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Drogerieketten: Warum Rossmann jährlich 17 Millionen Euro für Werbung ausgibt - und dm nicht

Rossmann, dm, Müller und Co.: Über einen Mangel an Drogerien kann man sich in Deutschland wirklich nicht beschweren. Durch den harten Wettbewerb müssen die Drogerien ordentlich die Werbetrommel rühren. Vor allem Rossmann - aus einem guten Grund.

Rossmann wirbt stark für Angebote. Das kostet Geld.

Rossmann wirbt stark für Angebote. Das kostet Geld.

Immer montags ködert die Drogeriekette Rossmann die Kunden mit günstigen Angeboten. Marken-Waschmittel, Deo oder Sonnencreme zu reduzierten Preisen soll die Kundschaft in den Online-Shop oder in eine der rund 2100 Filialen locken. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn Deutschlands Drogeriekunden haben die Wahl, denn gerade in den Ballungsgebieten sind auch andere Ketten wie dm oder Müller vertreten. dm betreibt mehr als 1800 Filialen, Müller kommt auf gut 530 Läden. Allein die drei Großen der Branche kommen auf deutlich mehr als 5000 Geschäfte. 

Der Markt ist also umkämpft. Rossmann reagiert darauf mit enormen Brutto-Werbeausgaben, die für die für die klassischen Medien TV, Print, Radio und Outdoor ausgegeben werden. Wie die Marketing-Analysten von Ebiquity herausgefunden haben, gab die Kette im vergangenen Jahr rund 17 Millionen Euro für Reklame aus. Der Umsatz von Rossmann lag zuletzt bei 8,4 Milliarden Euro. Zwischen 2014 und 2015 fuhr das Unternehmen seine Ausgaben für Werbung von mehr als 18 Millionen Euro zurück. Doch der Werbetopf bei Rossmann war früher nicht so gut gefüllt. 2010 gab der Drogerist nicht einmal 7 Millionen Euro für Werbung aus.

Rossmann gegen dm

Mit solch hohen Summen kann der Wettbewerber dm nicht mithalten. 2016 gab das Unternehmen rund 8,4 Millionen aus - also nur halb so viel wie Rossmann. Vor sieben Jahren sah das noch anders aus: Mit einem Reklame-Etat von über 7 Millionen Euro investierte dm sogar noch mehr als Rossmann. Was ist geschehen?

Rossmann hat sein Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren präzisiert. Das Unternehmen setzt auf den Angebotstrick. Der Drogerist bietet immer ab Montag einige Artikel, darunter auch viele Markenprodukte, zu besonders günstigen Preisen an. Das Kalkül dahinter: Wer bei einem Schnäppchen zugreift, nimmt vielleicht auch noch andere Artikel mit. Doch diese Angebote wollen kommuniziert werden. Werbung im Netz oder Angebotsprospekte sind teuer.

dm punktet mit Eigenmarken

Der Rivale dm macht es anders: Das Unternehmen dreht nicht ständig an der Preisschraube. Statt Markenware zu verramschen, setzt dm auf Einkaufserlebnis. Das Preisniveau des Sortiments ist dabei kaum höher als bei Rossmann - doch die Super-Schnäppchen finden Kunden hier nicht. Dafür punktet dm mit sehr starken Eigenmarken wie Balea. Jedes dritte Produkt, das Kunden bei dm kaufen, ist eine Eigenmarke.

Der Wettkampf zwischen den Rivalen nahm zuletzt groteske Züge an, als bekannt wurde, dass dm Mitarbeiter zu Rossmann kamen, um die wöchentlichen Angebote aufzukaufen. "Hierzu wird zentralseitig eine Liste mit relevanten Artikeln montagsmorgens bereitgestellt", zitierte der "Focus" damals aus einer internen Anweisung des Unternehmens. Und auch dm-Marketing-Geschäftsführer Christoph Werner bestätigte: "Wir stellen unseren Kolleginnen und Kollegen in den dm-Märkten Informationen zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen, die günstigste Einkaufsquelle für ihren Markt zu nutzen. Diese Quelle können auch Wettbewerber sein, wenn diese Artikel unseres Sortiments zu einem Preis anbieten, der unter unserem Einkaufspreis beim Hersteller liegt."

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kg
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.