Spanischer Industrieminister VW gibt Bekenntnis zu Seat ab


Volkswagen will nach spanischen Angaben trotz erschwerter Wettbewerbsbedingungen an seiner spanischen Tochter Seat festhalten. .An einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit geht dennoch kein Weg vorbei.

VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder hat dem spanischen Industrieminister Jose Montilla bei einem Treffen in Wolfsburg zugesichert, an Seat festzuhalten. Dies teilte Montillas Ministerium am späten Montagabend mit. Pischetsrieder betonte demzufolge: "Die Marke Seat wird nicht verkauft." Er unterstrich zugleich die Dringlichkeit einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit. Montilla sagte bei seiner Rückkehr am Flughafen in Barcelona vor Journalisten: "Wir sind übereingekommen, dass es wichtig ist, Produktivität, Logistik und Entwicklung zu verbessern."

Im vergangenen Monat hatte sich Seat mit den Gewerkschaften über die Entlassung von 660 Beschäftigten verständigt. Ursprünglich sollten 1346 Mitarbeiter gehen. Der Autobauer reagiert mit Stellenstreichungen und Kostensenkungen auf einen schwachen Absatz in Europa. Die Arbeitskosten in Spanien sind in den letzten zehn Jahren merklich gestiegen.

Seat beschäftigt in dem Land rund 16.000 Mitarbeiter, die meisten im Werk Martorell in Barcelona. Volkswagen unterhält in Spanien ein Werk in der Nähe von Pamplona.

Reuters


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