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Bei Stornierungen von Bestellungen müssen Kunden in Zukunft keine Pauschalgebühren für die Versandkosten mehr zahlen. Der Europäische Gerichtshof urteilte, dass die Forderungen eines deutschen Versandhauses gegen EU-Recht verstoßen.
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs müssen Online-Preisvergleiche ab sofort einen Hinweis auf die Versandkosten für das jeweilige Produkt enthalten. Genauer wird's allerdings nicht.
Die Versandkosten für Angebote auf Ebay klaffen oft weit auseinander und übersteigen in vielen Fällen den Kaufpreis. Das hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ermittelt. Käufer sollten besondere Suchkriterien anwenden, um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein.
Verbraucher müssen bei Bestellungen über das Internet deutlich auf Lieferkosten und Umsatzsteuer hingewiesen werden. Nach einem BGH-Urteil müssen diese Angaben aber nicht auf derselben Internetseite wie Warenangebot und Preis stehen.
Die freudige Schnäppchen-Jagd im Internet kann schnell in Frust umschlagen. Versteckte Kosten können den Spaß zu einem teuren Vergnügen machen.
Der Internethändler Amazon.de liefert nun ab einem Bestellungwert von 20 Euro (vorher 45 Euro) ohne Versandgebühren. Vorher waren reine Buchsendungen versandkostenfrei.
2008 Quinta de Cabriz Colheita Seleccionada (Rotwein, Portugal) Zunächst einmal wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein gesundes, erfolgreiches und weinseliges 2011! In der erst vor ein paar Tagen erschienenen Ausgabe des Wine Spectator wurde die heutige Empfehlung als "Best Value " eingestuft und das Blatt vergibt 90 Punkte. In der Tat: Dieser portugiesische Rotwein der Quinta de Cabriz stellt einen exzellenten Jahresauftakt dar und verwöhnt mit Attributen, die für einen Wein, der unter 6 EUR kostet, höchst erstaunlich sind. Der Wein ist so gut, dass er in Sachen "Preis-Leistung" sogar dem Château Guiot Konkurrenz macht. Da der günstigste Händler nur noch 300 Flaschen des Weines anbietet, nenne ich heute noch einen zweiten Händler, der seine 500 Flaschen für einen nur geringfügig höheren Preis anbietet. So oder so sollte man schnell zugreifen, denn der Wein wird rasch ausverkauft sein. Auch wenn das positive Feedback überwog: Meine heutige Empfehlung wird alljene Leser versöhnlich stimmen, die meinen Ausflug in das Reich der "Gerstenkaltschalen", ich zitiere, "fassungslos" und "verärgert" gestimmt hat. Der Rotwein stammt aus Portugal, allerdings nicht aus der bekannten Region Douro , sondern aus dem nach gleichnamigem Fluss benannten Gebiet Dão . Dieses liegt im Norden Zentralportugals und wurde erst 1990 als DOC klassifiziert. Hier werden in den Weinbergen rund um die Stadt Viseu hauptsächlich die roten Rebsorten Touriga Nacional und Tinta Roriz auf granithaltigem Boden angebaut. Das Klima ist zwar sehr trocken, aber der Fluss schafft für die Weinberge ein sehr günstiges Mikroklima . Auch wenn der Weinbau in Dão bereits in der griechischen Antike stattfand, so ist dieses junge DOC-Gebiet noch als "Newcomer" zu bezeichnen. Es ist das klassische Beispiel für eine Region, die in der Vergangenheit ausschließlich auf Massenproduktion getrimmt war und sich nun in Sachen Qualität noch beweisen muss. Zahlreiche Weingüter liefern bereits fantastische Beispiele dafür, dass sie dem "großen Bruder" Douro in nichts nachstehen und auch den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Die Quinta de Cabriz ist Teil des Zusammenschlusses einiger Weingüter der Region namens Dão Sul und produziert seit Beginn der DOC-Klassifizierung nahe dem Städtchen Carregal do Sal sowohl Rot- als auch Weiss- und Schaumweine. Unter der Regie des international