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6. Dezember 2011, 11:11 Uhr

Nach den Kinderbüchern kamen Drogen

Solide wie ein Baum, gefährlich wie ein Teddybär: Tom Hanks ist der Inbegriff eines Saubermanns. Das war aber nicht immer so. Auf der Suche nach Liebe hat er manchen Irrweg genommen.

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Schauspieler Tom Hanks sprach mit dem "Playboy" über seine Erfahrungen mit Drogen© Jens Kalaene/DPA

Schauspieler Tom Hanks hat in jungen Jahren versucht, seine Probleme mit Drogen und Alkohol zu lösen. In einem "Playboy"-Interview sprach der 55-Jährige über Depressionen, unter denen er litt. "Ich fühlte mich oft sehr einsam und innerlich zerrissen", beichtet Hanks. Als Kind habe er sich noch in literarische Traumwelten gestürzt. "Als ich klein war, halfen mir dabei vor allem Bücher, manchmal habe ich zwei an einem Tag verschlungen. Später waren es dann Drogen und Alkohol."

Das Haschischrauchen hätte ihn allerdings "richtig blöde im Kopf gemacht", fährt Hanks fort. "Davon bin ich schnell wieder abgekommen. Aber diese Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe war bei mir sehr groß - und unerfüllt." Hanks Eltern ließen sich scheiden, als er gerade fünf Jahre alt war. Im Endeffekt war es die Schauspielerei, die ihn aus der Misere gerissen hat.

Trotz seines Erfolgs - Oscarpreisträger für "Philadelphia" und "Forest Gump" - hat Hanks noch Ziele: "Nur weil man es geschafft hat, ist man doch nicht automatisch satt. Ich will immer das beste Steak, das auf den Tisch kommt!"

Mit den Worten "nie im Leben" beantwortete er die Frage nach seinen Ambitionen, in die Politik zu wechseln. "Ich bin ja schon froh, wenn ich mein eigenes Leben halbwegs geregelt bekomme. Aber die Geschicke einer ganzen Nation ...? Mir wird ganz schwindlig."

ono/Bang
 
 
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