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Senioren: Geld zurück für beschäftigte Rentner

Rentner, die nebenbei arbeiten, können gezahlte Krankenkassenbeiträge teilweise zurückerhalten, weil öfter mehr kassiert wurde: Kassen ziehen Beiträge vom Lohn ab, Rentenversicherer behalten unabhängig davon einen Teil aus der Rente ein.

Rentner in einem Beschäftigungsverhältnis können die aus ihrem Lohn und aus ihrer Rente gezahlten Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unter Umständen teilweise zurückerhalten. Darauf macht die Kaufmännische Krankenkasse Hannover (KKH) aufmerksam.

In bestimmten Fällen könne es im Beitragsjahr 2000 zu überhöhten Zahlungen gekommen sein, weil die Kassen die Beiträge vom Arbeitsentgelt abziehen und die Rentenversicherer unabhängig davon einen Anteil aus der Rente einbehalten. Das kann dazu führen, dass Rentner insgesamt Beiträge aus Einnahmen zahlen, die über der Beitrags-Bemessungsgrenze liegen. Diese Grenze beträgt monatlich 6.450 Mark in den alten und 5.325 Mark in den neuen Bundesländern.

Die im Jahr 2000 zu viel gezahlten Beiträge erhalten beschäftigte Rentner auf Antrag bei den Versicherungen zurück, so die KKH. Aussicht auf Erfolg bestehe besonders dann, wenn Rentner neben dem laufenden Arbeitsentgelt auch einmalige Zuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten haben.