agierenden "Winemakers" Carlos Lucas werden hier moderne und naturnahe Maßstäbe angelegt, um ein Ergebnis zu erreichen, das den hoch gesteckten Zielen der Gegend entsprechen soll. Der 2008er "Colheita Seleccionada" beweist eindrucksvoll, dass diese Ambitionen Früchte tragen. Sicher werden Auszeichnungen wie die des Wine Spectators für mehr Aufmerksamkeit und Nachfrage sorgen. Daher sollte man unbedingt die Gelegenheit nutzen, die heutige Empfehlung für den so günstigen Preis zu erwerben. Der Wein reflektiert die verwendeten Rebsorten auf wunderbare Weise. Die Würze des Touriga Nacional ergänzt sich fabelhaft mit der strahlenden Frucht des Tinta Roriz (Tempranillo), und die leichte Holzprägung gibt dem Wein eine straffe sowie nachhaltige Struktur. Glücklicherweise wurde der Wein aber nur 6 Monate im Holz ausgebaut und für die verwendeten Fässer war es bereits die Zweitbelegung. Das heißt: Es gibt keine "fruchtüberdeckenden" Holznoten in dem Wein. Heutige Empfehlung betrifft einen ernstzunehmenden Wein, der auch kräftigem Essen standhalten kann bzw. Fleischgerichte bereichert. Trotzdem ist es kein tanninreicher Dampfhammer, sondern er eignet sich aufgrund seiner schönen Frucht und guter Balance auch zum "Solotrinken". Seine Charakteristik ist deutlich anders als die eines Château Guiot, aber auf seine ganz eigene Weise ebenfalls beeindruckend gut. Wer den Franzosen noch im Keller hat, sollte unbedingt einen Vergleich mit dem Portugiesen anstellen. Blind serviert kann man zum einen herausfinden, welcher Wein einem besser gefällt, zum anderen aber auch feststellen, dass Weine unterschiedlichen Charakters trotzdem ähnlich gut sein können. So oder so: Der "Colheita Seleccionada" ist ein sehr guter Wein und in Anbetracht des Preises ein absoluter "Must Buy". 2008 Quinta de Cabriz Colheita Seleccionada (Rotwein, Portugal) Auge: Sattes Lila. Nase: Asiatische Gewürze, Wildpflaume und Aroma von getrockneten Himbeeren. Gaumen: Gut strukturiert und muskulös. Anklänge von Rindfleisch und mineralischen Noten prägen den Abgang. Sonstiges: Enthält 13,5% Alkohol. Bis 2015 zu trinken. Besteht aus Touriga Nacional, Tinta Roriz und Alfrocheiro . 90 Punkte (Quelle: Wine Spectator Advance, 04.01.2011) Meine Einkaufsempfehlungen: Boller Weine (1.300 Flaschen) 5,50 EUR/Fl. (Versandkosten 5,00 EUR, ab 75,- EUR frei) Hier klicken! Weingalerie Berlin (500 Flaschen) 5,90 EUR/Fl. (ab 6 Fl.: 5,61 EUR, Versandkosten 5,00 EUR, ab 95,- EUR frei) Hier klicken! Stand: 13.01.2011. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
2007 Château Pesquié Terrasses Rouge (Rotwein, Frankreich) Wer den Galets Rouge mochte, dürfte von der heutigen Empfehlung ebenfalls angetan sein. Oh nein, der Wein wurde im 2007er Jahrgang noch nicht von Parker bewertet! Nur die Ruhe, denn er gab dem 2005er 92 Punkte. Da 2007 der beste Jahrgang an der südlichen Rhône seit langer, langer Zeit ist, kann man auf diese Bewertung getrost verzichten, denn sie würde einfach nur den Preis steigen lassen. Der Weinlakai lehnt sich ausnahmsweise sogar mal ganz weit aus dem Fenster: der "Terrasses" gefällt mir noch besser als der Galets Rouge. Der Preis? Ach ja: ab 6,30 EUR!!! Eine gute Kritiker-Bewertung hat der Wein aber natürlich trotzdem: Keine geringere als Jancis Robinson erklärte den "Terrasses" am 10. März 2009 zum "Wine Of The Week". Sie nennt den Wein "lovely stuff" und führt aus: "If you like southern Rhône reds but don't like tough tannins or the price of the most famous Châteauneufs, you should consider this great value and pleasure offered by Pesquié's Les Terrasses". Zum Produzenten und der Region muss ich nichts mehr sagen, denn ich habe in der Vergangenheit bereits einen anderen Wein von Pesquié