Geiselnehmer verlangt zwei Bier und Medienkontakt

27. Dezember 2012, 18:26 Uhr

Zweite Geiselnahme binnen einer Woche in Berlin. Doch diesmal ist nach einer knappen Stunde alles vorbei, die Polizei kann den Täter rasch überwältigen. Die Forderung des Mannes: Zwei Flaschen Bier.

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Schauplatz einer kurzzeitigen Geiselnahme in Berlin: die Postbank-Filiale an der Joachimstaler Straße in Charlottenburg©

Die zweite Geiselnahme binnen einer Woche haben Spezialkräfte der Polizei am Donnerstag in einer Berliner Bank beendet. Sie überwältigten den Täter nach rund 50 Minuten. Der 68 Jahre alte Mann hielt einen Angestellten einer Postbank-Filiale in Charlottenburg fest und bedrohte ihn, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Täter habe von einer Schusswaffe gesprochen und erklärt, er wolle zwei Flaschen Bier haben und den Rundfunk Berlin-Brandenburg sprechen. Das Motiv ist laut Polizei bisher unklar.

Der 49 Jahre alte Bankmitarbeiter blieb unverletzt. Die anderen Mitarbeiter und Kunden der Bank hätten die Filiale unbehelligt verlassen können. Der Filialleiter hatte den Überfall mitbekommen und die Polizei verständigt. Der Täter wurde bei dem Zugriff leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Er hatte nach Angaben der Polizei eine Pistole bei sich, die noch untersucht werden sollte. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, muss noch geklärt werden.

Tathergang wird noch geklärt

Auch der genaue Tathergang müsse nun geklärt werden, sagte der Polizeisprecher. Er konnte zunächst noch nicht sagen, ob es Videoaufnahmen aus der Bank gebe. Mehrere Zeugen der Ereignisse wurden vernommen.

Die Umgebung der Postbank-Filiale war großräumig abgesperrt worden. Zwischen Bahnhof Zoo und Kurfürstendamm mussten Busse und der Verkehr umgeleitet werden. Am frühen Nachmittag wurden die Sperrungen schließlich wieder aufgehoben. Dutzende Schaulustige hatten den Tatort gesäumt.

Erst am vergangenen Freitag hatte ein 29 Jahre alter Mann eine Bank in Berlin-Zehlendorf überfallen und einen Angestellten stundenlang als Geisel genommen. Schließlich gab der Täter auf. Auch sein Motiv blieb bisher unklar. Spekuliert wurde über Geldsorgen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

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