New Yorker findet Kunstschatz in Garage

9. März 2013, 14:31 Uhr

Einträgliches Gerümpel: Als Thomas Schultz die Garage seines neu gekauften Hauses in New York begutachtet, findet er das Lebenswerk eines Künstlers. Tausende Werke, die etliche Millionen wert sind.

Er kaufte für 300.000 Dollar ein Haus - und erwarb unwissend Kunst im Wert von 30 Millionen Dollar. Denn der New Yorker Thomas Schultz machte den Fund seines Lebens: Ein Stapel alter Leinwände in der Garage des gerade erworbenen Hauses im Vorort Bellport stellte sich als Lebenswerk eines Künstlers heraus.

Schultz hatte das Haus schon 2007 gekauft. In der Garage lag ein Haufen mit Bildern und Zeichnungen. "Es sah wie Gerümpel aus", sagte der 46-Jährige dem Lokalsender Pix 11. "Aber beim zweiten Hingucken sah ich, dass es die Arbeit eines Künstlers war, der das über 60 Jahre zusammengetragen hatte."

Erst später erfuhr Schultz, dass das Häuschen Arthur Pinajian gehört hatte. Der 1999 gestorbene Künstler zählt nicht zu den ganz großen Namen der amerikanischen Szene, hatte aber als Expressionist und auch als Comiczeichner seine Spuren in der amerikanischen Popkultur hinterlassen. Der Fund machte ihn noch bekannter - und führte zu einer neuerlichen Wertsteigerung.

Es dauerte sechs Jahre, bis die zahlreichen Werke geschätzt waren. Ihr Gesamtwert soll bei 23 Millionen Euro liegen. Einige waren in den vergangenen Wochen in einer Ausstellung zu sehen. Schultz hat schon Objekte für eine halbe Million Dollar verkauft - und damit den Kaufpreis des Häuschens locker raus.

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