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CES 2018: 65 Zoll: Dieser Monster-Monitor zwingt jeden Schreibtisch in die Knie

Wer glaubt, der Größen-Wettlauf bei TVs sei irre, hat noch nicht bei den PC-Monitoren geschaut. Der gerade vorgestellte Monstrum Acer Predator dürfte Vielen an der Wand zu groß sein - dabei soll er auf dem Schreibtisch stehen.

Acer Predator Fernseher

Acers neuer Giganto-Monitor bringt 65 Zoll auf den Schreibtisch

Dieser Trumm dürfte so manchen Schreibtisch in die Knie zwingen: Mit seinem neuen Predator-Monitor zeigt Acer, dass sie den Größten haben. Und das mit Abstand. Unglaubliche 65 Zoll Diagonale bringt der Monitor mit - und dürfte mit dieser Diagonale bei manchem Zocker für einen steifen Nacken sorgen.

Letztes Jahr hatte Acer mit einem 10.000-Euro-Laptop mit 21 Zoll für Aufsehen gesorgt, der es mit jedem Spiele-PC aufnehmen konnte. Auch der diesjährige Monitor-Koloss richtet sich an Zocker. Das LED-Display in 4K-Auflösung ist entsprechend darauf optimiert. Die von Grafikkartenhersteller Nvidia entwickelte Technologie G-Sync und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz sollen für besonders flüssigere Bewegungsdarstellung sorgen. Mit 1000 Nit ist der Bildschirm recht hell, wenn er auch keine Rekorde bricht. Und natürlich wird auch HDR unterstützt.

Smart-TV ohne TV-Funktion

Für viele könnte der Predator allerdings auch als Fernseher-Ersatz taugen. Ein klassischer TV-Empfänger ist zwar nicht verbaut, Acer setzt aber auf Funktionen der Spielkonsole Nvidia Shield. Die ermöglichen es nicht nur, Spiele kabellos auf den Bildschirm zu streamen, sondern auch die Installation von Android-Apps wie Netflix oder die TV-App Zattoo. Wer sich an der leichten Verzögerung von Internet-Fernsehen nicht stört, dürfte mit der Lösung völlig zufrieden sein. Für Fußball-Fans, die nicht den Nachbarn zuerst jubeln hören wollen, ist es aber eher nichts.

Auch Smarthome- und Multimedia-Funktionen lassen sich durch die Shield steuern. Damit man nicht immer zur Tastatur greifen muss, ist mit Googles Assistant sogar Sprachsteuerung an Bord.

Gerade statt Kurve

Etwas merkwürdig erscheint die Entscheidung, den Monitor nicht als Curved-Display zu entwickeln. Während diese Bauart beim Fernseher bei  Betrachtungswinkeln von der Seite Nachteile hat, ist sie gerade bei extrem großen Monitoren wirklich vorteilhaft. Da meist nur eine Person auf den Bildschirm blickt, kann sie sich genau im perfekten Betrachtungs-Winkel platzieren. Durch die Kurve sind dann die Ränder sogar besser zu sehen. Ob Acer eine solche Variante später anbieten möchte, ist nicht bekannt.

Bei der Frage, was das Monster kostet, hält sich Acer bedeckt. Der finale Preis und das Veröffentlichungsdatum sollen erst später bekannt gegeben werden. Ein Acer-Modell in 48,5 Zoll kostet aktuell knapp 800 Euro, unter 1500 Euro wird der neue Riese aber wohl kaum zu bekommen sein. Ein echter Verkaufsschlager dürfte der Gigant aber schon aus rein praktischen Gründen nicht werden. 

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