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Schweizer Großbank: UBS plant Rückkehr zu alten Rekordgewinnen

Die angeschlagene Schweizer Großbank UBS will mittelfristig wieder nachhaltig profitabel werden. In den kommenden drei bis fünf Jahren will die Bank rund 15 Milliarden Schweizer Franken (rund 9,9 Mrd Euro) pro Jahr vor Steuern verdienen.

Die angeschlagene Schweizer Großbank UBS will mittelfristig wieder nachhaltig profitabel werden. In den kommenden drei bis fünf Jahren will die Bank rund 15 Milliarden Schweizer Franken (rund 9,9 Mrd Euro) pro Jahr vor Steuern verdienen. Größter Gewinnbringer solle das Geschäft mit vermögenden Privatkunden sein, teilte die zuletzt stark defizitäre Bank am Dienstag mit. Dort soll der Gewinn vor Steuern pro Jahr rund 6,5 Milliarden Franken betragen. Im Investmentbanking wird ein Vorsteuergewinn von 6 Milliarden Franken angepeilt.

Die von Bank-Chef Oswald Grübel ausgerufenen Ziele stehen allerdings unter dem Vorbehalt der Marktentwicklung und der zu erwartenden strengeren Regeln für die internationalen Banken. Die Bank gehört zu den größten Verlierern der Finanzkrise und häufte seit Oktober 2008 einen Verlust von rund 11,5 Milliarden Franken an.

Die Bank hatte bereits 2007 rote Zahlen geschrieben. Mit dem geplanten Ergebnis von 15 Milliarden Franken vor Steuern peilt die UBS das Rekordniveau von 2006 an.

DPA / DPA
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