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Wechsel an Verbandsspitze: Röttgen neuer BDI-Hauptgeschäftsführer

Einer der wichtigsten Vertrauten von Kanzlerin Angela Merkel in der Unions-Fraktion, der CDU-Politiker Norbert Röttgen, wechselt überraschend an die Spitze des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Der 40-jährige Jurist gibt seinen einflussreichen Posten als Parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion zum Jahreswechsel auf und wird neuer BDI-Hauptgeschäftsführer. Er tritt damit die Nachfolge von Ludolf von Wartenberg an, der aus Altersgründen die Verbandsspitze verlässt, wie der BDI mitteilte. Mit Röttgen bekommt Merkel einen neuen Verbindungsmann in dem mächtigen Industrieverband. BDI-Präsident Jürgen Thumann pflegt unter den deutschen Verbandsführern bereits den engsten Kontakt zur Kanzlerin.

Überraschender Schritt

Die Hintergründe des Wechsels blieben zunächst unklar. In der Fraktionsführung hieß es, Röttgen habe seine Entscheidung im engsten Führungskreis abgestimmt. Für die meisten Abgeordneten kam der Schritt allerdings völlig überraschend und löste großes Bedauern aus. Röttgen, der sich an der wichtigen Schaltstelle in der Unions-Fraktion parteiübergreifend Respekt erworben hatte, gilt als enger Vertrauter Merkels. Nach der Bundestagswahl war er auch als Kanzleramtsminister im Gespräch, blieb dann aber doch in der Fraktionsspitze. Offen blieb auch, wer Röttgens Nachfolger werden soll und wann genau er abtritt. Thumann zufolge wird Röttgen zudem spätestens mit Ablauf der Wahlperiode aus dem Bundestag ausscheiden. Der promovierte Jurist ist bisher wirtschaftspolitisch nicht in Erscheinung getreten.

Röttgen, der beim BDI einen Vertrag über fünf Jahre erhalten soll, wurde auf einer Klausursitzung der BDI-Vizepräsidenten auf Thumanns Vorschlag einstimmig nominiert und soll am 19. Juni von der BDI-Spitze offiziell berufen werden. Der Wechsel ist nach Verbandsangaben für Januar 2007 geplant. Auch Amtsinhaber von Wartenberg war langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter. "Deutschland braucht den Brückenschlag zwischen Politik und Wirtschaft", erklärte der Verband. Thumann betonte, die Initiative für den Wechsel Röttgens sei vom BDI ausgegangen. Röttgen selbst sehe die Chance, in seiner neuen Position zwischen Politik und Wirtschaft zu vermitteln. Die Frage einer Fusion mit der Arbeitgebervereinigung BDA könne er derzeit aber nicht beantworten. Er könne eine Zusammenlegung der beiden Verbände für die Zukunft nicht ausschließen.

Reformfreudiger Modernisierer

Merkel hatte Röttgens Parteikarriere intensiv gefördert: Im Februar vorigen Jahres machte die damalige Vorsitzende der Unions-Fraktion den bis dahin wenig bekannten Rechtsexperten zum Parlamentarischen Geschäftsführer. Dies galt als Wagnis, weil die wichtige Koordination von Fraktion und Ministerpräsidenten der Union für den Vermittlungsausschuss großes taktisches Geschick und Durchsetzungsvermögen erfordert.

Obwohl in seiner Amtszeit heikle Bewährungsproben ausblieben, erwarb sich der Jurist Respekt in der Parteispitze und vor allem das Vertrauen Merkels. Der frühere Chef der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen gehört zu den reformfreudigen Modernisierern in der Umgebung der Parteichefin, die nach der Bundestagswahl etwa auch ein Bündnis mit FDP und Grünen als Variante zur großen Koalition verteidigt hatten.

Reuters / Reuters
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