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Chardonnay

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Wein-Musik-Studie
Wein-Musik-Studie
Robbie Williams zum Chardonnay

Rotwein schmeckt besser zur Musik von Jimi Hendrix oder den Rolling Stones. Schottische Forscher haben in einer - wahrscheinlich fröhlichen - Studie herausgefunden, dass Musik das Geschmacksempfinden beim Weintrinken beeinflusst.

Südafrikas neue Weine
Südafrikas neue Weine
Die Revolution der Kellermeister

Der Weinanbau gehört zu den Wachstumsbranchen Südafrikas. Der "Platter's Wine Guide", die Weinbibel Südafrikas, beschreibt inzwischen 900 verschiedene Weingüter. stern.de sprach mit dem Sommelier Gregory Mutambe über die neusten Trends der Winzer am Kap.

Interview mit Diane Miller Disney
Interview mit Diane Miller Disney
"Mein Vater machte Micky Maus zum Gentleman"

Über ihren Vater redet die älteste Tochter von Walt Disney nur selten. Aber weil der Klassiker "Susi und Strolch" jetzt als Blu-ray erscheint, macht Diane Miller Disney eine Ausnahme. stern.de hat sie im familieneigenen Disney-Museum getroffen.

Südafrika kulinarisch
Südafrika kulinarisch
Biltong, Braai und Bobotie

Die Küche Südafrikas ist so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Von deftig bis exotisch - die kulinarischen Köstlichkeiten sind allemal eine Entdeckungsreise wert. Was Sie kosten sollten und wo Sie speisen können.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Rosarot in das neue Jahr!

2008 Bodegas Raventós i Blanc "de Nit" (Rosé-Schaumwein, Spanien) Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des "Victorino" genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen Lesern bereits in der Vergangenheit ans Herz gelegt und nahm ihn sogar mit zu den Abenden der Weinlakai-Tasting-Tour. Heutiger Tipp ist die rosafarbene Ausgabe eben dieses Cavas und in Sachen Preis-Leistung aus meiner Sicht einfach unschlagbar. Als Rosé kommt er deutlich fruchtiger daher als die weiße Ausgabe, doch merkt man ihm seine vornehme, hefebetonte Note an, die verrät, dass der Wein nach Methode C hampenoise hergestellt wurde. Zudem ist es ein Wein, der bei den Kritikern von Wine Advocate und International Wine Cellar für Einigkeit sorgte. Beide Blätter vergaben 91 Punkte und Josh Raynolds vom IWC kommentiert: "This impressively lithe ("geschmeidig") Cava shows rare elegance for the category and it is also an amazing value for its quality". +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Ich ging an meine diesjährige Recherche in Sachen eines interessanten, rosafarbenen Schaumweines ganz neu und unbefangen heran . Dabei schmökerte ich diverse Rezensionen und verkostete Musterflaschen im Blindvergleich. Am Ende der Reihe war ich geradezu enttäuscht, dass der Gewinner des Vergleichs Raventos i Blanc "de Nit" hieß. Viel lieber hätte ich etwas ganz Neues empfohlen und vor allem auch gerne einmal wieder einen Nicht-Spanier (es ist die vierte spanische Weinlakai-Empfehlung in Folge). Doch bei keinem anderen Sprudler passte der Preis so gut zum Genuss, wie bei diesem Cava. Josep Raventós gilt als Erfinder des Cava und trotzdem ist sein Weingut heute noch eine "Boutique"-Kellerei –  es werden also Mengen produziert, die fernab von der in Deutschland bekannten Cava-Massenware liegen. Das eindeutige Vorbild des im Penedès liegenden Weingutes sind die prestigeträchtigen Weine aus der Chamapagne. So werden die Cavas von Raventós i Blanc ganz nach französischer Tradition vinifiziert. Allerdings setzt man bei Cavas auf spanische Rebsorten und nicht etwa auf Chardonnay und Pinot Noir. Der "de Nit" unterscheidet sich von seinem weißen Bruder lediglich durch die geringe Zugabe eines Rotweines, nämlich Monastrell. Nur 5% des Farbgebers kommen im "de Nit" zum Einsatz und so hat der Schaumwein einen nur sehr blassen Rot-Einschlag. Durch die 15-monatige Flaschengärung auf der Hefe hat der Wein den typischen Champagner-Charakter, doch macht der Rotwein das Trinkerlebnis etwas gefälliger und sorgt für größere Beliebtheit bei weiblichen Genießern. Der Händler bietet den Wein zum deutschlandweiten Tiefstpreis und verglichen mit ähnlich guten Franzosen ist der Raventós i Blanc ein absoluter "No-Brainer". Wichtig: Wenn Sie den Wein zur Silvesterfeier genießen möchten, sollten Sie mit der Bestellung nicht zu lange warten. Wenn Sie bis zum 29.12. ordern, ist eine Auslieferung am 31.12. noch sehr wahrscheinlich, doch minimiert eine frühere Bestellung das Risiko enttäuscht zu werden. Ich wünsche allen Lesern ein feuchtfröhliches Silvester und vor allem ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012! 2008 Bodegas Raventós i Blanc "de Nit" (Rosé-Schaumwein, Spanien) Auge: Blasses Rosa. Nase: Ein sanftes, komplexes Bouquet von frischen, roten Beeren, Jasmin, asiatischen Gewürzen und Minze. Gaumen: Lebhaft am Gaumen mit sehr guter Reinheit der Erdbeer- und Blutorangen-Aromen. Zeigt gute Kraft, Fokus und Durchhaltevermögen im von Gewürznoten geprägten Abgang. Sonstiges: Besteht aus Macabeo , Xarel-Lo , Parellada und Monastrell . Über die nächsten 12-18 Monate zu trinken. 91 Punkte (Quelle: International Wine Cellar, Josh Raynolds, November 2011 / Wine Advocate, Jay Miller, Mai 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Wein Bastion 12,90 EUR/Fl. (ab 4,90 EUR Versandkosten, ab 99,- EUR frei) AUSVERKAUFT (Nur noch 2009er verfügbar. Siehe Kommentare) Stand: 29.12.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

"Wer wird Millionär?"
Manuel Neuers Weg zur halben Million

Fußballern sagt man selten nach, sie seien übermäßig gebildet. Doch Bayern-Torwart Manuel Neuer beeindruckte beim Prominentenspecial "Wer wird Millionär?" mit großem Wissen. Hätten Sie auch die halbe Million geknackt?

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Pretty in pink!

2010 Hecht & Bannier Languedoc Rosé (Roséwein, Frankreich) Meine heutige Empfehlung sollte in der Lage sein, den Sommer 2011 heraufzubeschwören. Es ist ein Sommerwein par excellence und noch dazu ein wahrer "Preis-/Punktebrecher". Natürlich ist die vergebene Punktzahl (91) und der dazugehörige Preis (5,90 EUR) erst einmal eine recht vage Aussage, doch weckt sie beim Weinlakai immer eine Art Grundinteresse. Da ich das Weingut Hecht & Bannier durch seine vorzüglichen Rotweine kenne, hatte ich bereits eine positive Vorahnung. Bei der Verkostung des Weines wurde diese dann mit Nachdruck bestätigt. Der pinke Wein aus dem südfranzösischen Languedoc  hat alles was ich von einem guten Rosé erwarte: eine leckere, aber nicht zu aufdringliche Frucht, eine tolle Frische und eine umwerfende Mineralität. Und zu guter Letzt hat er keinerlei Restsüße – eine Eigenschaft, die ich bei einem Rosé als zwingend empfinde. David Schildknecht vom Wine Advocate ist für die 91-Punkte-Bewertung verantwortlich und geriet in seiner Verkostungsnotiz förmlich aus dem Häuschen: "This is about as vividly fresh-fruited, exuberant, vibrant, and capital-"M" mineral as you could ask for in any wine!". Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass Roséweine häufig nicht für voll genommen werden, eine geradezu überschwängliche Aussage. Wenn man das Weingut von Gregory Hecht und Francois Bannier allerdings etwas genauer kennt, überrascht diese Aussage wenig. Die beiden Perfektionisten produzieren ihre Weine nicht nur besonders naturnah, sondern legen auch großen Wert auf strenge Selektion und behutsame, sprich langsame Vinifizierung. Resultat ist ein hohes Qualitätsniveau, das in der Gegend kaum Konkurrenz kennt und daraus leider auch eine vergleichsweise geringe Produktionsmenge resultiert, insbesondere in schwachen Jahren. In diesem Zusammenhang ist es sehr bemerkens- und lobenswert, dass die Preise für Wein aus dem Hause Hecht & Bannier über die letzten Jahre so gut wie nicht gestiegen sind – den hohen Kritikerbewertungen und der starken internationalen Nachfrage zum Trotz. Der Wein stammt aus dem größten Weinbaugebiet der Welt: Languedoc-Roussillon . Direkt ans Mittelmeer angrenzend umfasst diese Gegend aktuell 260.000 Hektar Rebfläche. Mittlerweile unterscheidet man allerdings in Bezug auf den Weinbau meist zwischen dem Languedoc und dem Roussillon ; nicht zuletzt, da die Stilistik und Qualität der beiden Regionen recht unterschiedlich sein können. Das Languedoc gilt zu Recht als die französische Weingegend mit den besten Schnäppchen und Geheimtipps. Erst Mitte der 80er-Jahre gab es eine weitreichende "Qualitätsoffensive", der unter anderem ca. 100.000 Hektar Rebfläche zum Opfer fielen, Tendenz steigend. Seitdem kommen aus der Gegend immer bessere Weine und das Image der Massenproduktion kann immer mehr abgelegt werden. Produzenten wie Hecht & Bannier sind bei diesem Imagewandel wichtige Speerspitzen. Sie ziehen internationale Aufmerksamkeit auf sich und positivieren die Außenwirkung einer ganzen Region. Languedoc hat insgesamt 31 Appellationen, die seit diesem Jahr Weine in drei Klassifizierungen produzieren dürfen. "Languedoc AOC" (ehemals Coteaux du Languedoc) bezeichnet die erste Qualitätsstufe, "Grand Vins du