VG-Wort Pixel

Notebooks für den Unterricht Laptop für Schüler: Fünf Computer unter 500 Euro für die Schule im Vergleich

Laptop für Schüler: Ein Mädchen sitzt vor Laptop und nimmt am Unterricht teil.
Hand hoch: Auch beim Online-Unterricht muss man sich melden. Aber welcher Laptop für Schüler ist dafür der richtige?
© FG Trade / Getty Images
Auch nach der Corona-Pandemie bleibt der Laptop für Schüler das Lernmittel Nummer eins. Aber welches Gerät eignet sich für Kinder und Jugendliche, um Hausaufgaben zu erledigen und dem Unterricht zu folgen?

Inhaltsverzeichnis

Was früher das Buch war, ist heute der Laptop für Schüler. Mit einer Ausnahme: Bücher gibt es für Schüler am Anfang eines Schuljahres umsonst, die technische Ausrüstung wie Laptops oder Tablets ist an deutschen Schulen dagegen Mangelware. Was der Staat nicht zu lösen vermag, bleibt an den Eltern hängen. Allzu viel sollte der Lerncomputer natürlich nicht kosten. Ein zukunftssicheres Gerät ergattern Eltern derzeit zwischen 500 und 650 Euro. Mit Abstrichen bei der Leistung geht es auch noch günstiger.

Tipp: Mit einem passenden Gutschein von OTTO können Sie beim Kauf von Laptops, Bildschirmen oder Tablets Geld sparen. 

Laptop für Schüler

1. Lenovo IdeaPad 3 17ITL6

Affiliate Link
Lenovo IdeaPad 3 17ITL6
Jetzt shoppen
459,62 €

Display:

39,6 cm (15,6 Zoll)

Auflösung:

1600 x 900 Pixel

Prozessor:

Intel Pentium Gold 7505

Arbeitsspeicher:

8 Gigabyte

Speicher:

256 Gigabyte

Ein formidabler Computer für die Schule ist das Lenovo IdeaPad 3 17ITL6. Im verbauten Intel Pentium Gold 7505 arbeiten zwei Rechenkerne. Das 15,6 Zoll große Display (39,6 Zentimeter) löst mit HD+ auf (1600 x 900 Pixel). Der Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß. Das reicht für die Schule locker aus.

Etwas größer könnte die Kapazität des internen Speichers sein, also dem Speicher, auf dem der Computer Bilder, Videos und Dokumente sichert. Die verbaute SSD fasst nur 256 Gigabyte Daten. Das ist für die reine Schularbeit zwar mehr als genug. Wenn Ihr Kind aber gedenkt, auch private Bilder und Videos auf dem Laptop zu sichern, könnte es schnell eng werden. Per HDMI-Buchse lässt sich der Laptop an einen Monitor anschließen. Auf dem Laptop arbeitet Windows 11.

2. Laptop für Schüler: Asus F515JA-EJ721T

Affiliate Link
-22%
Otto.de | Asus F515JA-EJ721T
Jetzt shoppen
393,78 €509,00 €

Display:

39,6 cm (15,6 Zoll)

Auflösung:

1920 x 1080 Pixel

Prozessor:

Intel Core i3-105G1

Arbeitsspeicher:

8 Gigabyte

Speicher:

512 Gigabyte

Mit 15,6 Zoll (39,6 Zentimeter) gleich groß aber günstiger ist der Asus F515JA-EJ721T. Größter Unterschied ist der  Prozessor. Denn der kommt nicht von Chiphersteller AMD, sondern von dessen Konkurrent Intel. In dem Laptop arbeitet der Intel Core i53-1005G1. Er verfügt leider nur über zwei Rechenkerne, eignet sich aber trotzdem für Schule oder Uni.

Ein nennenswerter Leistungsunterschied zum AMD Ryzen 5 5500U besteht allerdings schon. Der AMD-Prozessor ist deutlich potenter. Was Displayauflösung, Speicherplatz, Verbindungsmöglichkeiten angeht, nehmen sich die beiden ersten Laptops fast nichts.

3. HP 15s-eq2237ng Notebook

Affiliate Link
-24%
HP 15s-eq2237ng Notebook
Jetzt shoppen
376,35 €499,00 €

Display:

39,6 cm (15,6 Zoll)

Auflösung:

1920 x 1080 Pixel

Prozessor:

AMD Ryzen 3 5300U

Arbeitsspeicher:

8 Gigabyte

Speicher:

512 Gigabyte

Das HP-15s-eq2237ng-Notebook bringt alles mit, was Schüler glücklich macht. Auf einer Bildschirmdiagonalen von 15,6 Zoll (39,6 Zentimeter) können Schüler mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten. Möglich macht das der Ryzen-3-5300-U-Prozessor von AMD in Verbund mit den verbauten acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist 512 Gigabyte groß und reicht damit für eine Schullaufbahn aus. Webcam, Lautsprecher und Mikrofon sind – wie bei allen anderen Laptops – vorhanden. Das Display löst in Full HD auf. Einen signifikanten Unterschied zu beiden vorangegangenen Modellen gibt es aber: Der Asus-Laptop bietet eine USB-C-Buchse. 

4. Acer Campus Extensa 15 (EX215-31-P5EQ)

Affiliate Link
Acer Extensa 15 Intel Pentium N5030
Jetzt shoppen
481,37 €

Display:

39,6 cm (15,6 Zoll)

Auflösung:

1920 x 1080 Pixel

Prozessor:

Intel Pentium N5030

Arbeitsspeicher:

4 Gigabyte

Speicher:

128 Gigabyte

Der Acer Campus Extensa 15 (EX215-31-P5EQ) ist das etwas ausgereiftere Gerät und bietet immerhin acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Prozessor verbaut Acer den Intel Pentium N 5030 mit vier Kernen. Mit 15,6 Zoll (39,6 Zentimeter) ist das Display groß genug, um daran einen Schul- oder Unitag zu überstehen. Der interne Speicher ist mit 128 Gigabyte spärlich bemessen. Trotzdem gilt: Wenn der Laptop für unter 500 Euro zu haben ist, machen Schulkinder oder Studenten mit ihm nichts verkehrt.

Preistipp unter 500 Euro

Gerade große Familien kennen den Zank unter Geschwistern, wer wann an den Laptop darf. Allen Kinder gerecht zu werden, ist kaum möglich – der Versuch aber ist ehrbar und teuer. Alle vorgestellten Laptops bieten Vierkern-Prozessoren, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und wenigstens 512 Gigabyte internen Speicher. Mit kleinen Abstrichen geht es aber auch günstiger. Und die wollen Sie am ehesten beim internen Speicher in Kauf nehmen. Das liegt am Inneren des Laptops: Der Prozessor ist immer fest verlötet. Tauschen oder später aufrüsten kann man ihn nicht. Je leistungsfähiger der Prozessor ist, desto länger Freude haben sie am Laptop.

Vor wenigen Jahren konnten Verbraucher noch relativ einfach den Arbeitsspeicher aufrüsten und entschieden sich deshalb für kleine Speichervarianten, die sie nach einigen Jahren aufrüsteten. Hier bieten sich zwar noch immer Sparpotenziale, aber immer mehr Hersteller verlöten den Arbeitsspeicher inzwischen ebenfalls fest. Bleibt der interne SSD-Speicher. Auch den aufzurüsten wird immer schwieriger. Aber dafür können Sie Ihre Daten relativ einfach auf externen Festplatten verwalten. Und deshalb bietet es sich an, einen Laptop mit vielleicht nur 128 oder 64 Gigabyte Speicherplatz zu kaufen – bei gleich mehreren Geräten sparen Sie mehrere Hundert Euro.

Preistipp: HP Stream 11-ak0720ng

Affiliate Link
Notebook HP Stream 11-ak0720ng
Jetzt shoppen
79,99 €

Display:

29,5 cm (11,6 Zoll)

Auflösung:

1366 x 768 Pixel

Prozessor:

Intel Celeron N4020

Arbeitsspeicher:

4 Gigabyte

Speicher:

64 Gigabyte

Klein und leicht: Der HP Stream 11-ak0720ng wiegt nur 1500 Gramm. Leider bietet er nur ein 11,6 Zoll Display (29,5 Zentimeter) und leider sind seine vier Gigabyte Arbeitsspeicher fest verbaut. Aufrüsten ist in dem Bereich nicht möglich. Und auch der Datenspeicher ist mit 64 Gigabyte äußerst spärlich bemessen. Ein Schüler muss den Rechner wirklich sauber halten, wenn er ein paar Jahre funktionstüchtig bleiben soll. Der verbaute Intel-Celeron-N4020-Prozessor bietet die Rechenkraft von zwei Kernen. Richtig stark ist die Akkulaufzeit von bis zu 13,25 Stunden. Und auch der Preis stimmt mit circa 200 Euro.

Laptop für Schüler: Darauf kommt es an

Zum Glück braucht es für den Schülerlaptop nicht das Spitzenklasse-Modell. Programme wie Outlook, Zoom, Teams oder Excel benötigen nicht so viel Leistung wie etwa Spiele. Allerdings kommt es häufig vor, dass Schüler die Programme gleichzeitig benutzen und vielleicht noch den Browser geöffnet haben. Und damit stoßen vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Zweikern-Prozessor schnell an ihre Grenzen. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher und vier Kerne sind deshalb willkommen.

Eine leistungsstarke dedizierte Grafikkarte braucht es dagegen im Laptop für Schüler nicht. Die in Prozessoren integrierten Grafikeinheiten der Hersteller AMD und Intel reichen aus. Als Faustregel gilt hier, dass die integrierten Grafikkarten der aktuellen AMD-Prozessoren etwas leistungsstärker sind als die von Intel. Ansonsten gilt für Schüler: je leichter, desto besser. Außerdem sollte das Display nicht zu klein sein und darf so scharf auflösen, wie es das Budget hergibt – Gleiches gilt natürlich für die vordere Webcam. Ein großer Akku schadet Schülern ebenso wenig wie vernünftige Lautsprecher.

Lieber Windows als Chrome OS & Co.

Beim Betriebssystem sollten Käufer auf Windows 10 setzen. Klar, mit Chrome OS, MacOS und Linux gibt es mehr als genug veritable Alternativen. Und ja, dank des günstigen Preises stellen Chromebooks theoretisch eine tolle Alternative zu Windows-Laptops dar. Aber das Betriebssystem von Microsoft ist am weitesten verbreitet und wer Fehlerquellen vermeiden will, greift zu Windows.

Und ja, Sie wollen selbst dann zu Windows greifen, wenn der Online-Unterricht hauptsächlich über Browser-Anwendungen stattfindet und damit betriebssystemübergreifend abgerufen werden kann. Denn falls für die eine oder andere Aufgabe ein Windows-Programm zwingend erforderlich ist, soll sich das Kind nicht mit Alternativprogrammen rumschlagen, sondern dem Unterricht folgen. 

Hinweis: Der Artikel wurde erstmals im Mai 2021 veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren: 

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Mehr zum Thema



Newsticker