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Geschnitten, geschürft, geprellt

Schnittwunden

Schnittwunden sind die häufigsten Alltags-Verletzungen. Vor allem in der Küche sind wir verwundbar: Mal rutscht das Schälmesser von der Kartoffel ab, mal hacken wir statt der Zwiebel die Fingerkuppe. Gute Messer sind scharf und hinterlassen oft stark blutende, sehr schmerzhafte Wunden - je schärfer, desto tiefer.

Besonders anfällig sind naturgemäß unsere Hände. Und ausgerechnet hier ist die Haut sehr dünn. Sehnen, Muskeln, Nerven und Blutgefäße liegen gleich darunter und können schnell mit verletzt werden.

Kleine, oberflächliche Schnittwunden heilen oft gut ab, da die Wundränder glatt sind und nur die Haut eingerissen wurde. Diese Verletzungen können Sie so lange an der Luft lassen, bis es nicht mehr blutet. Wollen Sie dann weiter Kartoffeln schälen oder Zwiebeln hacken, sollten Sie zum Schutz vor Keimen ein breites Pflaster auf die verletzte Haut kleben.

Wenn die Wunde tief ist, vergessen Sie besser den geplanten Eintopf und gehen zum Arzt. Manchmal ist nämlich mehr passiert als Sie sehen können. Tiefere Strukturen können verletzt sein, obwohl Sie kaum einen Pieks – zum Beispiel mit der Pellkartoffelgabel – gespürt haben und es nicht mal stark blutet. Und denken Sie auch an die Infektionsgefahr: Messer, mit denen Sie gerade Fleisch oder Fisch geschnitten haben, sind oft richtige Keimschleudern.

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