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Der Dichter Paul Celan ertränkte sich 1970 in der Seine. Ingeborg Bachmann starb 1973, eine glimmende Zigarette setzte ihre Wohnung in Brand. So erschütternd wie der Tod war auch ihre Liebesbeziehung - eine Amour fou über Jahrzehnte. Der Band "Herzzeit" gewährt Einblick in ihren eindrucksvollen Schriftwechsel.
Die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz ist mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Jury ihren jüngsten Roman «Die Schmerzmacherin», der in der Schattenwelt der privaten Sicherheitsdienste spielt.
Michael Lentz, der am Sonntag mit dem 25. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde, hat seinen berührenden Text »Muttersterben« in einer betont kühlen, distanzierten Tonlage gehalten.
Der erste Satz: In der Liebe ist er entscheidend. Bei einem guten Gedicht das A und O. Fast jeder kennt den Beginn von Schillers "Glocke" oder Goethes "Erlkönig", doch bei "jolifanto bambia o falli" wird es schon schwieriger. Testen Sie Ihr Wissen über deutsche Lyrik.
20 Jahre nach dem Mord am Bankier Alfred Herrhausen gibt es ein neues Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt. Der Generalbundesanwalt lässt ein Bekennerschreiben der RAF auf DNA-Spuren untersuchen.
Im Machtkampf bei Suhrkamp hat Joachim Unseld jetzt das Handtuch geworfen: Der 56jährige Verleger hat seine Anteile an dem Unternehmen an die beiden Mehrheitsgesellschafter verkauft.
Es war ein Kampf. Trotz schlechter Voraussetzungen ist er gewonnen - neben den Münchner Pinakotheken schillert ein neues Juwel: das Museum Brandhorst, ein wahres Farbwunder mit seiner Fassade aus 36.000 bunten Keramikstäben. Sammler Udo Brandhorst spricht von einer einmaligen Konstruktion - nicht nur des Bauwerks.
Ersatz für Elke Heidenreich: Amelie Fried und Ijoma Mangold werden die neue Literatursendung beim ZDF moderierern. Heidenreichs Sendung "Lesen!" war eingestellt worden, nachdem sich die Moderatorin mit dem ZDF überworfen hatte.
Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler erhält in diesem Jahr den renommierten Georg-Büchner-Preis. Seit 1951 wird der mit 40.000 Euro dotierte Preis vergeben. Die Jury lobte Winklers Bücher, deren "obsessive Dringlichkeit einzigartig" sei.
Franz Müntefering tritt offiziell ab, als Arbeitsminister und als Vizekanzler. Die Entscheidung ist ihm nicht leicht gefallen. Aber es gab etwas Wichtigeres als die Ämter: die Liebe zu seiner kranken Frau. Ein Bericht von einem Abschiedsbesuch bei einem blassen, aber gelassenen Vizekanzler.
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