TELEKOM Die Talfahrt geht weiter


Die Telekom ist weiter auf Negativrekordjagd. Nach neuen Hiobsbotschaften vom Wettbewerber France Telekom fiel die Aktie zeitweise um über fünf Prozent.

Die Aktien der Deutschen Telekom haben nach einer Herabstufung des französischen Wettbewerbers France Telecom (FT) durch die Ratingagentur Moody?s am Montag ihre Verluste ausgeweitet. Die T-Aktie fiel um bis zu 5,6 Prozent auf ein Allzeittief von 8,54 Euro.

Weiterer Absturz nicht ausgeschlossen

Die Herabstufung der FT belaste die Deutsche Telekom neben der allgemeinen Marktschwäche sehr stark, sagten Händler. »Wir hoffen, dass sich die T-Aktie auf dem derzeitigen Niveau hält«, fügte ein Börsianer hinzu. Da es derzeit aber keine technische Unterstützungslinie gebe, sei das Schicksal des Papiers nicht absehbar. Es gebe nun nur noch eine psychologische Marke bei 8,50 Euro. Der Analyst Peter Klostermeyer von Consors Capital wollte weitere Kursverluste der T-Aktie nicht ausschließen, obwohl die Talsohle seiner Einschätzung nach erreicht sein müsste.

Am Mittag hatte Moody?s die Bonitätseinstufung der FT auf »Baa3«, knapp über dem Status »Ramsch« (Junk), herabgesetzt. Das Unternehmen könne seine Verschuldung in nächster Zeit voraussichtlich nicht abbauen, hieß es zur Begründung. Die Einstufung der FT-Mobilfunktochter Orange wurde parallel zur Muttergesellschaft ebenfalls auf »Baa3« herabgesetzt. Der Ausblick für die Einstufungen beider Unternehmen sei negativ, teilte Moody?s weiter mit.


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