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Luftverkehr: Deutsche BA: Notfalls eben ohne EasyJet

Die Fluggesellschaft Deutsche BA will angesichts der ergebnislosen Tarifverhandlungen mit den Piloten notfalls ohne den britischen Billigflieger EasyJet weiter bestehen.

Wenn EasyJet die Kaufoption auf die Deutsche BA (dba) nicht nutzt, wird die Muttergesellschaft British Airways eben Gespräche mit anderen Fluggesellschaften führen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in München. «Wir gehen daher davon aus, dass es weiter geht. Wir wissen nur noch nicht wie.»

Tarifgespräche gescheitert

Am Dienstagabend waren die Gespräche zwischen der dba und der Pilotenvereinigung Cockpit über einen neuen Tarifvertrag ohne Ergebnis beendet worden. Nach monatelangen Verhandlungen hatte Cockpit zwar die Forderungen EasyJets akzeptiert, allerdings im Gegenzug einen Bestandschutz für die Arbeitsplätze der Piloten und die Unterschrift Easyjets unter den Kaufvertrag gefordert. EasyJet habe sich am Dienstag außer Stande gesehen, diese Bedingungen zu akzeptieren, sagte die Sprecherin.

Easyjet besteht auf Tarifvereinbarung

Die britische Billigfluglinie hatte die neuen Tarifverträge zur Bedingung für den Kauf der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft gemacht. Die Kaufoption läuft im August aus. Bis dahin will die dba trotz der ungewissen Zukunft ihre Neupositionierung als Billigflieger fortsetzen und strebt dabei weiterhin eine Zusammenarbeit mit EasyJet an.