HOME

Media-Saturn: Metro-Chef will Elektronikmarktkette nicht verkaufen

Billig-Konkurrenz aus dem Internet, interne Machtkämpfe: Die größte Elektronikmarktkette Media-Saturn macht derzeit große Probleme - verkaufen will Metro-Chef Olaf Koch allerdings nicht.

Europas größte Elektronikmarktkette Media-Saturn bereitet Metro-Chef Olaf Koch derzeit große Probleme. Verkaufen will er das Tochterunternehmen dennoch nicht. "Wir sehen bei Media-Saturn großes Wertsteigerungspotenzial. Wir alle im Vorstand sind der Meinung, wir sollten uns nicht davon trennen", sagte der Manager am Mittwochabend in Düsseldorf.

Media-Saturn kämpft zurzeit nicht nur mit der Billig-Konkurrenz aus dem Internet. Für Unruhe im Unternehmen sorgt auch der Machtkampf zwischen dem Mehrheitseigner Metro und dem Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals, der über umfangreiche Vetorechte verfügt. Kellerhals hatte deshalb bereits vor einigen Wochen eine Übernahme der Metro-Anteile ins Spiel gebracht.

Koch betonte, wenn es einen konkreten Vorschlag gäbe, müsse ihn die Metro natürlich allein schon aus rechtlichen Gründen prüfen. Dies sei aber nicht der Fall. "Es gibt bislang kein konkretes Angebot."

fme/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel