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Pfandbon amüsiert das Netz Mann kauft für über 500 Euro Red Bull - und bezahlt mit Leergut


Im Netz ist ein Kassenbon mit einer absurd hohen Pfandsumme aufgetaucht. Noch kurioser ist allerdings, was sich der Kunde von dem Pfanderlös gönnte.

Es gibt diese Leute, die dem Pfandautomaten erst einen Besuch abstatten, wenn es sich so richtig lohnt. Mit meditativer Ruhe lassen sie eine Pfandflasche nach der nächsten in dem Automaten verschwinden und treiben andere wartende Kunden langsam, aber sicher in den Wahnsinn. In einem Supermarkt ist jetzt wohl ein ganz besonderes Exemplar dieser Spezies aufgetaucht. 

Auf Twitter teilte ein Nutzer ein Foto von einem Kassenbon mit einer Pfandrückgabe von rund 800 Euro. Noch absurder ist allerdings, was sich der Kunde von dem Pfanderlös kaufte. Für 536,48 Euro gönnte er sich 112 Sechserpacks Red Bull. Auf jedes Sixpack kamen noch mal 1,50 Euro Pfand, sodass er insgesamt rund 700 Euro bezahlen musste. Beziehungsweise: 106,77 Euro bekam er ja immer noch raus.

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Zwei Stunden am Leergutautomaten

Zwei Stunden lang habe der Kunde zuvor den Leergutautomaten blockiert, schreibt der Nutzer, der den Kassenbon ins Netz gestellt hat. Ob der Bon wirklich echt ist, lässt sich leider nicht überprüfen. Aber das Bild von einem Mann, der sich stundenlang am Pfandautomaten abmüht, um anschließend palettenweise Energy Drinks wegzuschleppen, ist einfach zu schön. Dementsprechend ist das Bild von dem Bon auch 450 Mal retweetet und 800 Mal geliked worden. 

Übrigens: Der Urheber des Posts betont, dass der Mann keinesfalls 50 Flaschen mit einem Pfandwert von 15 Euro zurückgegeben hat, wie man aus dem Bon herauslesen könnte. Es handle sich dabei um Gesamtbons von 15 Euro, weil der Automat bei dieser Summe eine Obergrenze habe.

Der arme Kassierer musste demnach wohl neben den Bergen an Red Bull auch mehr als 50 Leergutbons scannen. Ob es sich bei dem Kunden wirklich um einen Privatmann handelt, der testen wollte, ob das Zeug bei ausreichender Menge wirklich Flügel verleiht, wie ein Twitter-Nutzer mutmaßt? Plausibler erscheint die Vermutung eines anderen Users, dass es sich um den Mitarbeiter einer Bar handelt, wo Red Bull gerne massenhaft mit Wodka gemischt wird.

bak

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