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Pharmakonzern Boehringer Ingelheim streicht 1000 Stellen


Zurück auf Anfang: Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will laut einem Zeitungsbericht 1000 Arbeitsplätze abbauen. Erst im letzten Jahr wurden 900 neue Mitarbeiter eingestellt.

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will einem Zeitungsbericht zufolge knapp 1000 seiner rund 14.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. 2016 sollten 600 Stellen gestrichen werden, die übrigen in den beiden darauf folgenden Jahren, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab aus ihrer Mittwoch-Ausgabe unter Berufung auf Firmenkreise. Betriebsbedingte Kündigungen solle es bei Deutschlands zweitgrößten Pharmakonzern mit Sitz in Ingelheim bei Mainz aber nicht geben. Weltweit hat Boehringer etwa 47.500 Mitarbeiter.

Ein Sprecher des Unternehmens sagte der Zeitung, Boehringer wolle bei der Zahl der Stellen "mittelfristig auf das Niveau von Sommer 2013" zurück. Der Konzern hatte in den vergangenen rund zwölf Monaten etwa 950 zusätzliche Stellen geschaffen.

Der Boehringer-Sprecher sagte der Zeitung, der Stellenabbau stehe im Zusammenhang mit dem angekündigten Vorhaben, die Kosten in Deutschland um 15 Prozent oder 450 Millionen Euro zu senken. Boehringer hatte das Sparprogramm im August angekündigt. Damals hatte eine Sprecherin gesagt, nach dem Anstieg der Mitarbeiter-Zahl binnen zwölf Monaten bis Ende Juni um 950 werde der Konzern nun "in eine Konsolidierungsphase eintreten" und den Zuwachs beschränken. Mit dem Sparkurs will sich das Familienunternehmen Spielraum für Investitionen schaffen. Boehringer machen Patentabläufe bei wichtigen Medikamenten zu schaffen.

stb/DPA DPA

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