Am besten ist es, wenn Sie Ihre Haut vor weiteren schädlichen Lichtstrahlen schützen. Meiden Sie direkte Sonne und wählen Sie lange Kleidung, einen Hut und ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, das vor allem auch ausreichend vor UV-A-Strahlen schützt. Wenn Sie die chemischen UV-Filter darin nicht vertragen, nehmen Sie am besten Cremes, die Zinkoxid oder Titandioxid enthalten. Diese Substanzen wirken nicht chemisch, sondern physikalisch: Sie reflektieren die Strahlen des Lichts. Falls Sie unter einer Mallorca-Akne leiden, sollten Sie fetthaltige Schutzmittel oder Pflegelotionen komplett weglassen und auf fettfreie Sonnenschutzgele umsteigen.
Gegen die Ausschläge helfen zunächst kalte Umschläge. Um den Juckreiz zu lindern, kann Ihr Hautarzt Ihnen auch eine Kortisonsalbe verschreiben. Sind die Beschwerden besonders schlimm, wird er Ihnen möglicherweise für kurze Zeit Kortisontabletten verschreiben. Bei einer Licht-Nesselsucht können neben dem Sonnenschutz auch Antihistaminika helfen. Diese Tabletten mindern den Juckreiz und die Quaddeln, hemmen aber nicht die Rötung.
Falls Sie tatsächlich eine echte Allergie haben, sollten Sie Substanzen, die Ihre Körperabwehr durcheinander bringen, etwa Cremes, Salben oder Medikamente künftig meiden. Sprechen Sie dies jeweils mit Ihrem Haut- und mit dem Hausarzt ab. Bei einer phototoxischen Reaktion gilt dasselbe.
Leiden Sie unter einer polymorphen Lichtdermatose, können Sie versuchen, sich schrittweise an das Licht zu gewöhnen, indem Sie Ihre Haut frühzeitig und oft, aber immer nur für kurze Zeit der Sonne aussetzen. Meiden Sie dabei die Mittagssonne. Diese Gewöhnung kann auch bei Ihrem Hautarzt mithilfe einer speziellen UV-Bestrahlung erfolgen. Menschen mit einer Licht-Nesselsucht profitieren ebenfalls von einer solchen Gewöhnungstherapie.