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Displays im Test WQHD Monitor Test: Die goldene Mitte zwischen Full HD und 4K?

WQHD Monitor Test: Ein Mann spielt Dota 2 am WQHD-Monitor
Für den WQHD Monitor Test flimmerte "Dota 2" über den Bildschirm.
© Stern
Egal ob beim Gaming oder im Büro: Mehr Bildpunkte auf dem Monitor sind immer willkommen. Welche Auflösung Sie brauchen und worauf Sie beim Kauf eines hochauflösenden Bildschirms achten müssen, verraten wir im Test zweier WQHD-Monitore.

Inhaltsverzeichnis

Full HD, WQHD, UWQHD oder 4K – wenn es um die Auflösung bei PC-Bildschirmen geht, verlieren Käufer leicht den Überblick. Dabei ist die Erklärung recht einfach: Die Abkürzungen sagen nur aus, welche Auflösung der Monitor hat, also wie viele Bildpunkte sich im Seitenverhältnis horizontal und vertikal auf der Bildfläche befinden. WQHD steht für "Wide Quad High Definition". Einige Hersteller verzichten dabei auf das "Wide" und markieren ihre Produkte nur mit "QHD". Entscheidend bleibt das Quad also die Vier: Sie sagt aus, das die Auflösung viermal so viele Bildpunkte wie High Definition (1280 x 720 Pixel) bietet:

High Definition (HD)

1280 x 720 px

Full HD

1920 x 1080 px

WQHD

2560 x 1440 px

UWQHD

3440 x 1440 px

4K

3840 x 2160 px

Wer nachrechnet, erkennt, dass das Ergebnis aus 1280*720 viermal in das Ergebnis aus 2560*1440 passt. Diese Angaben beziehen sich aber nur auf das Seitenverhältnis 16 zu 9. Es gibt auch Ultra-Widescreen-Monitore im Format 21 zu 9. Sie kennzeichnet ein Ultrawide (U) vor dem QHD. Logisch: Weil die Monitore in der Breite wachsen, haben Sie dort mehr Bildpunkte. Ein UWQHD-Monitor hat also 3440 x 1440 Pixel.

WQHD Monitor Test: Darauf kommt es an

PC-Spieler stellen andere Anforderungen an einen Bildschirm als Sachbearbeiter, die überwiegend mit Word oder Excel hantieren. Deshalb ist es wichtig, einen Bildschirm an verschiedenen Kriterien zu messen:

  • Auflösung und Pixeldichte: Je höher die Auflösung, desto mehr Fenster finden auf dem Monitor nebeneinander Platz. Der Platz hat seinen Preis, denn je höher die Auflösung ist, desto kleiner zeigt der Bildschirm auch die Schriften und Fenster an. Gamer müssen darauf achten, dass ihre Grafikkarte das mehr an Pixel in Games auch berechnen kann. Sonst droht das Spiel zu ruckeln. Ergo: Ein 4K-Monitor mit schwacher Grafikkarte ergibt wenig bis gar keinen Sinn.
  • Anschlussmöglichkeiten und Boxen: Wie viele DisplayPort- und HDMI-Eingänge bietet der Bildschirm? Hat er einen integrierten USB-Hub, an dem Sie Maus, Tastatur oder USB-Sticks anschließen können? Hat er Lautsprecher oder bietet wenigstens einen Audioausgang für Lautsprecher? 
  • Bildwiederholrate und Reaktionszeit: Reaktionszeit und Bildwiederholrate eines Monitors interessieren vor allem Gamer. Die Reaktionszeit sagt aus, wie lang die einzelnen Pixel brauchen, um zwischen Schwarz und Weiß zu wechseln. Tun sie das zu langsam, zieht das Bild Schlieren. Im Büro dürfen Sie diese Werte vernachlässigen.
  • Bedienung: Wie kompliziert ist der Aufbau, lässt sich das On-Screen-Display intuitiv bedienen, welche Einstellungen bietet es und was bedeuten sie? Ist der Monitor höhenverstellbar, dreh- oder neigbar?

