2560 x 1600 Pixel
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 3 
  • Akkulaufzeit: Bis zu 20 Stunden

Das MacBook Pro ist ein grandioser Laptop für Kreative. Das hat mehrere Gründe: Designstudenten profitieren von einem exzellenten Display, das Farben originalgetreu darstellt, damit Foto und Film ausgedruckt oder auf der Leinwand aussehen, wie auf dem Display. Die hohe Displayauflösung ist für Designer ebenfalls von Vorteil, wenn sie nah in ein Bild oder Video hineinzoomen, um Feinkorrekturen daran vorzunehmen.

Viel Leistung ist ebenfalls wichtig, weil die Programme mit denen Studenten ihr digitales Kunstwerk erzeugen, eine Menge Leistung brauchen. Final Cut, Adobe Premiere und Photoshop lasten neben dem Prozessor auch Arbeitsspeicher und Grafikkarte aus. Hier ist eine im Prozessor integrierte Grafikkarte meist zu schwach – mit Ausnahme von Apples M1-Chip.

All diese Eigenschaften vereinen nur die Top-Modelle von Apple, Dell und HP. Preislich liegen die aber alle so nah beieinander, dass das Hauptargument gegen Apple (der hohe Preis) bei der Entscheidung keine Rolle spielt.

Ob Windows oder MacOS das richtige Betriebssystem ist, entscheidet sich danach, welche Programme die Studenten nutzen. Lehrt die Universität mit Final Cut und Apple Motion, kommen Hochschüler um MacOS nicht herum. Die Adobe Suite läuft hingegen auf beiden Plattformen – Vorteil Apple. Ob die Pro-Version von Apple seine circa 350 Euro Mehrkosten gegenüber dem Air wert ist?

Nicht für jeden: Der eine Grafikkern mehr beim MacBook Pro macht sich durchaus beim längeren rechenintensiven Arbeiten bemerkbar und der Akku bietet etwa 15 Prozent mehr Saft. Neben den oben aufgeführten Unterschieden war es das dann aber auch. Für die allermeisten Studenten dürfte deshalb das MacBook Air ein stimmigeres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. 

Spezialfall Informatiker: Die Linux-Lover

Die speziellsten Spezialfälle unter Studenten sind Informatiker. Das liegt daran, dass die Computerspezialisten von morgen (oder auch schon heute) schon während des Studiums mit Programmiersprachen wie Python, Pascal, Swift, R & Co. in Berührung kommen. An Windows-Computern zu programmieren, kann eine große Qual darstellen, weil das Microsoft-Betriebssystem die Programmierschnittstelle "Portable Operating System Interface" nicht unterstützt. MacOS und Linux hingegen schon. Hier ergibt es also Sinn, Windows den Rücken zu kehren.

Ein MacBook sollte aber nicht unbedingt die erste Wahl sein, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis für Informatiker nicht stimmt. So legt Apple bei seinen mobilen Computern großen Wert auf ein tolles Display, was zwar immer nett ist – aber wer ein Programm für maschinelles Lernen entwickelt, profitiert bei dessen Testläufen von einem starken Prozessor weitaus mehr, als sein Machwerk bei der Arbeit in originalgetreuen Farben in hoher Auflösung zu sehen.

Informatik-Studenten sind deshalb etwas gekniffen, denn Hersteller von Linux-Laptops sind rar. Nennenswert hierzulande ist der deutsche Hersteller Tuxedo-Computers, bei dem Käufer sogar die Wahl zwischen High-End AMD- und Intel-Prozessoren haben. Schön: Bei vielen Modellen bietet sich ebenfalls die Option, ein LTE-Modul hinzuzufügen. Praktisch für alle, die viel unterwegs sind. 

Preistipp um die 500 Euro für alle Studenten

  • Prozessor: AMD Ryzen 5 5500U
  • Arbeitsspeicher:  8 GB
  • Systemspeicher: 512 GB
  • Display: 15,6 Zoll (39,6 cm), Full HD
  • Anschlüsse: HDMI, 1x USB-A 2.0, 1x USB-A 3.2, 1x USB-C 3.2, Audio
  • Akkulaufzeit: 7,5 Stunden
  • Achtung: Betriebssystem nicht inklusive!

