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Ratgeber Allergie

Haut und Licht vertragen sich nicht

Diagnose

Wenn Sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit der Sonne gemacht haben, sollten Sie schon vor dem Sommerurlaub zum Hautarzt gehen. Er wird fragen, wann genau und wo die roten, juckenden Flecken auftauchen. Im Idealfall haben Sie ein Foto dabei, das den Zustand der Haut zeigt, als es am schlimmsten war. Der Arzt wird außerdem wissen wollen, welche Medikamente Sie einnehmen oder welche Salben Sie verwenden - insbesondere in der Zeit vor den ersten Symptomen. Oft wird er dann eine Diagnose stellen können.

Eventuell bestrahlt der Hautarzt Ihre Haut probeweise mit UV-A-Licht. Bei einer polymorphen Lichtdermatose würden die typischen fleckförmigen Hautrötungen auftreten, bei einer Licht-Nesselsucht die juckenden Quaddeln.

Eventuell sind spezielle Tests notwendig, um die Ursache für Ihre Beschwerden zu ergründen. Wenn der Hautarzt den Verdacht hat, dass Sie unter einer photoallergischen Reaktion leiden, kann er mit dem Photo-Patch-Test herausfinden, welcher chemische Stoff das Immunsystem und die Haut übermäßig reizt. Dazu werden die verdächtigen Substanzen, vermischt mit Vaseline, auf Ihren Rücken getupft - jede mutmaßlich schädliche Substanz an zwei verschiedenen Stellen. Dann können Sie nach Hause gehen. Am nächsten Tag, am besten nach 24 Stunden, wird jeweils eine der Stellen mit UV-A-Licht bestrahlt, die andere Stelle abgedeckt. Am darauf folgenden Tag vergleicht der Arzt alle entsprechenden Hautstellen miteinander. Nur eine Kombination aus Chemie und Sonnenlicht löst eine Sonnenallergie aus.

Um seltene Ursachen solcher Hautzeichen festzustellen, wird der Arzt Ihnen vielleicht Blut abnehmen und darin nach Antikörpern gegen Ihre eigene DNA oder gegen Bestandteile Ihrer Zellkerne suchen. Solche Antikörper können auf eine Autoimmunkrankheit, den Lupus erythematodes, hinweisen.

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