Lenovo G34W-10: Die Spezifikationen

Zu der Gattung der Ultrawide-QHD-Monitore gehört der Lenovo G34W-10. Obendrein ist er ein Curved-Monitor, seine Bildfläche ist also geschwungen. Er erstreckt sich auf einer Diagonalen von 34 Zoll was 86,36 Zentimetern entspricht und das bei einem Seitenverhältnis von 21 zu 9. Insgesamt kommt der Bildschirm auf eine Pixeldichte von 109 Pixel pro Quadratzoll. Zum Vergleich: Ein 27-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung hat eine Pixeldichte von 82 Pixel pro Quadratzoll.

Er verfügt über eine Bildwiederholrate von 144 Hertz und das laut Hersteller bei 1 Millisekunde Reaktionszeit – dieser Wert gilt aber nicht für den Wechsel zwischen Schwarz und Weiß sondern bei Grau zu Grau. Bei Schwarz zu Weiß verlängert sich die Reaktionszeit auf 4 Millisekunden

Als Anschlussmöglichkeiten verbaut Lenovo eine HDMI-2.0-Buchse und einen Steckplatz für DisplayPort 1.4. Außerdem hat der Monitor einen Audioausgang. USB-Port und integrierte Boxen fehlen. Per VESA-100-Halterung lässt sich der Lenovo G34W-10 an einer Wand- oder Tischhalterung montieren, wenn der Standfuß nicht gefällt.

Ein DislpalyPort und ein HDMI-Anschluss
DisplayPort, HDMI, Strom und Audio – mehr Anschlüsse bietet der Lenovo G34-10 nicht.
© Stern

Größe

34 Zoll

Auflösung

UWQHD

Pixeldichte

109 ppi

Synchronisation

AMD FreeSync

Bildwiederholrate

144 Hertz

Höhenverstellbar

Ja

Reaktionszeit (schwarz/weiß) 

4 Millisekunden

Panel-Typ

Vertical-Alignment

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Lenovo G34-10: Lieferumfang und Inbetriebnahme

Im Lieferumfang sind Standfuß, Halterung, Stromkabel, DisplayPort-Kabel und eine Vorrichtung für das Kabelmanagement enthalten. Die Inbetriebnahme gelingt problemlos, Werkzeug ist dafür nicht nötig. Über eine integrierte Schraube kann der Fuß mit der Monitorhalterung befestigt werden. Zusammengeschraubt lässt sie sich an der Rückseite des Monitors arretieren.

Per Schraube an der Unterseite verbindet sich der Standfuß mit der Stange.
Per Schraube an der Unterseite verbindet sich der Standfuß mit der Halterung. Einfacher geht es nicht.

Eine Vorrichtung für das Kabelmanagement findet an der Rückseite der Halterung ihren Platz. Durch sie können Strom- und DisplayPort-Kabel gelegt werden, damit auf dem Schreibtisch kein Kabelchaos entsteht.

Übrigens: Verbinden Sie den Monitor ausschließlich mit dem DisplayPort-Kabel am Computer. Nur darüber kann der Bildschirm seine Bildwiederholrate von 144 Hertz ausspielen. Über die HDMI-Buchse zeigt er maximal 120 Bilder in der Sekunde an. Schade: Eine USB-C-Buchse fehlt beim Lenovo G34W-10. Das ist vor allem fürs Home Office ärgerlich, weil fast alle neuen Laptops auf USB-C setzen.

