Die US-Schauspielerin wurde Mitte der 60er Jahre als 'Bezaubernde Jeannie' zur Fernsehikone und erfüllte den Traum vieler Frauen: Die Blondine in rosa Pumphosen konnte Männer auf Däumlingsgröße schrumpfen

EDEN: Tatsächlich? Ich durfte doch nicht einmal meinen Bauchnabel zeigen.
EDEN: Das schon - aber Nabel war verboten. Ich weiß auch nicht, warum. Die anderen Mädchen in der Serie durften, ich nicht. Wahrscheinlich, weil ich doch einen sehr anständigen Flaschengeist gespielt habe.
EDEN: Nein, in Wahrheit träumen doch alle Schauspieler von einer Rolle, die sie 'unsterblich' macht - jedenfalls nach Fernsehmaßstäben. Es hat seit damals noch nie eine Zeit gegeben, in der die Serie nicht irgendwo auf der Welt ausgestrahlt wurde. Und ich mochte Jeannie wirklich gern, sie sagte immer 'Jawohl, Meister' und setzte dann doch ihren eigenen Kopf durch. Nur wirklich hirnlose Leute würden mich für diese Rolle kritisieren.
EDEN: Ja, das könnte ich wirklich gerne ... ich würde meine Zauberkräfte bei Männern am Steuer anwenden - bei diesen Dränglern und Hupern, schrecklich.
EDEN: Nun, die Produzenten hatten zehn Monate lang Testaufnahmen mit allen möglichen verführerischen Schauspielerinnen gemacht - alle waren brünett. Jeannie kommt schließlich aus dem Orient. Aber eines Tages rief mich Sidney Sheldon, der Drehbuchschreiber und heutige Bestsellerautor, an und fragte, ob ich Interesse hätte. Und so kam es, dass Jeannie zur kalifornischen Blondine wurde.