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Sportfernsehen: KarstadtQuelle erhält Zuschlag für DSF

Ein Konsortium um KarstadtQuelle hat den Zuschlag für die Übernahme des DSF erhalten. Noch hat jedoch der Gläubigerausschuss nicht zugestimmt. Bis dahin kann US-Milliardär Haim Saban den Konkurrenten noch übertrumpfen.

Ein Konsortium um den Kaufhaus-Konzern KarstadtQuelle hat den Zuschlag für die Übernahme des Deutschen Sportfernsehens DSF erhalten. "Medienpräsenz von Sport forciert den Sporthandel", sagte KarstadtQuelle-Vorstandsmitglied Peter Gerard am Mittwoch. Gemeinsam mit dem Partner EM.TV und dem Völkl-Besitzer Hans-Dieter Cleven soll das DSF als Sportsender am Standort München weiterbetrieben werden.

Saban hat weiter Chancen

Allerdings ist das Geschäft auch nach der Vertragsunterzeichnung noch nicht perfekt, da der Gläubigerausschuss noch nicht zugestimmt hat. Nach Informationen aus verhandlungsnahen Kreisen hat der US-Milliardär Haim Saban nach der Übernahme von ProSiebenSAT.1 auch weiterhin Interesse an einem Kauf des DSF.

Der Kaufvertrag für das DSF und die Internet-Plattform Sport1 sei zunächst mit KarstadtQuelle und Cleven abgeschlossen worden, teilte die KirchMedia mit. EM.TV solle nach der Genehmigung durch das Bundeskartellamt dem Konsortium beitreten. Die Medienfirma verfügt bereits über Merchandisingrechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. "Damit soll die Sportvermarktung künftig neben dem klassischen Kinder- und Jugendgeschäft die zweite wesentliche Säule der Geschäftstätigkeit des Unternehmens bilden", sagte EM.TV-Chef Werner Klatten. Der Kaufpreis für DSF und Sport1 könnte laut Branchenkreisen bei etwa zehn Millionen Euro liegen.

Rund ein Jahr nach dem Insolvenzantrag der KirchMedia haben mit dem DSF-Verkauf knapp 90 Prozent des Unternehmens einen neuen Besitzer gefunden. Der Filmrechtehandel ging ebenfalls an Saban, der Sportrechtehandel an das Management um Günter Netzer.

Zustimmung der Gläubiger fehlt noch

Bis zur Zustimmung der Gläubiger kann Saban aber das Karstadt- Konsortium noch übertrumpfen. Nach der Übernahme von ProSiebenSAT.1 und des Filmrechtehandels könnte Saban einen DSF-Kauf als Abrundung seines Engagements ansehen. Noch sei nicht entschieden, ob Saban tatsächlich in letzter Minute ein höheres Angebot vorlege, erfuhr die dpa aus verhandlungsnahen Kreisen. Das Interesse sei aber vorhanden. Der Abschluss mit KarstadtQuelle sei für Saban wohl überraschend gekommen. Finanziell wäre eine DSF-Übernahme für den Unternehmer kein Problem.

Wenn Saban nicht noch überbietet, wird laut Mitteilung zunächst die KarstadtQuelle New Media AG 100 Prozent der Anteile an einer Zwischenholding übernehmen, in der 77,78 Prozent der Anteile an DSF und Sport 1 liegen sollen. Die restlichen Anteile kauft Cleven direkt. Später steigt EM.TV bei der Zwischenholding ein und soll dann wie auch KarstadtQuelle durchgerechnet knapp 39 Prozent halten. Eine Option der Deutschen Fußball-Liga DFL auf Kauf von 25,1 Prozent der Anteile soll abgelöst werden.

DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.