empfohlen. Der Artikel zum "Quintessence" ist hier zu lesen. Die Einkaufsquelle dazu habe ich bei dieser Gelegenheit aktualisiert. Château Pesquié gilt mittlerweile als bester Produzent der gesamten Region Côtes du Ventoux . Obwohl der "Terrasses" nicht der hochwertigste Wein aus dem Sortiment ist, bietet er ein wirklich tolles Preis-/Genussverhältnis. Der Jahrgang 2007 bringt dabei die Intensität von 2005 mit der Sanftheit von 2006 in perfekte Kombination. Die gute Nachricht für alle Leser ist zudem, dass es von dem Wein noch jede Menge Flaschen gibt. Daher unten stehend auch jede Menge empfehlenswerte Einkaufsquellen. Sortiert nicht nur nach dem Flaschenpreis, sondern auch mit Bezug auf die Versandkosten. Über Kommentare zu dem Wein würde ich mich sehr freuen. Ein direkter Vergleich mit dem "Galets Rouge" (am besten blind!) ist sicher eine spaßige Sache. 2007 Château Pesquié Terrasses Rouge (Rotwein, Frankreich) Auge: Dunkles Rubin und Purpur. Nase: Lakritz, schwarze Oliven, Kirschlikör, Gewürze und Pfeffer. Mund: Körperreich mit viel Frucht und einem generösen und leckeren Mundgefühl. Sonstiges: Besteht aus 70% Grenache und 30% Syrah . (Quelle: Jancis Robinson, März 2009, "Wine Of The Week") Meine Einkaufsempfehlungen: Weinpalais 6,30 EUR/Flasche (5,50 EUR Versandkosten, ab 300,- EUR frei Haus) Hier geht's zu dem Wein! ODER: Karl Kerler Weinversand 7,00 EUR/Flasche ( 6 EUR Versandkosten, ab 60,- EUR frei Haus ) Hier geht's zu dem Wein! ODER: CC Wein 7,00 EUR/Flasche (5,50 EUR Versandkosten, ab 150,- EUR frei Haus) Hier geht's zu dem Wein! ODER: Feineweine 6 ,90 EUR/Flasche (6 Flaschen Mindestbestellmenge, 6,00 EUR Versandkosten, ab 250,- EUR frei Haus) Hier geht's zu dem Wein! ODER: La Petite France 7,02 EUR/Flasche (bis 6 Fl.: 7,74 Euro, 7 bis 12 Fl. 11,31 Euro, ab 13 Fl.: 17,85 Euro Versandkosten, ab 595,- EUR frei Haus) Hier geht's zu dem Wein! Stand: 16.04.2009. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Braufactum "Progusta" (Bier, Deutschland) / Firestone Walker "Pale 31" (Bier, USA) Auf die Gefahr hin, dass mich meine werten Leser für völlig übergeschnappt halten, empfehle ich heute Bier. Ja, richtig gehört, für den Moment mime ich den "Bierlakai". Nicht nur halte ich diesen Themenwechsel nach der letzten, so überragenden Empfehlung, für eine Art "Tabula Rasa", zum anderen wird das Thema Bier von dem Unternehmen Braufactum so außergewöhnlich gut präsentiert, dass man den Eindruck gewinnt, man habe es mit hochwertigen Spitzenweinen zu tun. Ich habe das Sortiment von Braufactum unter die Lupe genommen und möchte heute gleich zwei Biere empfehlen: Das erste Bier ("Progusta") wird meine Leser sprachlos zurücklassen. Es ist mit solch konzentrierten und beeindruckend guten Aromen ausgestattet, dass selbst hartgesottene Weintrinker davon positiv überrascht sein werden. Das zweite Bier ("Pale 31") ist ebenfalls ungewöhnlich gut, allerdings ist es durch den niedrigeren Alkoholgehalt und die moderateren Bitterstoffe ein eher süffiges Bier für den"täglichen Gebrauch". Das Konzept von Braufactum gefällt auf Anhieb: Ein studierter und promovierter Braumeister mit dem treffenden Namen Rauschmann begibt sich auf große Reise, um die besten Biere der Welt aufzutun. Keine massenhaft hergestellten Produkte, die mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher konsumiert werden, sondern mit großem Aufwand und mit viel Liebe gebraute Biere aus sogenannten "Micro-Breweries". Hier kommen besonders aufwendige Braumethoden zum Einsatz und nur ausgewählte, äußerst seltene und extrem hochwertige Rohstoffe finden den Weg in die Brauerei. Die 25 besten Biere dieser spannenden Bier-Expedition werden nun von dem Start-Up namens Braufactum angeboten – ergänzt