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ProSiebenSat.1: Sender-Chef geht vorzeitig

Guillaume de Posch verlässt nach Problemen beim Verkauf von Fernsehwerbung den TV-Konzern ProSiebenSat.1: Der Vorstandschef geht auf eigenen Wunsch überraschend Ende 2008. Zuletzt war der Sender in die Verlustzone gerutscht und kämpfte mit hohen Schulden.

Der Vorstandschef des TV-Konzerns ProSiebenSat.1, Guillaume de Posch, räumt überraschend seinen Posten. De Posch scheide nach vier Jahren an der Spitze des Unternehmens auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2008 aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. De Posch begründete seinen Schritt in der Mitteilung damit, nach der Übernahme der skandinavischen Senderkette SBS im vergangenen Jahr eine neue Herausforderung suchen zu wollen.

In den Vorstand wird dafür Andreas Bartl berufen, derzeit für das deutschsprachige Fernsehgeschäft verantwortlich. Ein neuer Vorstandschef ist allerdings noch nicht gefunden. Aufsichtsratschef Götz Mäuser kündigte in der Mitteilung an, "nun eine fokussierte Suche nach einem Nachfolger einleiten" zu wollen.

DPA/AP / AP / DPA
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