Languedoc" die zweite und die höchste Stufe nennt sich "Grand Crus du Languedoc". Um die jeweiligen Qualitätskriterien erfüllen zu können, sind nicht alle Appellationen für alle Klassifikationen zugelassen und es gibt präzise Vorgaben in Sachen Maximalertrag und der Dauer des Ausbaus in Holz. Auch wenn es Roséweine nur als Languedoc AOC geben darf, ist doch interessant zu wissen, dass die Syrah-Trauben für den heutigen Wein aus der für Grand-Cru-Weine zugelassenen Gegend Saint Chinian stammen. Und genau diese Rebsorte gibt auch den Takt der heutigen Empfehlung an: Die Trauben wurden von Anfang an für die Rosé-Herstellung kultiviert und entsprechend früher geerntet, um noch eine gute Säure zu garantieren. Um den fruchtbetonten Charakter der Weine zu erhalten, wurde auf den Kontakt mit Holz gänzlich verzichtet. Ganz im Gegenteil, denn der Rosé wurde ausschließlich in Beton ausgebaut. Ein Material, das durch seine poröse Grundeigenschaft  den Wein besonders gut mit Sauerstoff versorgt. Dadurch besitzt der Wein von Anfang an sein volles Aromapotential und ist sofort trinkbar. Noch eine kurze Erklärung zur Rosé-Herstellung an sich: Es gibt zwei Arten der Herstellung, wobei die eine gemeinhin bei stillen Rosés zum Einsatz kommt und die andere bei rosafarbenen Schaumweinen. Der Prozess bei der letztgenannten Art besteht darin, weißen Grundwein mit einem gewissen Anteil an Rotwein zu mischen. Bei Chamapagner ist dies zumeist Chardonnay mit Pinot Noir bzw. Pinot Meunier . Die für stille Rosés üblichere Methode ist, dass der Wein zu 100% aus roten Trauben stammt, diese aber nur kurz mazeriert werden, sprich nur so lange mit den Schalen in Kontakt  gelassen werden bis die gewünschte Farbe und Aromacharakteristik erreicht ist. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. So bestehen insbesondere minderwertige, stille Rosés auch aus einem Mix aus Weiß- und Rotwein. Und die " Saignée "-Methode bedeutet bei Champagner, dass er aus roten Trauben mit kurzem Schalenkontakt besteht (meistens Pinot Noir). Aber genug der grauen Theorie. Der Wein von Hecht & Bannier ist ein Positivbeispiel für einen Rosé und sollte unbedingt probiert werden, egal wie groß die Vorbehalte sind. Durch die fehlende Süße wirkt der Wein kein bisschen klebrig und die zurückhaltende, sehr feine Frucht unterstreicht diesen Charakter. Needless to say: Der Wein trinkt sich am besten gut gekühlt im Freien bei sommerlichen Temperaturen. Und wenn wir uns jetzt gemeinsam diese Wetterverhältnisse herbeiwünschen, hat sich die heutige Empfehlung gleich doppelt gelohnt. Im Übrigen bietet der empfohlene Händler für diese Weinlakai-Empfehlung eine 11+1-Aktion an. Aus meiner Sicht ein super Deal, denn dadurch wird der Flaschenpreis auf lächerliche 5,41 EUR reduziert (zzgl. Versand). 2010 Hecht & Bannier Languedoc Rosé (Roséwein, Frankreich) Auge: Brillantes Rosa mit hellroten Reflexen. Nase: Frisch mit herber Kirschfrucht und belebendem , kräuterigem Tonfall. Gaumen: Saftige Blutorange und ein Aufgebot von mineralischen Nuancen inklusive einem speichelfördernden Eindruck von Salzigkeit. Sonstiges: Besteht aus 40% Syrah , 40% Cinsault und 20% Grenache . Am besten sofort zu trinken. 91 Punkte (Quelle: Wine Advocate, David Schildknecht, Juni 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Kölner Weinkeller 5,90 EUR/Fl. 11+1-Aktion (Versand: 1-6 Fl. für 5,30 EUR / 7-12 Fl. für 8,20 EUR / jede weitere Fl. 0,50 EUR / ab 160,- EUR frei Haus) Hier klicken! Stand: 28.07.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Nachrichten-Ticker
Königliche Hochzeiten künftig nur noch mit königlichem Sekt