Um diese Geräte mit dem Monitor zu verbinden, ist also ein entsprechendes Adapter nötig. So lässt sich beispielsweise auch ein iPad Pro an den Bildschirm anschließen – allerdings verzerrt der Ultrawidescreen das Bild des Tablets sichtbar. Ähnlich sieht es mit Next-Gen-Konsolen aus, die mit Ultra-Widescreen-Monitoren nur bedingt zurechtkommen. Die PlayStation 5 unterstützt UWQHD nicht, an der Xbox Series X ist das Bild gezogen. Es wird klar, der Lenovo G34-10 richtet sich an PC-Gamer, für das Home Office und Konsolen eignet er sich nur bedingt. 

Das Bild eines iPads gibt der Monitor leider verzerrt wieder.
Das Bild eines iPads gibt der Monitor leider verzerrt wieder.
© Stern

Der erste Eindruck

Auf dem Schreibtisch macht er dafür eine gute Figur. Er lässt sich über die Halterung in der Höhe um bis zu 13 Zentimeter verstellen. Außerdem ist der Monitor nach vorn und hinten neigbar. Wer ihn aber nach links oder rechts drehen oder schwenken will, wird enttäuscht. Das funktioniert nicht. Beim ersten Einschalten macht sich eine kleine Ernüchterung breit: Das verbaute VA-Panel füllt den Rahmen nicht komplett aus. Am oberen, linken und rechten Rand befindet sich ein etwa 1 Zentimeter dicker, schwarzer Balken.

Auf der Rückseite befindet sich mattes Plastik.
Schlichtes Design: Auf der Rückseite befindet sich mattes Plastik, vorne prangt der Lenovo-Schriftzug.
© Stern

Ansonsten hält es Lenovo mit dem G34-10 schlicht: Standfuß, Ständer und Rückseite hüllt der Hersteller in Plastik, das angenehm matt ist. Der Monitor steht sicher und ruckelfest auf dem Schreibtisch, seine Verarbeitung wirkt hochwertig. Und das, obwohl er inklusive Standfuß nur 8,1 Kilogramm auf die Waage bringt. Natürlich sind Geschmäcker verschieden. Der Lenovo G34-10 wirkt im Vergleich zu anderen Gaming-Monitoren elegant zurückhaltend. Eine angenehme Abwechslung in der sonst so bunten LED-Gaming-Welt.

Lenovo G34-10 in E-Sport-Titeln und im Homeoffice

Klar, bei der Auflösung ist das Bild des Monitors knackig – egal ob im alltäglichen Gebrauch oder in Games. Außerdem ist ein Input-Lag – also eine Eingabeverzögerung – nicht merklich. Für Zocker befindet sich an Bord des Lenovo G34-10 die FreeSync-Technologie von AMD. Sie gleicht die berechneten Bilder der Grafikkarte mit der Bildwiederholrate des Monitors ab, um unschöne Bildverzerrungen in Spielen zu vermeiden. Das verbaute VA-Panel hat eine Reaktionszeit von 4 Millisekunden – für Wettkampfspieler ist das etwas langsam. Kurze Erklärung: Je höher die Reaktionszeit, desto eher tritt der sogenannte "Ghosting-Effekt" auf. Das bedeutet nichts weiter, als das Bilder Schlieren ziehen. Genau das wollen Zocker im Wettkampf auf jeden Fall vermeiden.

Sie setzen deshalb auf Monitore mit TN-Panel, deren Pixel schneller von Schwarz auf Weiß wechseln und damit bessere Reaktionszeiten haben. Um diese natürliche Schwäche des VA-Panels auszugleichen, bietet der Lenovo G34-10 Optionen an, die die Reaktionszeit verkürzen. Eine verbirgt sich hinter der Monitor-Einstellung mit dem Kürzel "MPRT" was für Moving Picture Response Time steht, also die Reaktionszeit für bewegte Bilder. Ist sie aktiviert, verkürzt sich die Reaktionszeit des Monitors. Allerdings lässt sich in diesem Fall FreeSync nicht mehr nutzen. Eine zweite Einstellung die laut Hersteller die Reaktionszeit verbessern soll, nennt sich "Overdrive". Kurios: Sie ermöglicht den Pixeln ebenfalls einen schnelleren Wechsel von Schwarz auf Weiß, erzeugt aber einen Ghosting-Effekt. Braucht es das überhaupt?

