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PLEITE: Kinowelt beantragt selbst Insolvenzverfahren

Damit steht der hochverschuldete Filmrechtehändler wohl vor dem endgültigen Aus. Gespräche mit der Gläubigerbank ABN Amro blieben ohne Ergebnis.

Der hochverschuldete Münchener Filmrechtehändler und Kinobetreiber Kinowelt Medien AG hat am Mittwoch selbst Antrag auf Insolvenz gesellt und steht damit wohl vor dem endgültigen Aus. Die Gespräche mit der Gläubigerbank ABN Amro, die einen Kredit von 140 Millionen DM Ende November fällig stellte, blieben innerhalb der gesetzlichen Frist von 21 Tagen ohne Ergebnis, wie die am Neuen Markt notierte Gesellschaft mitteilte. Ein Kinowelt-Sprecher äußerte sich aber zuversichtlich für die Überlebenschancen des Unternehmens. Eine Aktionärsvertreterin sprach hingegen von einem »Verzweiflungsschritt.«

Kinobetrieb bleibt aufrecht

Die Kinowelt-Aktie gab am Vormittag um 5,26 Prozent auf 36 Cent nach. Vor einem Jahr war das Papier noch rund 50 Euro Wert gewesen. Von dem Insolvenzantrag sind die Kinowelt Medien AG und die Tochtergesellschaft Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH betroffen, hieß es in der Pflichtmitteilung. Das operative Geschäft der übrigen Töchter wie der Kinowelt Filmverleih GmbH oder den Kinopolis-Mulitplex-Kinos sei sicher gestellt.

Kinowelt hofft weiter

»Wir rechnen damit, dass es über ein vorläufiges Insolvenzverfahren nicht hinausgeht und wir eine Einigung mit den Gläubigerbanken erzielen können«, sagte ein Kinwowelt-Sprecher. Mit dem Insolvenzantrag werden Banken zufolge automatisch auch alle anderen Kredite des aus 24 Instituten bestehenden Konsortiums fällig gestellt. Kinowelt steht eigenen Angaben zufolge bei ihnen mit rund 800 Millionen DM in der Kreide. Den Namen des bereits bestellten Insolvenzverwalters wollte der Sprecher nicht nennen. »Wir würden das gerne so schnell wie möglich klären«, kommentierte der Sprecher das weitere Verfahren, ohne jedoch einen Zeitrahmen anzugeben.

Spielraum ist klein

ABN Amro hatte bereits selbst Insolvenzantrag gegen Kinowelt gestellt, nachdem das Unternehmen den fälligen Kredit Ende November nicht bedienen konnte. Daraufhin bestellte das Amtsgericht einen Gutachter, der die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft untersuchen sollte. »Dieses Gutachten wird sich damit (mit dem von Kinowelt gestellten Insolvenzantrag) erledigt haben«, sagte der Sprecher. In Kreisen des Bankenkonsortiums hieß es am Mittwoch,dass man grundsätzlich weiter zu Gesprächen bereit ist. Die Erfolgschancen hängen aber im Wesentlichen davon ab, welche Regelung für die Filmlizenzen der Gesellschaft gefunden werden. »Der Spielraum ist sehr, sehr klein«, hieß es.

Verzweiflungsschritt

»Dass Kinowelt nun selbst den Insolvenzantrag stellt, ist so ein Verzweiflungsschritt nach vorne«, sagte Daniela Bergdolt, Geschäftsführerin der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) in Bayern. Anlegern, die das Papier derzeit noch im Depot haben, riet sie zum Halten: »Die, die jetzt noch drin sind, haben nicht mehr viel zu verlieren.«

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.