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Beitragserhöhungen bei den PKV Privatpatienten müssen früher mehr zahlen


Früher als erwartet müssen sich auch private Krankenversicherte auf teurere Beiträge einstellen. Laut einem Zeitungsbericht sind Erhöhungen bereits zum Jahreswechsel geplant.

Nicht nur den gesetzlich Krankenversicherten, sondern auch den Kunden der privaten Krankenversicherungen drohen laut einem Zeitungsbericht zum Jahreswechsel teilweise erhebliche Beitragssteigerungen. Wie eine Umfrage des Berliner "Tagesspiegel" unter den Versicherern ergab, wird die Nummer zwei der Branche, die DKV, ihre Beiträge im Schnitt um sechs bis sieben Prozent erhöhen. Der größte Anbieter, die Debeka, verteuere die Prämien für die Angestellten um fünf bis sieben Prozent, taste die Tarife für Beamte jedoch nicht an.

Die Allianz kommt dem Bericht zufolge im Schnitt auf eine leichte Beitragserhöhung von 0,5 Prozent. Dagegen würden Axa-Versicherte mit Beitragserhöhungen von durchschnittlich 4,6 Prozent deutlich stärker zur Kasse gebeten. Der Anbieter Signal Iduna plane bei seinen Krankenversicherungen Verteuerungen um zwei Prozent, schrieb der "Tagesspiegel".

Der Bundestag hatte am Freitag mit den Stimmen von Union und FDP das Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung verabschiedet, wonach der einheitliche Beitragssatz für die rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten ab Januar von derzeit 14,9 auf 15,5 Prozent steigt. Der Arbeitgeberanteil wird von sieben auf 7,3 Prozent erhöht und auf diesem Niveau festgeschrieben. Alle künftigen Kostensteigerungen sollen von den Versicherten durch Zusatzbeiträge finanziert werden. Diese können die Kassen künftig in unbegrenzter Höhe erheben.

san/AFP AFP

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