Ein kleiner Ghosting-Effekt ist im Härtetest zu erkennen.
Ein kleiner Ghosting-Effekt – also ein Nachziehen einzelner Pixel – ist im Härtetest zu erkennen. Beim Zocken von "Dota 2" und "Counter Strike – Global Offensive" fiel er nicht auf.
© Stern

Im Härtetest ohne FreeSync, Overdrive und MPRT sind Schlieren der UFO leicht zu erkennen. Keine der Einstellungen vermochte das zu ändern, schlimmer wurde es aber auch nicht. Bleibt festzuhalten, dass weder Overdrive noch MPRT aus einem langsamen VA, ein schnelles TN-Panel machen. Trotz kaum spürbarem Input-Lag und moderater Schlierenbildung wollen Wettkampfspieler also dem TN-Panel treu bleiben.

Im Praxistest fiel der Ghosting-Effekt letztlich nicht weiter auf. Getestet wurde der Lenovo G34-10 in zwei beliebten E-Sport-Titeln: dem Strategiespiel "Dota 2" und dem Ego-Shooter "Counter Strike – Global Offensive" (CS – GO). Als Testsystem diente ein Ryzen-7-3700X-Prozesser in Verbund mit der inzwischen etwas in die Jahre gekommenen Radeon-Vega-56-Graffikkarte.

Sie ist für den Monitor etwas unterdimensioniert. Bei der nativen Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln schafft sie in "Dota 2" und "CS – GO" um die 150 Bilder in der Sekunde. Ist FreeSync aktiviert, bekommt der Monitor so gerade seine 144 Bilder. Es kann aber passieren, dass die Bildrate fällt und FreeSync deshalb die Bildwiederholfrequenz des Monitors herunterschraubt und an die Bilder der Grafikkarte anpasst. Je schwächer die Grafikkarte ist, desto eher wollen Zocker im Wettkampf auf FreeSync verzichten. 

Übrigens: Der Monitor eignet sich nur für Spieler mit einer leistungsstarken AMD-Grafikkarte. Gamer mit Nvidia Grafikkarte macht der Bildschirm nur bedingt glücklich, denn mit G-Snyc – also Nvidas Bildsynchronisierung – kann der Lenovo G34-10 nicht dienen.

Richtig schön ist dagegen sein 21 zu 9 Format. Eines sei vorweggesagt: Kein Monitor der Welt wird e schaffen, aus einem mittelmäßigen einen sehr guten Spieler zu machen – auch wenn sich Zocker das noch so sehr wünschen. So gibt es auch Profispieler, die "CS – GO" auf 16 zu 9 Bildschirmen im Format 4 zu 3 mit dicken schwarzen Balken links und rechts spielen. Im Strategiespiel "Dota 2" war das Sichtfeld des Ultrawide-Monitors trotzdem sehr angenehm und beim Shooter "CS – GO" hat es nicht geschadet. Wer lieber in Rollenspiele eintaucht, kann mit diesem Monitor glücklich werden. Hier sind die dargestellten Bilder pro Sekunde nicht wichtig und das weite Sichtfeld des 21-zu-9-Formats lädt zum Träumen ein.

Der Monitor im Homeoffice

Am Lenovo G34-10 zu arbeiten ist überaus angenehm. Auf seinen 34 Zoll mit UWQHD-Auflösung finden massig Fenster nebeneinander Platz. Teams, Browser und Outlook nebeneinander geöffnet lassen? Kein Problem. Gerade für geplagte Seelen, die normalerweise auf einem kleinen Laptop-Bildschirm blicken, ist das eine Offenbarung. Wäre da nicht das Problem der wenigen Anschlussmöglichkeiten. Wenn sich Gaming-PC und Laptop den DisplayPort-Steckplatz teilen, nervt die das ewige Hin- und Herstecken des Kabels.