Das Lenovo IdeaPad 3 15ALC (82KU00PAGE) ist ein wahrer Preis-Leistungs-Kracher und das fächerübergreifend. Warum? Lenovo verbaut mit dem neuen AMD Ryzen-5-5500U-Prozessor eine durchaus leistungsstarke Sechskern-CPU. Klar, die kommt nicht vollends an Top-Modelle heran und liegt etwa 25 Prozent unter der Leistung von Apples M1-Chip. Dafür kostet der Laptop aber auch weniger als die Hälfte von Apples Top-Modell. Ein guter Kompromiss. Natürlich ist auch der Bildschirm nicht so farbgetreu und die Akkulaufzeit nicht so lang wie bei Apple.

Trotzdem kommt kein Einsteiger-Modell näher an die Oberklasse heran wie dieses. Informatiker freuen sich darüber, dass Alternate das Lenovo IdeaPad 3 15ALC (82KU00PAGE) ohne Betriebssystem verkauft. Sie können auf dem Notebook eine frische Linux-Distribution aufsetzen. Geisteswissenschaftler müssen sich hingegen um einen Windows-10-Key bemühen und einen USB-Stick erstellen, von dem aus sie das Microsoft--Betriebssystem installieren.  

Kauf-Tipps für den Studenten-Laptop

Der Prozessor

Geisteswissenschaftler sind bei der Wahl des Laptops in der komfortabelsten Position. Meist arbeiten sie nur mit wenigen Programmen gleichzeitig, haben also PDF-Dokumente, Word und den Browser mit mehreren Tabs geöffnet. Das sind allesamt leichte Aufgaben für einen Computer. Trotzdem sollten auch sie darauf achten, wenigstens einen Vierkern-Prozessor im Laptop zu wissen. Informatiker und Grafikdesigner brauchen wegen ihres Anwendungsbereichs einen stärkeren Rechenknecht.

Laptop für Studenten: Arbeitsspeicher

Bei einem Gerät mit nur zwei Kernen könnte der Laptop trotz einfacher Aufgaben Schluckauf bekommen, was ein flüssiges Arbeiten vermiest. Ebenfalls wichtig ist der Arbeitsspeicher. Gerade wer dazu neigt, zehn oder mehr Tabs im Browser zu öffnen, profitiert davon, dass der Prozessor genug Platz hat, seine Aufgaben im Arbeitsspeicher abzulagern, um schnell wieder darauf zuzugreifen. Aktuell sind 8 Gigabyte der Standard. Mehr Arbeitsspeicher schadet aber nie.

Systemspeicher

Den Systemspeicher dürfen Geisteswissenschaftler vernachlässigen, weil Word- und PDF-Dokumente relativ klein sind. Werden keine Fotos oder Videos auf dem Laptop gespeichert, sollten 256 Gigabyte ausreichen. Foto- und Video-Hochschüler brauchen den größten internen Speicher, weil Foto- und Video-Dokumente wegen immer höherer Auflösungen größer werden. Hier empfehlen sich wenigstens 512 Gigabyte und externe Speichermedien für die Datenverwaltung. Informatiker sollten ebenfalls 512 Gigabyte oder mehr Speicher im Laptop wissen, weil sie den unter Umständen für ihre virtuellen Maschinen brauchen.

Betriebssystem

Bei der Wahl des Betriebssystems sollten Geisteswissenschaftler und Designstudenten eher Abstand von Linux nehmen, weil ihnen kaum jemand helfen wird, wenn LibreOffice, GIMP & Co. den Dienst versagen und die wichtige Hausarbeit flöten geht. Hier haben Windows-, oder Apple-Nutzer wenigstens beim Kundensupport der Unternehmen einen Ansprechpartner – ob der helfen kann, sei mal dahingestellt. Informatiker hingegen fühlen sich bei Linux wohl. Und sind wir ehrlich: Bei Problemen erklären sie schon mal dem Kundensupport, was zu tun ist.

Auf die Kommilitonen schielen

Nicht nur bei der Klausur hilft ein Blick über die Schulter: Die meisten Studenten arbeiten mit der Microsoft Office Suite, also Word, Excel und PowerPoint. Für ein angenehmeres Arbeiten in der Gruppe ist es von Vorteil, wenn alle mit den selben Programmen arbeiten. Und die beliebte Bürosoftware läuft nur auf MacOS und Windows. Letzten Endes muss sich hier jeder Student die Glaubensfrage stellen.

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