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USA: Logo von Reismarke Uncle Ben's soll wegen Rassismus-Debatte geändert werden

Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben's ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt.

Rassismus-Debatte: Logo von Reismarke Uncle Ben's soll geändert werden

Der Reis-Hersteller möchte in der derzeitigen Anti-Rassismus-Debatte ein Zeichen setzen

Getty Images

Uncle-Ben's-Reis soll ein neues Markenzeichen erhalten. Der Hersteller möchte damit in der derzeitigen Anti-Rassismus-Debatte ein Zeichen setzen. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von "rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten" leisten, erklärte der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben's gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo "weiterzuentwickeln".

"Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten", heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns.

Rassismus-Stereotype sollen schwinden

Einen Schritt weiter ging die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört. Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden. "Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen", erklärte das Unternehmen.

Bisherige Änderungen nicht ausreichend

Das Logo sei im Laufe der Jahre zwar immer wieder geändert worden, um "angemessen und respektvoll" zu sein; solche Änderungen seien aber nicht mehr ausreichend.

Kinoklassiker: Rassismus-Debatte: Sender streicht "Vom Winde verweht" aus dem Angebot

In den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch den brutalen Einsatz eines weißen Polizisten in der Großstadt Minneapolis. Die Gewalttat hat in den USA zu einer intensiven Debatte über Rassismus, die Diskriminierung von Schwarzen und die Zeit der Sklaverei geführt.

km / AFP
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