Lenovo G34-10: Das On-Screen-Display

Über das On-Screen-Display können Farbwerte, Kontraste, Bildschirmhelligkeit und andere Einstellungen geändert oder aktiviert werden. Über einen kleinen Joystick am unteren rechten Bildschirmrand gelingt die Navigation durch das Menü. Die Bedienung ist selbsterklärend – bis auf die Tatsache, dass man nicht per Tastendruck eine geänderte Einstellung bestätigt, sondern über einen Klick nach rechts. Einstellungen wie Helligkeit oder Kontrast bedürfen keiner Erklärung. Aber der Monitor bietet einige Technologien, die vielen Nutzern unbekannt sein dürften. In der Tabelle sehen Sie, was die Einstellungen bedeuten. 

Mit dem Joystick navigieren Sie durch das Menü.
Im On-Screen-Display verändern sie Farben, Helligkeit oder Kontraste, mit dem Joystick navigieren Sie durch das Menü.
© Stern

DCR (Dynamic Contrast)

Monitor verändert Kontrast automatisch zur Spielsituation

Spielemodi

Verschiedene Einstellungen für Spielgenre

Overdrive

Beschleunigt Bildaufbau zulasten der Bildqualität

MPRT

Senkt Reaktionszeit zulasten der Bildqualität

Black Boost

Macht dunkle Bereich heller, ohne helle Bereich zu übersteuern

Low-Blue-Light

Vermindert blaues Licht, soll Augen schonen

Fazit: Der Lenovo G34-10 macht alle Casual-Gamer glücklich, die eine leistungsstarke AMD-Grafikkarte haben und auch an dem Monitor arbeiten wollen. Sowohl Zocken als auch Arbeiten macht am 34 Zoll Ultrawidescreen einfach Spaß. Etwas nervig sind die wenigen Anschlussmöglichkeiten. Der Standfuß könnte ausgereifter sein.

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Zwar lässt sich der Bildschirm in der Höhe verstellen, aber eine Drehfunktion fehlt. Schade bei einem Preis um die 500 Euro aber unerheblich, wenn der Monitor an eine Wand- oder Tischhalterung befestigt wird. Wer einen Bildschirm ausschließlich für das Büro sucht, ist mit dem G34-10 falsch beraten. Gleiches gilt für Wettkampf-Gamer, die mit einem TN-Panel besser fahren.

WQHD-Monitor: AOC Q27T1

An eine andere Klientel richtet sich der AOC Q27T1. Sein Aussehen wurde vom österreichischem Designstudio Porsche Design entworfen. Spieler macht er nicht glücklich, weil er nur über eine Bildwiederholrate von 75 Hertz verfügt. Soll er aber auch nicht, denn AOC und Porsche Design wollen mit dem AOC Q27T1 vor allem einen schicken Bildschirm für das Büro anbieten. 

Der AOC Q27T1 von vorne.
An der rechten Unterseite des Bildschirms befinden sich die Knöpfe, um durch das Einstellungsmenü des Monitors zu navigieren.
© stern

AOC Q27T1: Die Spezifikationen

Entsprechend unspektakulär sind die Spezifikationen des Monitors: Seine Bildfläche erstreckt sich auf 27 Zoll (68,58 Zentimeter) und löst dabei natürlich in WQHD (2560 x 1440) auf. Dazu bietet er zwei HDMI-Buchsen und einen DisplayPort-Anschluss. Leider hat der Monitor keinen USB-Hub für Maus und Tastatur. Die Reaktionszeit des Bildschirms beträgt außerdem 5 Millisekunden. Im Vergleich zu Gaming-Monitoren ist das langsam, stört für den Office-Gebrauch aber nicht. Schade: In der Höhe lässt sich der Monitor nicht verstellen. Er ist lediglich neigbar. Außerdem verbaut AOC ein IPS-Panel. Sie bieten im Vergleich zu anderen Bauweisen die besten Farben.

