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"Finanztest": Die besten Zahnzusatzversicherungen

Die Auswahl an Zahnzusatzversicherungen ist ein unübersichtlicher Tarifdschungel. "Finanztest" hat die privaten Policen getestet - und kommt zu einem erfreulichen Ergebnis: Viele Angebote sind top.

Ein Besuch beim Zahnarzt kann schnell ins Geld gehen. Zahnzusatzversicherungen zahlen diese Rechnungen - aber es gibt große Unterschiede bei den Leistungen.

Ein Besuch beim Zahnarzt kann schnell ins Geld gehen. Zahnzusatzversicherungen zahlen diese Rechnungen - aber es gibt große Unterschiede bei den Leistungen.

Noch nie gab es so viele Zahnzusatzversicherungen wie heute. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Anzahl von 83 auf 189 verschiedene Tarife erhöht. Für den Verbraucher ist diese Flut kaum noch zu vergleichen. Sicher ist: Zahnersatz ist teuer, hier rechnet sich eine zusätzliche Versicherung schnell. Eine Backenzahnkrone kostet beispielsweise 540 Euro. Davon übernimmt die Kasse nur 175 Euro. Der Rest muss vom Patienten aufgebracht werden. Die Leistungen der privaten Zusatzpolice unterscheiden sich stark: Einige zahlen nur 68 Euro dazu, andere übernehmen den gesamten Rechnungsbetrag abzüglich des Kassenanteils.

Das Magazin "Finanztest" hat die Leistungsunterschiede der Versicherer geprüft. Und kommt zu einem erfreulichen Ergebnis: 55 der getesteten 189 Tarife bekommen die Note "Sehr gut."

Zahnersatz ist wichtigstens Kriterium

Wie "Finanztest" berichtet, lohnt sich für einige, die bereits eine Zahnzusatzversicherung haben, ein Wechsel. So kostet der günstigste Tarif, der Z90 der Versicherung Inter, der mit "Sehr gut" bewertet wurde, für einen 43-Jährigen nur 13 Euro im Monat. Ein schon länger bestehendes Angebot des gleichen Versicherers kostet bei sehr ähnlichen Leistungen 22 Euro im Monat. Hier ist ein Wechsel sinnvoll: Kunden nehmen dabei ihre im alten Vertrag erworbenen Rechte mit. Die besten Angebote im Ranking sind die zwei Tarife der DFV "Zahnschutz exklusiv" und "Zahnschutzbrief Premium", dahinter folgen zwei Tarife der Ergo direkt und des Münchener Vereins. Die fünf schlechtesten Tarife bewerteten die Finanztester noch "ausreichend". Auf dem letzten Platz landete ein Tarif der SDK mit einer Gesamtnote von 4,2. Ähnlich schwach waren die Vigo und die Provincial Hannover.

Die Finanztester haben die Zusatzversicherungen auf Preis, Leistung und zusätzliche Extras gestestet. Beim Zahnersatz guckten sie genau hin, denn hier müssen Patienten am meisten dazu zahlen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur die Regelversorgung. Wer aber lieber eine an die eigene Zahnfarbe angepasste Krone haben möchte, muss tief in die Tasche greifen - oder zusatzversichert sein. Auch die Übernahme der Kosten von Implantaten und Inlays, beispielsweise hochwertige Keramikfüllungen, floss mit in die Bewertung ein. Übernimmt eine Versicherung auch die Kosten für die professionelle Zahnreinigung oder Kunststofffüllungen, kann sie bei der Bewertung Extra-Punkte bekommen.

Alle Details des Vergleichs der Zahnzusatzversicherungen gibt es gegen Gebühr bei www.test.de.

kg
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?