Wenn die nächsten Mitglieder des britischen Königshauses heiraten, dann können sie möglicherweise bereits mit Sekt aus königlicher Produktion anstoßen: Wie die britische Zeitung "Daily Telegraph" am Donnerstag berichtete, soll auf Initiative der Königsfamilie bereits in der kommenden Woche im Windsor Great Park, dem früheren Jagdrevier der Queen, ein Weingarten mit 16.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
1a Pinot von der Saar!

2009 Weingut Dr. Siemens Pinot Blanc (Weißwein, Deutschland) Die ausländische Weinkritik hat schon lange bemerkt, dass Deutschland die besten Rieslinge der Welt produziert. Dieses Renommee überstrahlt aber allzu gerne die Qualität von anderen, hervorragenden Weinen aus deutschen Landen. So war es für den Weinlakai eine Genugtuung in der Januar-Ausgabe des Parker-Blattes "Wine Advocate" zu lesen, dass auch einige andere Rebsorten mehr als passabel abschnitten. Dem deutschstämmigen David Schildknecht war der heute empfohlene Weißburgunder (Pinot Blanc) satte 90 Punkte wert. Eine erstaunlich gute Bewertung für einen deutschen Nicht-Riesling. Doch es kommt noch besser: Der Weinlakai hat einen Händler recherchiert, der den Wein für sensationelle 6,90 EUR pro Flasche anbietet. Natürlich habe ich den Wein vorab verkostet und muss die Bewertung von 90 Punkten unterstreichen. Er ist frisch, kraftvoll, herrlich aromatisch und nicht zuletzt etwas für Weintrinker, die eine Abwechslung von dem säurebetonten Stil eines Rieslings suchen. Weißburgunder oder Pinot Blanc stammt ursprünglich aus Frankreich und ist genetisch betrachtet eine Kreuzung aus Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Gris (Grauburgunder). Lange Zeit dachte man, Chardonna y und Pinot Blanc seien identische Rebsorten. Erst DNA-Analysen brachten nach Jahrzehnten eine Klärung: Trotz des deutschen Namens "Weißburgunder" ist Pinot Blanc im Burgund nicht das Gegenstück zum roten Pinot Noir (Spätburgunder). Denn hier war nach dem erfolgten DNA-Test klar, dass man schon lange auf den vermeintlichen Zwilling Chardonnay setzte. In der Tat sind diese zwei Rebsorten aber sehr ähnlich und werden in der Regel auch sehr ähnlich vinifiziert. Dabei könnte der Unterschied zu einem säurebetonten Wein, wie z.B. einem Riesling , kaum größer sein. Ein Weißburgunder ist in der Regel recht körperreich, hat ein eher "dumpfes" Aromaspiel (Birnen, Melone etc.) und eine eher zurückhaltende Säure. Letzteres auch häufig deshalb, weil die Weine durch die sogenannte malolaktische Gärung gehen. Ein Prozess, der bei fast allen Rotweinen Anwendung findet und bei dem die eher spitze Apfelsäure in die weichere Milchsäure umgewandelt wird. Ein Vorgang, auf den man z.B. bei einem Riesling tunlichst verzichten sollte, da sich die Rebsorte über ihre frische und spritzige Säure förmlich definiert. Stilistisch sind Weißburgunder also häufig einem Rotwein gar nicht unähnlich. Nicht zuletzt, da bei der Herstellung nicht selten Holz zum Einsatz kommt. