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Liste gefährlicher Produkte: China-Spielzeug mit tödlichen Nebenwirkungen

Von giftigen Chemikalien bis zu verschluckbaren Kleinteilen: In der EU tauchen immer mehr gefährliche Produkte auf. Vor allem Kinderspielzeug, Kosmetika und Kleidung sind betroffen.

In Europa tauchen immer öfter gesundheitsschädliche Produkte wie gefährliche Spielsachen oder giftige Kleidung auf. Im vergangenen Jahr zogen Kontrolleure in den 28 EU-Staaten sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein insgesamt 2435 solcher Produkte aus dem Verkehr - das waren 71 mehr als ein Jahr zuvor. Dies geht aus dem Jahresbericht zum Schnellwarnsystem "Rapex" hervor, den die EU-Kommission am Montag in Brüssel vorstellte.

Den größten Anteil machten 2014 Spielsachen, Kleidung, Textilien und Mode-Accessoires aus. Verbraucher könnten sich daran verletzen oder müssten giftige Chemikalien fürchten. Fast zwei Drittel der Waren kamen laut dem Bericht aus China. Die Produkte wurden zurückgerufen oder vom Markt genommen.

Das meiste kommt aus China

Aus Deutschland kamen den Angaben zufolge 390 der 2435 Meldungen. Das heißt, dass die Waren hierzulande das erste Mal als bedenklich auffielen. Die Behörden machen dann über das Warnsystem Rapex die anderen Länder auf die Gefahr aufmerksam. Alle Länder, die dasselbe Produkt auf ihrem Markt finden, sollen dann Gegenmaßnahmen wie Einfuhrverbote, Einstellung des Verkaufs beziehungsweise Rückrufe einleiten.

Eine Auswahl der beanstandeten Produkte finden Sie in unserer Fotostrecke

bak/DPA/AFP / DPA