durch acht Biere aus eigener Kreation. Preislich liegen die Biere zwar über dem Normalpreis des deutschen Durchschnittsbieres, aber zumindest liegen nicht alle Biere des Sortiments im Bereich des italienischen Xyauyù Gold, das für die Halbliterflasche selbstbewusste 30 Euro aufruft. Die heute empfohlenen Biere sind zwar auch nicht als günstig zu bezeichnen, doch kann man deren Hochwertigkeit durchaus mit Weinen vergleichen, so dass der Preis absolut in Ordnung geht. Das von Braufactum hergestellte "Progusta" wird Weinlakai-Leser garantiert faszinieren. Nicht nur wird es in einer mit Kronkorken verschlossenen Sektflasche geliefert, es hat eine solch faszinierende Aroma-Charakteristik, dass man kaum glauben mag, man habe es mit Bier zu tun. Zumindest wenn man Bier als eher triviales Genussmittel versteht. Nach dem Kontakt mit dem Angebot von Braufactum wird sich dieses Bild aber sowieso wandeln. Das "Progusta" ist ein sogenanntes "Pale Ale" mit recht üppigem Alkoholgehalt (6,8%) und einer deutlichen Bitteren im Abgang – ursprünglich mit so viel Alkohol und hohem Hopfenanteil gebraut, um das Bier für lange dauernde Transportwege zu konservieren. Diese beiden Komponenten sind zwar keineswegs störend, doch machen sie das Bier zu einem Getränk, das in größeren Mengen etwas anstrengend wirken könnte. Ähnlich einem körper- und tanninreichem Wein. Es ist aber ein Bier, das Sie und Ihren Silvester-Besuch nachhaltig überraschen wird. Ein echter Kaufbefehl, ganz nach dem Motto "Das muss man probiert haben". Wirklich faszinierend, wie gut ein Bier riechen und schmecken kann. Das im Eichenfass fermentierte "Pale 31" von Firestone Walker stammt aus dem kalifornischen Wein-Städtchen Paso Robles und räumt mit dem Vorurteil auf, dass Nordamerikaner kein Bier brauen können. Sein niedriger Alkoholgehalt (4,6%) und die schöne Frische machen es zu einem unkomplizierten Bier, das dennoch mit einer untypisch aromatischen Charakteristik aufwartet. Wahrhaft ein Bier für jeden Tag. Allerdings birgt es die Gefahr, dass man sich nach dessen Konsum nur noch schwerlich an die feil gebotenen Supermarktbiere "zurückgewöhnen" kann. Ein nach der Verkostung der Braufactum-Biere geöffnetes B**** aus der grünen Flasche wirkte dermaßen flach und langweilig, dass ich mir die Frage stellen musste, welche geringen Ansprüche ausgerechnet wir Deutsche an Bier stellen. Sicher, das alles ist natürlich auch eine Preisfrage. Doch machen die zwei empfohlenen Biere deutlich, dass man nicht nur Weine als hochwertige Genussprodukte verstehen sollte. In diesem Sinne empfehle ich allen Lesern, diesjähriges Silvester mit einem für den Neujahrs-Toast nicht ganz typischen Getränk zu veredeln. Trauen Sie sich! Auch die anderen Biere im Sortiment sind spannend und so kann ich jedem Interessierten auch den Kauf eines "Probierpakets" empfehlen. Der Besuch der Braufactum-Internetseite ist so oder so zu empfehlen, da man hier nicht nur die weiteren Biere findet, sondern auch eine Menge über das Thema Bier lernen kann. Um das Bier noch zu Silvester zu erhalten, ist eine Bestellung bis zum Nachmittag des 29.12. dringend angeraten. Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes und erfolgreiches 2011. Bier Nummer 1: Braufactum "Progusta" (Bier, Deutschland) Auge: Rötliche Farbe. Nase: Pfirsich, Ananas, Maracuja und Mango. Gaumen: Die Fruchtaromen setzen sich fort und es kommt ein zitrusartiges Aromaprofil zum Vorschein. Deutlicher Alkoholeindruck und feste Bitterstoffe im Abgang. Sonstiges: 6,8% Alkohol. Besteht aus Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Wiener Malz, Caramelmalz) und Hopfen (Magnum, Hallertauer Mittelfrüh, Citra). Meine Einkaufsempfehlung: Braufactum 0,75 l: 11,99 