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StartUp-Werkstatt: Spielend zum Erfolg

Wer eine Idee für eine eigene Firma hat, sich aber nicht recht traut, oder wer nur mal richtig Spaß haben will, kann sein Geschick als Chef jetzt wieder in der StartUp-Werkstatt versuchen.

Was ist eine 3-Jahres-Planung? Wie gestaltet sich eine gute Anzeige und welche Maßnahmen muss man ergreifen, um ein Geschäftskonzept zu entwickeln? Bei dem bundesweit größten Internet-Planspiel StartUp-Werkstatt von stern, den Sparkassen, McKinsey & Company und VIVA steigen Schüler in die Welt der Wirtschaft ein.

Bei dem Wettbewerb gründen Schüler in Teams aus drei bis sechs Mitgliedern ein fiktives Unternehmen. Gespielt wird unter startup-werkstatt.de. Dort erhalten die Teams nacheinander die Aufgaben, bearbeiten diese innerhalb der Fristen, verfolgen ihren Punktestand und können mit Experten der StartUp-Werkstatt-Partner chatten. Die bundesweit zehn besten Teams erhalten Geldpreise in Höhe von insgesamt 5.800 Euro. Auf die fünf besten Teams wartet zudem das Future Camp, das speziell für die Schüler entwickelte Persönlichkeits- und Managementtraining.

Wer bei der StartUp-Werkstatt mitmacht, qualifiziert sich frühzeitig für die Anforderungen in der Berufswelt: Anhand von neun Aufgaben erarbeiten die Teilnehmer Schritt für Schritt ein Geschäftskonzept - von der Marktanalyse über die Finanzierung bis hin zur Umsetzung einer Homepage. Selbstständiges Denken und Handeln sowie Teamfähigkeit sind hier gefragt. »Während der viermonatigen Spielzeit eignen sich die Schüler Wirtschafts-Know-how an, setzen Wissen von der Theorie unmittelbar in die Praxis um und finden heraus, wo die eigenen Stärken liegen. Das trägt entscheidend zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung bei«, betont Antje Schlünder, Projektleiterin der StartUp-Werkstatt.

Drei Jahre StartUp-Werkstatt


In den bisherigen Spielrunden haben schon 9.500 Schülerinnen und Schüler in 1.810 Teams den Sprung in die »Selbstständigkeit« gewagt - mit Ideen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die StartUp-Werkstatt ist ein Projekt der StartUp-Initiative, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und von der Bertelsmann AG gefördert wird.

Als praxisnahes Planspiel stellt die StartUp-Werkstatt eine lehrplanergänzende Bildungsmaßnahme dar: Das breite Aufgabenspektrum zeigt Parallelen zu den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer auf, zum Beispiel in den Fächern Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Deutsch und Mathematik. Deshalb unterstützen seit 2002 das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, das Kultusministerium des Freistaates Thüringen, die Stiftung Bildungspakt Bayern sowie die e-nitiative.nrw.de - Netzwerk für Bildung, das Projekt.

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