. .

Ratgeber Haut

Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
Ratgeber Haut

Geschnitten, geschürft, geprellt

Wunden durch Fremdkörper

Alles, was in und unter die Haut geht, ist im Prinzip ein Fremdkörper, der in unserem Organismus nichts zu suchen hat und ihn unter Umständen sogar schwer schädigt. Schon die Steinchen, die sich bei einem Sturz auf dem Asphalt in die Schürfwunde reiben, sind Fremdkörper, und auch beim Holzschleifen können kleinste Splitter die Haut verwunden. Gerade Fremdkörper-Verletzungen, die kaum bluten oder nur ein wenig ziepen, werden oft unterschätzt und sind keineswegs immer so harmlos, wie sie aussehen.

Wenn ein größerer Gegenstand – zum Beispiel ein Messer – sich wie ein Pfahl in die Haut und das darunter liegende Gewebe bohrt, sprechen Ärzte von einer Pfählung, einer Sonderform der Schnittverletzung. Pfählungsunfälle passieren oft im Kindesalter, wenn die Kleinen beim Klettern abrutschen und auf einen spitzen Ast oder einen Zaun fallen. Die Spitze des so genannten Pfahls schneidet tief in die Haut und verletzt dabei oft lebenswichtige Organe und Blutgefäße.

Bei Pfählungsverletzungen gibt’s nur eins: Rufen Sie sofort den Rettungsdienst unter der Nummer 112. Lassen Sie den Gegenstand in der Wunde, egal, ob es eine Stricknadel, ein Zirkel, ein Dolch oder eine Zaunspitze ist. Er könnte in einem Blutgefäß oder in einem gut durchbluteten Organ wie Milz oder Leber stecken und die Wunde so wie ein Pfropf verschließen. Würden Sie das Objekt nun herausziehen, käme es neben der Gewebsverletzung auch zu starken Blutungen ins Körperinnere und nach außen. Für den Verletzten kann dieser Blutverlust dann lebensgefährlich sein.

Seite 1: Geschnitten, geschürft, geprellt
Seite 2: Schürfwunden
Seite 3: Platzwunden
Seite 4: Prellungen
Seite 5: Schnittwunden
Seite 6: Bisswunden
Seite 7: Verbrennungen und Verbrühungen
Seite 8: Wunden durch Chemikalien
Seite 9: Wunden durch Fremdkörper
Seite 10: Stark blutende Wunden
Seite 11: Chronische Wunden
Seite 12: Therapie
Seite 13: Tipps
Seite 14: Expertenrat
 
 
Anzeige
Stress lass nach - wenn die Haut um Hilfe ruft

Als Spiegel der Seele verrät die Haut viel über die eigene Psyche. Seelischer Stress mündet oft in Entzündungsreaktionen der Haut und Ausschläge oder Ekzeme entstehen.

mehr...
Adobe Flash Player



Anzeige
Sommer, Sonne - Sonnenallergie

Durch das UV-Licht gebildete freie Radikale können in Kombination mit den Inhaltsstoffen von Sonnenschutzpräparaten auf der Haut reagieren und eine Sonnenallergie auslösen.

mehr...