Größe

27 Zoll

Auflösung

WQHD

Synchronisation

AMD FreeSync

Bildwiederholrate

75 Hertz

Höhenverstellbar

Nein

Reaktionszeit

5 Millisekunden

Paneltyp

In Plane Switching

AOC Q27T1: Lieferumfang und Inbetriebnahme

Im Lieferumfang des Monitors ist sein Netzteil und ein Stromkabel enthalten. Dazu spendiert AOC ein HDMI- und ein DisplayPort-Kabel. Zusammenschrauben müssen Sie nichts. Die Halterung ist am Monitor fest integriert. Allerdings verbergen sich die Anschlüsse des AOC Q27T1 unter einem Plastikdeckel auf der Rückseite des Monitors. Ihn gilt es aufzumachen, bevor die entsprechenden Kabel angeschlossen werden können.

Die Rückseite des AOC Q27T1
Die Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite des Monitors verbirgt AOC unter einem Deckel.
© stern

Der erste Eindruck

Ja, Geschmäcker sind verschieden, aber der AOC Q27T1 gehört zweifelsohne zu den schöneren Office-Monitoren. Der asymmetrische Standfuß ist wirklich bildhübsch. Aber das wundervolle Design hat einen hohen Preis: Der Monitor lässt sich weder drehen noch in der Höhe verstellen. Und das ist gerade im Büro schade – vor allem für größere Personen, die so gezwungen sind, auf den Bildschirm herabzuschauen. Auf Dauer zieht das im Nacken. Und einen weiteren Minuspunkt hat der edle Standfuß. An einer Vesa-Wand- oder Tischhalterung lässt sich Monitor nicht montieren. Allerdings muss man dem Bildschirm zugutehalten, dass er wirklich ordentlich verarbeitet wirkt.

AOC Q27T1: Im Homeoffice

Wie bereits erwähnt, wollen Gamer Abstand von dem Monitor nehmen. Für sie ist der Bildschirm mit 5 Millisekunden Reaktionszeit zu langsam und seine Bildwiederholrate von 75 Hertz nicht ausreichend. Im Büro macht der Bildschirm dagegen eine gute Figur. Er ist hell und bietet einen Modus, das für Augen schädliche Blaulicht abzuschwächen. Dank seiner hohen Auflösung finden mehrere offene Fenster nebeneinander Platz. Dabei wirkt der Bildschirm mit 27 Zoll nicht zu wuchtig auf dem Schreibtisch. Das verbaute Panel nutzt den Rahmen leider nicht voll aus – oben, links und rechts befindet sich ein etwa 0,5 Zentimeter breiter, schwarzer Balken.

Das On-Screen-Display

Durch seine Einstellungen führt der Monitor mit vier Tasten, die sich an der unteren rechten Ecke des Bildschirms befinden. Natürlich lässt sich hier wieder Helligkeit, Kontrast oder die Farbtemperatur ändern. Außerdem bietet der AOC Q27T1 mehrere Voreinstellungen, die sich an der Nutzung des Anwenders orientieren. Wer einen längeren Text liest, kann die Einstellung "Lesen" auswählen, wer einen Film streamt, wählt "Movie" aus. 

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Fazit: Das größte Kaufargument für den AOC Q27T1 ist sein Design – wem das nicht gefällt, der sollte Abstand von dem Monitor nehmen. Der Preis der Schönheit ist leider zu hoch, denn nette Eigenschaften wie die Höhenverstellbarkeit oder eine Drehfunktion lässt der Standfuß schwer vermissen. Zocker sollten ebenfalls Abstand von dem Monitor nehmen. Sie macht er mit seinen technischen Eigenschaften unglücklich. Ansonsten ist der AOC Q27T1 ein überdurchschnittlich schöner Monitor, um mit Outlook, Excel und Word zu arbeiten. 

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