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Sharing-Angebot: Tchibo: So läuft der Mietservice für Kinderkleidung

Drei Monate nach dem Start seines Mietservices für Baby- und Kinderkleidung zieht Tchibo eine erste positive Bilanz - und will sein Angebot daher erweitern. Neben festlicher Kleidung soll künftig auch Spielzeug auszuleihen sein.

Tchibo - Mietservice - Babykleidung - Kinderkleidung

Tchibo verleiht seit Januar auch Baby- und Kinderkleidung. Offensichtlich mit Erfolg - das Angebot soll nun ausgeweitet werden

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Seit drei Monaten können Kunden bei Tchibo Baby- und Kinderkleidung mieten, anstatt diese zu kaufen. Offensichtlich hat dieses Geschäftsmodell Erfolg, das Unternehmen jedenfalls zieht eine positive Bilanz: Die Kundenreaktion zeige, dass der Service gut ankomme, teilte Tchibo mit. Die Eltern wünschten sich jedoch mehr Auswahl. Deshalb erweitere man das Angebot um festliche Mode, Regenbekleidung, Kleidungsstücke bis zur Teenagergröße 176 - und um Spielzeug wie Hüpftiere, Lauflernwagen und Puppenhäuser.

Das Feedback der Kunden gebe dem Konzept recht, erklärte Tchibo: Baby- und Kinderkleidung werde oft nur für kurze Zeit benötigt und eigne sich daher ideal zum Mieten. In den ersten drei Monaten wurde nur "reine Mini-Mode bis Größe 110" angeboten - nun kommen einzelne Kleidungsstücke bis Größe 176 dazu.

Tchibo will Share-Sortiment "stetig weiterentwickeln" 

"Wir sind sehr zufrieden, dass Tchibo Share schon in den ersten drei Monaten so gut angenommen wird", erklärte die Tchibo-Direktorin für Unternehmensverantwortung, Nanda Bergstein. Tchibo werde das Sortiment daher "stetig weiterentwickeln", kündigte sie an.

Seit Ende Januar können Eltern online eine Jacke für vier Euro oder ein T-Shirt für zwei Euro im Monat bei Tchibo Share mieten. Wenn die Kleidungsstücke nicht mehr gebraucht werden, werden sie zurückgeschickt, gereinigt, aufbereitet und an die nächste Familie versandt. Der Versand ist ab einem Bestellwert von 15 Euro kostenfrei, darunter kostet er 1,99 Euro. Es gibt ein 14-tägiges Rückgaberecht. 

Tchibo betreibt in acht Ländern mehr als tausend Filialen, rund 22.300 Depots im Einzelhandel und nationale Online-Shops. Wöchentlich wechselnd bietet das Unternehmen etwa Kleidung, Schmuck, Haushalts- und Unterhaltungsgeräte an sowie Dienstleistungen wie Reisen und Mobilfunk. Mit rund 12.000 Beschäftigten machte das Unternehmen 2016 rund 3,3 Milliarden Euro Umsatz. 

Collage aus verschiedenen Tchibo-Artikeln


mod / AFP
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