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"The Wall" Samsungs neuer Fernseher ist groß. Ziemlich groß.

Samsungs neuer Fernseher ist groß. Ziemlich groß.
Samsungs neuer Fernseher ist groß. Ziemlich groß.
© picture alliance/YONHAPNEWS AGENCY / Picture Alliance
Auf der CES hat Samsung seinen neuen Flaggschiff-Fernseher vorgestellt: Er hört auf den Namen "The Wall" und ist gigantisch. Doch auch abseits der schieren Größe hat er ein paar spannende Neuerungen.

Auf der Consumer Electronics Show (abgekürzt CES) in Las Vegas hat Samsung seinen neuen Flaggschiff-Fernseher gezeigt. Er hört auf den Namen "Die Wand" ("The Wall"), was seine hervorstechendste Eigenschaft treffend umschreibt: Mit 146 Zoll ist er gigantisch groß! Die Bilddiagonale misst rund 3,70 Meter.

microLEDs ermöglichen Flexibilität

Doch auch abseits der schieren Größe ist "The Wall" ein beeindruckendes Stück Technik. Der Bildschirm löst mit 8K auf, es quetschen sich also 7680 x 4320 Pixel auf das Display. Das sind viermal mehr Bildpunkte als bei Ultra-HD (4K).

Zudem setzt der XXL-TV auf die neue microLED-Technik. Diese soll die Vorteile von herkömmlichen LCDs und OLED-Displays verbinden. Wie bei OLED-Bildschirmen (hier ist der größte Konkurrent LG führend) handelt es sich um eine selbstleuchtende Technik, die traditionelle Hintergrundbeleuchtung entfällt. Echtes Schwarz wird durch Abschalten der Pixel ermöglicht. Samsungs letztjährige QLED-Modelle waren dazu nicht in der Lage. Die Lebensdauer und der Stromverbrauch sollen ebenfalls von der neuen Technik profitieren.

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Die microLEDs bieten noch einen weiteren Vorteil: Dank eines modularen Aufbaus soll "The Wall" im Prinzip in nahezu allen denkbaren Größen erhältlich sein, so Samsung. Weitere Informationen dazu möchte der Konzern im Frühjahr bekanntgeben.

Mit einem frontalen Blick direkt auf das Display erkennt man die Grenzen zwischen einzelnen Modulen nicht. Bei schrägem Blickwinkel soll man aber vereinzelt die Übergänge identifizieren können.

KI und Bixby an Bord

Und noch zwei der aktuell wichtigsten Tech-Buzzwords bekommt Samsung unter: KI und Sprachassistenten. Dank künstlicher Intelligenz soll der Fernseher SD- oder HD-Inhalte in besserer Qualität hochrechnen. Wie gut das funktioniert, werden Tests zeigen. Zudem ist Samsungs eigener Sprachassistent Bixby an Bord. Der hinkt der Konkurrenz bislang aber meilenweit hinterher.

Wann der Fernseher erhältlich sein wird, ob er nach Europa kommt und was er kosten wird, ist bislang noch nicht bekannt.

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