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Mobiles Internet Tablets mit SIM-Karte 2022: Die besten Modelle mit LTE oder 5G

Tablet mit SIM-Karte: Eine SIM wird vor einem Tablet von einer Hand gehalten.
Die klassische SIM-Karte ist ein Relikt vergangener Tage. Die meisten Tablets mit SIM-Karte verfügen über eine eSIM.
© y-studio / Getty Images
Braucht es Tablets mit SIM-Kartenslot oder eSIM überhaupt, wenn das Smartphone auch als Router herhalten kann? Ja, denn einen entscheidenden Vorteil bietet das Mobilfunkmodul am Tablet.

Inhaltsverzeichnis

Inzwischen wissen die allermeisten Smartphone-Nutzer, wie sie ihr Handy zum Router umfunktionieren, um das mobile Internet mit Laptop, Tablet & Co. zu teilen. Da stellt sich durchaus die Frage, ob ein 5G- oder LTE-Modul am Tablet überhaupt nötig ist. Eigentlich nicht, uneigentlich ist es aber keine schlechte Sache. Das hat zwei Gründe. Zum einen zieht das Teilen der Mobilfunkverbindung dem Smartphone spürbar Strom aus dem Akku.

Der Spaß ist also schneller vorbei, als manch einer glaubt. Zweitens ist es bei den allermeisten Mobilfunkverträgen ohne Probleme möglich, eine zweite SIM- oder eSIM für die Nutzung des Datenvolumens am Tablet kostenfrei freizuschalten. Der Aufpreis im Vergleich zum Tablet ohne Modul lohnt sich deshalb vor allem für Nutzer, die viel unterwegs sind und einen vernünftigen Mobilfunkvertrag am Smartphone haben. 

Achtung: Der Aufpreis bezieht sich auf die Preise der hauseigenen Shops von Apple, Samsung und Microsoft am 11. August 2022. Preise anderer Händler weichen davon gegebenenfalls ab.

iPad mit SIM-Karte

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  • iPad Mini: 170 Euro Aufpreis (5G) 
  • iPad: 140 Euro Aufpreis (LTE)
  • iPad Air: 170 Euro Aufpreis (5G)
  • iPad Pro: 170 Euro Aufpreis (5G)

Apple bietet bei allen seinen iPads die Upgrade-Möglichkeit eines Mobilfunkmoduls an. Käufer erkennen die Modelle an der Kennung "Cellular". Der Aufpreis fällt wie für den Hersteller üblich ziemlich üppig aus. 140 Euro verlangt Apple im hauseigenen Shop für das Mobilfunkmodul beim normalen iPad. Damit klinkt sich das iPad leider nur in das LTE-Netz ein. Noch heftiger fällt der Aufpreis beim iPad Mini aus: Hier kostet die Version mit Mobilfunkmodul 170 Euro mehr. Gleiches gilt für iPad Pro und iPad Air. Dafür bekommen Sie bei allen genannten iPads die Möglichkeit, im 5G-Netz zu surfen, wenn Ihr Vertrag das ermöglicht. Trotzdem dürfte es für die allermeisten Apple-User günstiger sein, in eine vernünftige Powerbank zu investieren und dann das Internet vom iPhone zu teilen. Auch wenn das etwas umständlicher ist.

Samsung-Tablets mit SIM-Karte

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  • Galaxy Tab S8 Ultra: 150 Euro Aufpreis (5G)
  • Galaxy Tab S8+: 124 Euro Aufpreis (5G)
  • Galaxy Tab S8: 154 Euro Aufpreis (5G)
  • Galaxy Tab S6 Lite: 20 Aufpreis (LTE)
  • Galaxy Tab A8: 30 Euro Aufpreis (LTE)
  • Galaxy Tab A7 Lite: 30 Euro Aufpreis (LTE)

Hauptkonkurrent Samsung hält es ähnlich wie Apple und hält für alle seine Tablets die Option eines Mobilfunkmoduls bereit. Allerdings verbergen die Südkoreaner die Kennung nicht hinter dem Codewort "Cellular", sondern nennen das Tablet-Kind direkt beim Namen. "5G" oder "LTE" prangen hinter den Modellen, die sich ins Mobilfunknetz einklinken können.

Traditionell teilt sich die Tablet-Sparte von Samsung in die Galaxy-Tab-S- und Galaxy-Tab-A-Serie ein. Die Tab-S-Modelle von Samsung sind teurer und richten sich an Nutzer, die mehr Leistung brauchen, weil sie etwa Fotos oder Videos bearbeiten. Die Tab-A-Modelle bedienen das Einsteigersegment. Sie sind entsprechend günstiger und etwas leistungsschwächer. Das macht sich auch beim Mobilfunkmodul bemerkbar. Ins 5G-Netz klinken sich Tab-A-Tablets nicht ein.