EUR/Fl. (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) 0,33 l: 5,49 EUR/Fl. (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) Hier klicken! Bier Nummer 2: Firestone Walker "Pale 31" (Bier, USA) Auge: Glänzendes helles Altgold. Nase: Jasmin-, Zitrus- und Mango-Noten. Gaumen: Karamell, Vanille und blumige Aromen mit frischem, vergleichsweise kurzem Abgang. Sonstiges: 4,6% Alkohol. Besteht aus Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, helles Malz der Sorte Maris Otter, Münchner Malz, Caramelmalz), Hopfen (Fuggle, Cascade, Centennial, Chinook). Meine Einkaufsempfehlung: Braufactum 0,355 l: 3,49 EUR/Fl. (Versandkosten 6,99 EUR, ab 100,- EUR frei) Hier klicken! Stationär zu beziehen über die FrischeParadiese in Deutschland oder bei Galeria Kaufhof in Berlin (Alexanderplatz), Hannover und Köln. Stand: 28.12.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
2009 Domaine des Terres Dorées Fleurie (Rotwein, Frankreich) Im Burgund bedingt der Faktor Verfügbarkeit den Faktor Preis wie in sonst kaum einer Weinregion. Resultat sind Chardonnays und Pinot Noirs, die kaum bezahlbar sind – wenn man sie überhaupt im Handel findet. Allerdings gibt es im Burgund nicht nur diese statusträchtigen Weine, sondern auch bezahlbare, rote Schätze aus der Rebsorte Gamay . Ja, ich spreche von Beaujolais . Ganz im Süden liegt dieser Weinbaubereich und schon lange werden hier nicht mehr nur leichte, fruchtbetonte Sommerweine produziert. Heutige Empfehlung entlockte dem Wine Advocate (David Schildknecht) die Aussage der Wein sei ein "stupendous value" und zudem bewertete er ihn mit 93 Punkten. Für mich passt diese Einschätzung und erneut empfehle ich mit dem Fleurie von Terres Dorées einen Wein, der nur limitiert in Deutschland erhältlich ist. Ein Beaujolais ist in der Regel ein zeitnah zu trinkender, äußerst fruchtbetonter und gefälliger Wein. Der sogenannte Beaujolais Nouveau ist wahrscheinlich der bekannteste Vertreter seiner Region: Weine eines Jahrgangs werden traditionell am 3. Donnerstag im November des gleichen Jahres (!) in den Handel gebracht. So ein Wein will natürlich gar nicht körperreich oder komplex sein. Es sind rotbeerige, leichte Weine, die auch gekühlt viel Spaß machen. Diese Massenprodukte sollen so sein und sie finden zahlreiche Abnehmer. Heutiger Wein zeigt nun auf, dass ein Gamay auch anders kann, nämlich körperreich und komplex in seinem Aromaprofil. Er stammt aus einer der zehn Cru-Lagen des Beaujolais, nämlich aus Fleurie . Das Qualitätsniveau dieser Appellation ist hoch und die Weine haben mit den allseits bekannten Beaujolais nur sehr bedingt etwas zu tun. Selbst Holz kommt hier zum Einsatz. Wie in dem heute empfohlenen Wein allerdings sehr behutsam und in Form von gebrauchten Fässern, um so die typische Charakteristik des Gamay nicht zu überdecken. Durch exzellentes Traubenmaterial und strenge Selektion entstehen Weine, die durchaus lagerfähig sind, aber auch Ungeduldige nicht enttäuschen: Der Fleurie der Domaine Terres Doreés trinkt sich jetzt schon wunderbar – vorausgesetzt man spendiert ihm ein paar Stündchen Luft. Es ist ein Wein zum Schwelgen, kein "Powerhouse", sondern eine aromatische Glanzleistung. Kraft und Fülle sind hier ebenso vorhanden wie eine, für sein junges Alter, erstaunliche Balance zwischen Tanninen, Fucht, Alkohol und Säure. In den nächsten Jahren wird sich der Wein sicherlich noch weiter "harmonisieren" und so ist beim Genuss der (hoffentlich ergatterten) Flaschen keine Eile geboten. Wie im Burgund generell üblich, besitzen auch im Beaujolais die meisten Winzer keine eigenen Rebflächen. Eine einzige Lage gehört häufig dutzenden Besitzern und so wurde auch der heutige Fleurie aus zugekauften Trauben produziert. In einigen Weinländern wäre dies ein Zeichen von Massenproduktion und fehlender Qualitätskontrolle, im Beaujolais ist es gang und gäbe, dass die Weinproduzenten ein gutes Händchen bei der Auswahl des einzukaufenden Traubenmaterials beweisen müssen. Die Vinifiaktion liegt dann wiederum zu 100% in der Hand des Einkäufers bzw. des "Winemakers". Jean-Paul Brun, der Besitzer von Terres Doreés, stellt mit seinen Weinen unter Beweis, dass er sein Handwerk gelernt hat und in der Lage ist, extrem hochwertige Trauben zuzukaufen. Seine Domaine befindet sich in Charnay, nördlich von Lyons. Er produziert Beaujolais in einem Stil, den es bereits vor vielen Jahren in der Region gab, der jedoch im Laufe der Entwicklung hin zur Massenproduktion ausstarb. Dazu gehört z.B., dass er keine künstliche Hefe bei der Fermentierung verwendet, sondern sich auf die natürliche Hefe verlässt. Dieses naturnahe Prinzip geht auf und so produziert er Weine, die seit vielen Jahrgängen von der internationales Fachpresse hoch gelobt werden. Wie anfangs erwähnt, gibt es von dem Wein nur eine begrenzte Anzahl in Deutschland und der Preis des empfohlenen Händlers ist wirklich attraktiv. Ich kann nur jedem Weinfreund raten, sich ein paar Bouteillen zu sichern. Ich bin mir sicher, dass der Wein für die meisten Leser eine neue Erfahrung darstellen wird. Eine positive noch dazu. 2009 Domaine des Terres Dorées Fleurie (Rotwein, Frankreich) Auge: Leuchtendes Granatrot. Nase: Enorme Tiefe von mineralischen und animalischen Nuancen. Begleitet durch eine makellose Evokation von facettenreichen, reifen schwarzen Früchten. Gaumen: Aromen von geröstetem und geräuchertem Fleisch, Kürbis, Steinen und mineralischen Salzen sowie schwarzem Tee und Torf sorgen für eine fesselnde Komplexität in einem Wein, der dicht, aber nicht hart ist. Stark fruchtbetont, jedoch auch lebhaft und vibrierend im Abgang. Sonstiges: Mindestens bis 2016 zu trinken. Unbedingt 1- 2 Stunden dekantieren. 93 Punkte (Quelle: Wine Advocate, David Schildknecht, August 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Wein Kreis (600 Flaschen vorhanden) 14,50 EUR/Fl. (Versandkosten ab 7,50 EUR) 6er Karton: 90,- EUR inkl. Versandkosten (4,50 EUR Ersparnis) HIER klicken! Stand: 15.09.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
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von Erica Ludwig:
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von Mush_war23:
Wie hoch sind die Versandkosten nach Frankreich für ein normales Päckchen der Post?
von Kampfkeks:
Ich will eine klassische Musikbox im Internet ersteigern. Die Versandkosten sind mit 30 Euro angegeben? Gibt es weitere Versandmöglichkeiten, die nicht so teuer sind?
von Lisa Graf:
Kennt jemand einen günstigen Haarteile-Shop mit wenig Versandkosten?
von Marwin Albrecht:
Beim Umtausch eines Artikels muss ich doch nur einmal die Versandkostenpauschale zahlen, oder? Ist das irgendwo grundsätzlich geregelt?
von Maximumoverdrive:
Ich habe eine Frage zum Garantierecht zu stellen. Und zwar würde ich gerne wissen, wie man Ware herrichten und verpacken muss, wenn man sie umtauschen will. Erklärt mir das bitte. Und: werden mir die Versandkosten gestellt?
von misterRonny:
Hat jemand Erfahrung mit Schuhe online bestellen aus Großbritannien? Wie sieht's da aus mit Zoll? Oder zahlt man innerhalb der EU keinen?
von KonZoo:
In wie fern lohnt es sich Ersatzteile über einen Autoteile-Versand zu bestellen anstatt sich das Teil direkt bei einem Händler zu kaufen? Je nach Gewicht des Teils müssen die Versandkosten ziemlich hoch sein ? oder spielt das keine Rolle?
von Adrian Mayer:
Wie verlässlich ist ein Portokalkulator und welchen würdet Ihr empfehlen?
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