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Streik im Güterverkehr: Bahn will mit Lokführern verhandeln

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Kurz nachdem die Lokführer-Gewerkschaft GDL angekündigt hatte, den Güterverkehr von Donnerstagmittag an zu bestreiken, hieß es von Seiten der Bahn, man wolle ja verhandeln - auf Basis des Moderatoren-Vorschlags.

Nach der Streik-Ankündigung der Lokführergewerkschaft GDL hat die Deutsche Bahn ein neues Angebot ausgeschlossen. "Wir brauchen kein neues Angebot zu machen, weil ein Angebot auf Basis des Moderatoren-Ergebnisses bereits vorliegt", sagte Bahn-Vorstand Norbert Bensel am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Er hoffe aber, sich bereits am Donnerstag mit der GDL zu Verhandlungen treffen zu können. Zugleich warnte Bensel vor den Folgen eines Konsequenzen eines Streiks im Güterverkehr. Ein Arbeitskampf werde gravierende Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft haben. Dabei würden Arbeitsplätze gefährdet. Der angekündigte Streik sei unverhältnismäßig und unverantwortbar. Die GDL hatte zuvor angekündigt, ab Donnerstagmittag für fast zwei Tage im Güterverkehr zu streiken. Die Gewerkschaft fordert vor allem einen eigenen Tarifvertrag für die Lokführer. Das lehnt das Staatsunternehmen bislang strikt ab.

AP / AP
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