Der Aufpreis fürs Mobilfunkmodul fällt deutlich humaner aus als bei Apple, obwohl es sich in der Regel um die gleichen Chips handelt. Jedenfalls dann, wenn es ein 5G-Modul ist. Das liefert für iPads wie für Samsung Galaxy Tabs S8 Qualcomm in Form seines Snapdragons X60. Samsung verlangt bei seinem Konterfei des iPad Pro, dem Galaxy Tab S8 Ultra, im hauseigenen Shop aber nur 150 Euro Aufpreis. Zur Erinnerung: Bei Apple waren es 170 Euro.

Kurios wird es beim Galaxy Tab S8+. Das verlangt Samsung nur 124 Euro Aufpreis für das 5G-Modul, beim Galaxy Tab S8 dagegen 154 Euro. Das Galaxy Tab S6 Lite kann sich dagegen nur ins LTE-Netz einklinken. Und das für läppische 20 Euro mehr im Vergleich zur Version ohne Modul. Bei den günstigeren Einstiegsmodellen des Herstellers bleiben 5G-Enthusiasten leider auf der Strecke. Hier können Sie sich maximal mit LTE-Netz dem LTE-Netz verbinden. Das dafür aber nur für 44 Euro Aufpreis beim Galaxy Tab A8 und 30 Euro beim Galaxy Tab A7 Lite.

Preis-Leistungs-Tablet mit 5G-Modul 

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Wenn Sie ein Tablet mit 5G-Modul zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, lohnt ein Blick auf die Vorgängermodelle von Samsung. Das Galaxy Tab S7 FE 5G kostet aktuell um die 500 Euro. In ihm arbeitet der Snapdragon 778G, dessen Leistung in der Mittelklasse anzusiedeln ist. Die Displayauflösung beträgt 2560x1600 Pixel, was für den Preis in Ordnung ist. Schön ist dagegen die Akkulaufzeit. Laut Samsung hält das Tablet bis zu 13 Stunden durch.

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Noch günstiger, aber etwas leistungsschwächer ist das Lenovo Tab P11 5G. In ihm arbeitet der Qualcomm Snapdragon 750 G. Dessen Displayauflösung beträgt 2000x1200 Pixel. Damit löst das 11 Zoll Display des Lenovo-Tablets etwas unschärfer auf als das Samsung Galaxy Tab S7 FE. 212 Pixel pro Zoll (ppi) stehen gegen 243 ppi – allerdings kostet das Lenovo Tab P11 Plus 5G auch 70 Euro weniger. 

Microsoft-Tablet mit SIM-Karte

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  • Surface Pro X: 121 Euro Aufpreis (LTE)
  • Surface Go 3: 140 Euro Aufpreis (LTE)

Bei Microsoft ist die Gemengelage etwas unübersichtlich. Teilweise bietet der Hersteller die Möglichkeit eines LTE-Upgrades. Warum teilweise? Nun, beim Surface Pro X und Surface Go 3 bietet der Hersteller auf seiner Website ein LTE-Upgrade im Konfigurationstool an. Beim Surface Pro X kostet das 121 und beim Surface Go 3 140 Euro. Dafür bekommen Sie aber auch mehr Arbeits- und Systemspeicher. Theoretisch gibt es auch ein Surface Go 2, ein Surface Pro 7+ und ein Surface Pro 8 mit LTE-Modul. Praktisch bleibt das aber den Business-Varianten der Laptops vorenthalten. Wieso Microsoft die Upgrade-Option bei den drei Modellen Privatkäufern im Onlineshop verwehrt, bleibt das Geheimnis des Herstellers. Ins 5G-Netz kann sich keines der Tablets einklinken. Das einzige Surface-Modell, das das schafft, ist das Falttablet Microsoft Surface Duo 2.

Hilfe, mein Tablet hat keinen SIM-Kartenslot

Die meisten modernen Tablets verzichten auf den klassischen Schacht, in den Sie eine SIM-Karte hineinlegen. Dafür benutzen die Geräte sogenannte eSIM. Apple-Fans kennen die beispielsweise vom iPhone. Eine eSIM ist nichts weiter als ein Chip, der es ermöglicht, den Mobilfunkvertrag ohne physikalische SIM-Karte zu nutzen. Die Einrichtung der eSIM funktioniert sehr einfach. Zuerst müssen Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine eSIM beantragen. In den meisten Fällen bekommen Sie dann einen Brief oder eine Mail mit QR-Code zugeschickt. Beim iPhone oder iPad navigieren Sie dann in "Einstellungen", "Mobilfunk" und klicken dort "Mobilfunktarif hinzufügen". Das Smartphone oder Tablet fordert Sie dann auf, den QR-Code zu scannen. Fertig. 

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