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass ein Chardonnay oder ein fassausgebauter Weißburgunder sehr oft das Herz bzw. den Gaumen von konsequenten Rotweintrinkern gewinnen kann. Heutige Empfehlung ist ein vergleichsweise frischer Weißburgunder, da er lediglich in großen Holzbottichen und Edelstahl ausgebaut wurde und nicht etwa in kleinen Eichenfässern. So ist er für mich noch genug Sommer- und Terrassenwein, also nicht zu schwer und körperreich, aber eben doch ein ganz anderer Vertreter als Pinot Grigio, Riesling und Co. Da ich mich selbst eher als Rotweintrinker bezeichne, haben es Weißweine bei mir nicht ganz leicht. Sie müssen mich aromatisch beeindrucken und dürfen nicht zu viel Säure im Abgang hinterlassen. Trotzdem müssen sie eine eindeutige, weiße Identität haben – schließlich unterscheiden sich häufig Anlass, Jahreszeit und Essensbegleitung von dem Genuss eines roten Vertreters. Dr. Siemens führt das südlichste Weingut der Saar (Teil des Anbaugebiets  Mosel ) und verfügt über 10 Hektar Rebfläche. Auf sieben Hektar wird Riesling angebaut und erst seit 2008 wird Weißburgunder produziert, der sich auf lediglich einem Hektar den Platz mit Auxerrois teilen muss. Der heutige Wein beweist, dass sich dieser Ausflug in ungewohnte Rebsortengefilde gelohnt hat. Zudem ist der Weißburgunder von Dr. Siemens alles andere als ein Massenprodukt. Nicht nur die hohen Qualitätsansprüche bei der Weinherstellung limitieren die produzierte Stückzahl, auch die kleine Rebfläche schafft eine Art natürliche Begrenzung. So ist der Wein nicht nur gut, sondern auch als durchaus rar zu bezeichnen. Der Pinot Blanc von Dr. Siemens hat meinen persönlichen Test vollends bestanden und die Bewertung von 90 Punkten ist in Anbetracht des günstigen Preises wirklich phänomenal. Hier sollte sich jeder Leser mit dem versandkostenfreien 12er-Paket schon einmal eine Absicherung für gelungene Sommertage ins Haus holen. Und eines ist klar: man sollte schnell zugreifen. Der genannte Händler hat zwar 2.000 Flaschen auf Lager, doch wäre es nicht das erste Mal, wenn sich der Wein aufgrund seines Preis-/Punkteverhältnis bereits nach wenigen Tagen ausverkaufte. 2009 Weingut Dr. Siemens Pinot Blanc (Weißwein, Deutschland) Auge: Leuchtendes Strohgelb. Nase: Apfel, Birne, unreife Haselnüsse, Zitrone und Honigmelone. Gaumen: Frisch und fruchtig mit delikater Extraktsüße. Im Zusammenspiel mit der Mineralität im Abgang wirkt der Wein sehr viels eitig. Leichte Bitternote. Sonstiges: Enthält 12% Vol. Alkohol. Bis 2014 zu trinken. 90 Punkte (Quelle: Wine Advocate, David Schildknecht, Januar 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Weinhaus Scholzen (ca. 2.000 Flaschen auf Lager) 6,90 EUR/Fl. (Versandkosten 6,- EUR) Zudem: 12 Fl. versandkostenfrei (82,80 EUR) AUSVERKAUFT! Stand: 05.05.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

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Sekt aus traditioneller Flaschengärung überzeugte im Test.

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