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Erneuerbare Energien Der Anteil von Solar-Strom wächst wieder

Bis 2030 soll Deutschland 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen
Bis 2030 soll Deutschland 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen
© Marijan Murat / DPA
Strom aus Solarzellen ist eine Wachstumsbranche. Die Nennleistung neuinstallierter Photovoltaik in Deutschland hat in den letzten zwei Jahren jeweils über fünf Gigawatt betragen.

Etwa 2,2 Millionen Photovoltaik-Anlagen waren im März 2022 auf den Dächern und Grundstücken der Bundesrepublik installiert. Die Nennleistung dieser von Unternehmen, aber vor allem auch privaten Haushalten betriebenen Solarzellen beträgt mit 58,4 Gigawatt rund zehn Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 

Ausbau des Photovoltaik-Netzes nimmt an Fahrt auf

Wie die Statista-Grafik auf Basis der Daten des Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme zeigt, nimmt der Ausbau des Photovoltaik-Netzes in Deutschland wieder deutlich Fahrt auf. Nachdem die neu installierte Leistung Anfang der 2010er Jahren rapide abgenommen hatte, bewegen sich die Gigawattzahlen seit 2017 wieder aufwärts. Im Jahr 2021 haben neue Solaranlagen eine Leistung von etwa 5,5 Gigawatt zur Stromversorgung beigetragen.

Erneuerbare Energien: Der Anteil von Solar-Strom wächst wieder

Auch der Anteil der Photovoltaik an der gesamten Stromerzeugung ist gestiegen: Im ersten Quartal 2022 lag der Anteil der Photovoltaik bei 6,3 Prozent der gesamten Stromerzeugung in Deutschland. Im Vorjahresquartal hatte der Sonnenstrom noch einen Anteil von 4,7 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. 

tis / Statista

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