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Wenn Paare über Marken streiten: Pepsi vs. Coca-Cola - Forscher identifizieren überraschenden Beziehungskiller

Wissenschaftler aus den USA haben herausgefunden: Wenn Paare unterschiedliche Vorlieben bei Produktmarken haben, belastet das die Beziehung stärker, als man denkt.

Coca-Cola vs. Pepsi - ein Streitfaktor in Beziehungen?

Coca-Cola vs. Pepsi - ein Streitfaktor in Beziehungen?

In einer Beziehung kann man nun wirklich nicht immer einer Meinung sein. Wenn der eine Partner lieber Coca-Cola trinkt und der andere Pepsi - was ist schon dabei? Laut einer Studie von US-Wissenschaftlern birgt solch eine vermeintliche Lappalie mehr Sprengstoff für die Beziehung, als man gemeinhin denken mag.

Unterschiedliche Markenvorlieben können das Glück einer Beziehung mehr beeinträchtigen als gemeinsame Interessen oder Persönlichkeitsmerkmale. Das behauptet die Studie "Coke vs. Pepsi: Brand Compatibility, Relationship Power, and Life Satisfaction", die im Journal of Consumer Research erschienen ist.

"Die Leute denken, ob man in einer Beziehung zusammenpasst, hängt davon ab, ob man einen ähnlichen Hintergrund, Religion oder Erziehung hat", sagt Studienautor Gavan Fitzsimons, Marketing-Professor an der Duke University. "Aber wir haben herausgefunden, dass diese Dinge nicht annähernd so sehr erklären, wie glücklich du im Leben bist, wie gemeinsame Markenvorlieben." Die Forscher untersuchten Markenvorlieben bei Limonade, Kaffee, Schokolade, Bier und Autos und begleiteten manche Paare über zwei Jahre. 

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Schleichender Beziehungstod

Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen Partner, die sich in einer Beziehung als schwächer sehen - und denken, das Verhalten ihres Partners nicht ändern zu können, das Gefühl bekommen, mit den Markenvorlieben des anderen leben zu müssen. Dies könne auf Dauer zu einem "death-by-a-thousand-cuts feeling" führen - also einem gefühlten Tod der Tausend Nadelstiche, wie Hauptautorin Danielle Brick es ausdrückt.

Die meisten Paare würden sich wegen einer solchen "brand incompatibility" nicht gleich trennen, aber der nachgiebigere Partner werde dadurch immer weniger glücklich, sagt Brick. Sie argumentiert: Bei offensichtlichen Unterschieden wie verschiedener Religion werde relativ schnell klar, ob eine Beziehung daran scheitert oder nicht. Bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie unterschiedlichen Markenvorlieben könne der Konflikt dagegen über einen Zeitraum von vielen Jahren schwelen und immer größer werden.

Studienautor Fitzsimons empfiehlt Liebessuchenden, darüber nachzudenken Markenvorlieben in ihre Dating-Profile aufzunehmen. Firmen wiederum hätten die Chance, sich als Familienmarke zu positionieren. Wenn eine Marke die ganze Familie anspreche und mit Glück und Harmonie assoziiert werde, sei die Chance größer, dass sie auch vom anderen Partnern angenommen werden kann. 

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bak
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