VG-Wort Pixel

Von Büro bis Gaming Monitore bei Warentest: Diese Modelle lohnen sich wirklich

Ob für Arbeit, Schule oder zum Zocken: Der richtige Bildschirm will gut gewählt sein (Symbolbild)
Ob für Arbeit, Schule oder zum Zocken: Der richtige Bildschirm will gut gewählt sein (Symbolbild)
© gorodenkoff / Getty Images
Ob als Arbeitsgerät oder Spielemaschine: Ohne den passenden Monitor nützt auch der beste PC nichts. Stiftung Warentest hat 17 Modelle getestet und verrät, warum ein gutes Bild alleine nicht ausreicht. 

Helles Bild, gute Farben und eine scharfe Darstellung - das sind die Dinge, die man von einem Monitor wohl als erstes erwarten würde. Und die auch alle geprüften Modelle bieten, wie der aktuelle Test von Stiftung Warentest zeigt. Trotzdem gibt es noch jede Menge weitere Aspekte zu beachten. Hier erfahren Sie, welche Geräte Warentest empfiehlt.

Den perfekten Monitor für jeden Einsatzzweck gibt es so leider nicht, betonen die Warentester. Für den Büro-Einsatz dagegen ist oft wichtiger, dass sich die Höhe verstellen lässt, um den Nacken zu schonen. Auch eine Porträt-Modus-Funktion ("Pivot"), bei dem sich der Monitor vor der horizontalen in eine vertikale Position klappen lässt, ist bei der Arbeit an langen Tabellen nützlich. Wer den Bildschirm etwa zum Gaming nutzen will, braucht nicht nur ein gutes Bild und eine hohe Bildwiederholrate. Auch der Aufbau des Bildes muss entsprechend schnell und mit geringer Verzögerung erfolgen. Schade: Weder bei Bildwiederholrate noch bei der Verzögerung nennt Warentest in der Tabelle konkrete Werte. Die Aussagekraft für Gamer ist dadurch etwas eingeschränkt.

Alle Ansprüche erfüllt aber ohnehin kein Gerät. Auch bei der Zusatzausstattung wie der Anzahl der Anschlüsse sind die Unterschiede groß. Schade: Der moderne USB-C-Anschluss ist für die Übertragung des Bildsignals weiter die Ausnahme. Wer etwa ein Tablet oder einen neueren Apple-Computer anschließen will, braucht in der Regel einen Adapter. Eine erfreuliche Erkenntnis: Bis auf zwei Modelle bieten alle getesteten Geräte einen Blaulichtfilter, der die wachhaltenden blauen Lichtfrequenzen herausfiltert und so einen gesünderen Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt.

Welcher Monitor ist der richtige für mich?

Diese Frage ist angesichts der zahlreichen Faktoren schwer zu beantworten. Wer einen kleineren Monitor für den Alltagseinsatz sucht, macht mit dem Samsung F24T452FQU wenig falsch. Mit einem Preis ab etwa 170 Euro gehört er zu den günstigsten getesteten Modellen, erreicht trotzdem mit "gut" (1,9) gemeinsam mit dem ebenfalls empfehlenswerten 27-Zöller BenQ PD2705Q die beste Bewertung im Test. Das Samsung Modell bietet bei Standbild ein hervorragendes Bild, eine gute Farbdarstellung und hervorragende Blickwinkelstabilität. Auch mit Reflektionen hat er keine Probleme. Blaulichtfilter und Pivot-Funktion sind vorhanden, beim Stromverbrauch ist er sehr sparsam. Die beiden größten Mankos: Mit einem mittelmäßig schnellen Bildaufbau ist er für schnelle Spiele nur bedingt geeignet, zudem bringt er keinen verbauten Lautsprecher mit.

Der zweite Testsieger, der BenQ PD2705Q, ist da besser ausgestattet. Der 27er bietet sowohl Blaulichtfilterung als auch Pivot, zusätzlich kommen aber auch noch ein Lautsprecher sowie der seltene USB-C-Anschluss hinzu. Beim Bild kann er mit einer besseren Bildaufbauzeit punkten und ist damit auch besser für Spiele geeignet. Leider ist er dabei etwa weniger blickwinkelstabil als der andere Testsieger, zudem spiegelt er etwas mehr. Der Stromverbrauch ist ebenfalls höher, aber immer noch gut. Der Preis ist mit gut 400 Euro allerdings deutlich höher.

Bewegen sich diese Kreise? – Optische Täuschung sorgt für Aufregung

Günstigere Alternativen gibt es zu beiden Modellen. Der Acer CB242Y (24 Zoll) und der Dell S2721DS (27 Zoll) teilen sich mit einer Bewertung von "gut" (2,0) den zweiten Platz. Die Unterschiede zu den Testsiegern sind entsprechend des minimalen Rückstandes bei der Gesamtnote gering. Beide Modelle sind spieletauglich, bieten Blaulichtfilter, Pivot und verbaute Boxen. Der Dell unterstützt wie der BenQ den Anschluss via USB-C. Dafür kann man bei beiden Geld sparen: Der Acer ist schon ab 150 Euro zu bekommen, beim Dell spart man im Vergleich zum BenQ sogar noch mehr. Er ist ab 275 Euro zu bekommen.

Teurer Gamingriese

Wer einen besonders großen Monitor oder die geringste Bildaufbauzeit benötigt, kommt laut Warentest am Samsung F32TU870VU nicht vorbei. Der 32-Zöller baut das Bild so schnell auf wie sonst kein Gerät im Test, auch sonst stimmt das Bild bis auf kleinere Schwächen beim Blickwinkel und leichten Reflektionen. Die Ausstattung ist in Ordnung, Blaufilter und Pivot-Funktion sind an Bord, der Lautsprecher fehlt trotz des großen Gehäuses. Als einziges Gerät im Test bietet er zwei Thunderbolt-Ports an, die sowohl USB-C unterstützen, als auch weitere Vorteile wie ein Weiterreichen des Signals bieten. Größtes Manko ist der recht hohe Stromverbrauch. Und der Preis: Der Monitor kostet mindestens 560 Euro.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker