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Strafbefehl gegen Rapper Bushido

Bushido hat erneut Ärger mit der Justiz. Der 37-Jährige hat einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erhalten und muss eine hohe Summe zahlen. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb gegen den Rapper ermittelt wird.

Rapper Bushido auf der Anklagebank

Im Februar 2014 musste sich Bushido wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten, weil er einen Fan mit einem Schuh geschlagen haben soll

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat einen Strafbefehl gegen Bushido wegen Steuerhinterziehung beantragt. Der Antrag wurde bereits am 10. Dezember vom Gericht erlassen. Da der Rapper dagegen jedoch keinen Einspruch eingelegt hat, muss er jetzt eine recht hohe Summe zahlen.

Lisa Jani, Pressesprecherin für die Berliner Strafgerichte, bestätigt gegenüber dem stern den Strafbefehl, darf sich zum Inhalt jedoch nicht äußern. Steuergeheimnis. Auch dazu, wie viel der Rapper zahlen muss, darf sie nichts sagen. "Es sind jedoch mehr als 90 Tagessätze", so Jani. Der Rapper gilt somit als vorbestraft. Die "Bild"-Zeitung spekuliert derweil über eine Summe von 100.000 Euro. Neben der Geldstrafe muss er zudem auch den entstandenen Steuerschaden ersetzen.

Nicht der erste Ärger für Bushido

Gegen Anis Mohamed Youssef Ferchichi, wie Bushido richtig heißt, wird zudem auch wegen Versicherungsbetrugs ermittelt. Vergangenes Jahr wurde deshalb eine Hausdurchsuchung bei ihm durchgeführt, bei der Computer, Handys und eine Tauchausrüstung sichergestellt wurden. Angeblich wurde in sein Geschäft für exotische Fische und Korallen in Berlin-Steglitz eingebrochen. Mittlerweile ist der Fischladen nach Berlin-Lichterfelde umgezogen. Im November 2014 brachte der Rapper den Einbruch zur Anzeige, bei dem ein erheblicher Schaden entstanden sein soll. Doch es gibt Zweifel, ob der Einbruch tatsächlich stattgefunden hat: "Wir sprechen von über 350.000 Euro", sagte damals Staatsanwalt Steltner gegenüber dem stern. Und: "Es gibt Verdachtsmomente, dass der Einbruch vorgetäuscht war".

Im Mai 2013 soll er einen Fan mit einem Schuh geschlagen haben. Er stand deshalb wegen Körperverletzung und Beleidigung vor Gericht, wurde jedoch freigesprochen.

jek
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